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Innovationstätigkeiten der KMUs benötigen mehr Förderung

Der KfW-Innovationsbericht Mittelstand 2014 für die Untersuchungsperiode 2011-2013 bildet die aktuellsten verfügbaren repräsentativen Daten zu den Innovationstätigkeiten mittelständischer deutscher Unternehmen sowohl im Bereich Produkt- als auch Prozessinnovationen ab. Leider verzeichnet der Bericht ein Absinken der Innovationsfähigkeit der KMUs in Deutschland im dritten Jahr in Folge. Besonders Investitionen in Produktinnovationen sind um über ein Drittel gegenüber der Periode von 2004 bis 2006 eingebrochen, bei Kleinunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sogar um fast 40%; ähnlich verhält es sich auch im Bau- und Dienstleistungssektor sowie forschungsarmen Branchen. Gegenüber den Zahlen von 2010-2012 ergibt sich mit aktuell nur noch 1,01 Mio. innovativ tätigen KMUs in Deutschland ein Minus von 51.000 Unternehmen. Der Bericht nennt auch Gründe hierfür.

Zum einen wird die schwache Konjunktur in der Eurozone als Ausbremser der Innovationskraft vor allem für ansonsten hochinnovative Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Pharmaindustrie sowie großen und international tätigen Mittelständlern ausgemacht. Dies kommt vor allem dadurch zu Stande, dass das gesamtwirtschaftliche Umfeld die Platzierung der geschaffenen Innovationen schwierig macht, weshalb sich diese Unternehmen aus den Innovationstätigkeiten zurückziehen. Zum anderen wirkt sich der steigende Wettbewerbsdruck mit zunehmendem Preisdruck negativ auf die Innovationsaktivitäten in Deutschland aus. Das sowieso zumeist knapp bemessene Budget für Innovationen schrumpft somit zusätzlich. Produktimitationen sind insgesamt konjunktursensibler, Neuheiten und Prozessinnovationen langfristig stabiler.

Dass die Innovationsfähigkeit deutscher KMUs schon über einen so langen Zeitraum stetig absinkt, ist vor allem deshalb bedauerlich, weil durch den Rückzug aus den Innovationsinvestitionen nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit gehemmt wird, sondern der Mittelstand Chancen auf höhere Umsätze, Rendite und Beschäftigtenzahl ungenutzt lässt oder lassen muss. Die Umsatzrendite von innovativen Mittelständlern steigt innerhalb von zwei Jahren um 7% im Vergleich zu nicht-innovativen Unternehmen. Auch die Beschäftigtenanzahl wächst bei innovativen Firmen zwei Fünftel schneller im Vergleich zu denjenigen, die nicht in die Innovationsfähigkeit ihres Unternehmens investieren; dies geschieht vor allem durch eingeleitete Prozessinnovationen, aber auch Marktneuheiten beschleunigen das Unternehmenswachstum. Folgerichtig muss in Zukunft noch besser auf spezifische Innovationshemmnisse mittelständischer Unternehmen wie Finanzierungsprobleme, bürokratische Hemmnisse und die Sicherstellung der Versorgung mit qualifiziertem Personal eingegangen werden, damit deutsche Unternehmer wieder mehr in Innovationen investieren. Auch weitere Maßnahmen der Wirtschaftspolitik müssen greifen, um den Konjunkturstillstand im europäischen Raum wieder in Bewegung zu bringen.

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