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Vier Hände halten sich fest.

Für viele Menschen bedeutet der Weg in die Selbständigkeit die Erfüllung eines Lebenstraums. Zur Planung und Strukturierung des Vorhabens ist die Businessplan-Erstellung essentiell. Ein Businessplan wird zudem benötigt, wenn man einen KfW-Gründerkredit oder eine andere Form der Gründungsfinanzierung beantragen möchte.

Will man zum Beispiel ein gefördertes Darlehen für die Eröffnung eines Restaurants beantragen, ohne selbst jemals in der Gastronomie gearbeitet zu haben, wird es jedoch schwer, diesen zu bekommen. Die Übernahme eines Pferdehofs (Lesetipp: Unternehmensübernahme) wird beispielsweise wahrscheinlich auch scheitern, wenn man selbst nicht die Erfahrung gemacht hat, ein Pferd regelmäßig zu pflegen und zu trainieren und über eine entsprechende Ausbildung verfügt. Die Seriosität und Zuversicht, einem Existenzgründer eine erfolgreiche Existenzgründung zuzutrauen, wird häufig am Werdegang und den bereits gesammelten Erfahrungen dieser Person bemessen. Branchenkenntnisse vereinfachen zudem den Weg zu einem Förderdarlehen.

Businessplan erstellen Potentiale sichtbar machen

Die Leser des erstellten Businessplans müssen das Potential des Gründerteams und ggf. der wichtigsten Mitarbeiter erkennen – dies ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren einer Existenzgründung. Es ist wichtig und notwendig, dass die Management-Fähigkeiten in der Führungsebene vorhanden sind, um eine Unternehmensneugründung anzugehen. Zu den wichtigsten Eigenschaften zählen dabei:

  • fachliches und unternehmerisches Wissen und Erfahrung
  • Markt- und Branchenkenntnisse
  • Führungs- und Kommunikationsfähigkeit
  • Soziale Kompetenz für die Teamfähigkeit
  • Motivation und Visionskraft
  • Netzwerke

Bei der Erstellung eines Businessplans ist es notwendig, die unternehmerischen Visionen, Missionen und Ziele darzustellen. Denn je umfangreicher und innovativer ein Unternehmensvorhaben ist, desto bedeutender ist die äußere Wahrnehmung der Motivation und Widerstandsfähigkeit im Management-Team. Dennoch ist es manchmal schwer, diese Eigenschaften zu verschriftlichen. In persönlichen Gesprächen mit Kapitalgebern werden meist zudem die angegebenen Soft Skills geprüft.

Von einer Unternehmensgründung wird nicht erwartet, dass schon zu Beginn alle Führungspositionen mit bestmöglicher Fachexpertise besetzt sind. Die Momentaufnahme darf natürlich von den Wunschvorstellungen abweichen. Vielmehr zählen die Ehrlichkeit und realistische Betrachtung über die Stärken und Schwächen, dem personellen Bedarf und die Erläuterung über entsprechende Maßnahmen zum Gegensteuern eventueller Lücken. Diese Erkenntnisse müssen bei der Geschäftsplan-Erstellung integriert werden, damit Kapitalgeber einen Überblick bekommen, wie ein Unternehmen den Weg zum Erfolg plant und ausführt.

Den eigenen Werdegang zum Vorschein bringen

Die Umsetzbarkeit der Existenzgründung ist umso glaubhafter, je mehr Erfahrungen und Qualifikationen in der Branche der geplanten Gründung gemacht wurden bzw. vorhanden sind. Deshalb ist es wichtig, den beruflichen Werdegang des Existenzgründers oder des Gründerteams darzustellen. Ohne entsprechende Nachweise, dass man im gewünschten Marktsegment schon vorher aktiv war, beispielsweise durch vorangegangene Anstellungsverhältnisse oder Selbständigkeiten oder durch Studiengänge und spezifische Fortbildungen, wird es schwer. Im erstellten Businessplan sollten ebenfalls die Mitarbeiter vorgestellt werden, die für das Unternehmen Schlüsselfaktoren darstellen. Unternehmerischer Fortschritt bedeutet auch, sich ständig weiterzuentwickeln. Das ist Kapitalgebern bestens bekannt. Deshalb sollte man bei der Businessplan-Erstellung die Wichtigkeit der Personalentwicklung und -weiterbildung im Unternehmen eingehen. Das stärkt die Aussagen über die Maßnahmen zur Beseitigung von momentanen Defiziten in den Führungspositionen.

Fachkompetenzen können nicht immer intern vorhanden sein

Nicht jeder Personalbedarf ist mit der Festanstellung einer Vollzeitkraft gebunden. Will man nur bei intensiven Projektphasen Hilfe, oder gelegentlich bei Bedarf in geringem Umfang? Braucht man Fachexpertise, oder reicht es, eine lernwillige Person einzustellen? Will man eine Stelle einfach nur besetzen, oder sucht man Talente für die Zukunft? Dafür gibt es zahlreiche Alternativen: Ob Minijobber, Teilzeitkräfte, Werkstudenten oder Freelancer. Bei der Erstellung des Businessplans muss nicht nur geschildert werden, welche Positionen intern besetzt sind und in Zukunft werden, sondern auch extern, wie zum Beispiel Steuerberater, Marketingagenturen, oder Designer. Die externe Inanspruchnahme von Ressourcen bietet die Vorteile, dass Erfahrungen, Know-how und neue Impulse ins Unternehmen eingebracht werden. Dennoch muss der externe Mitarbeiter in die Unternehmensaufgaben eingearbeitet werden und kostet meist mehr Geld als eine interne Besetzung.

Die Mischung des Gründerteams ist entscheidend

Zu Beginn der Unternehmensgründung sollte der Teamaufbau auch in Bezug auf Zusammenhalt im Fokus stehen. Würde ein Team etwa nur aus extrovertierten und durchsetzungsstarken Typen bestehen, wären Konflikte bei Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert. Deshalb sollte man bei der Zusammensetzung nicht nur auf fachliche, sondern auch auf personelle Diversität achten. Für ein Managementteam ist es entscheidend, dass sich Fähigkeiten und Qualifikationen ergänzen und eine gemeinsame Vision zu erkennen ist. Es ist auch nicht zielführend, ein Team aus mehreren Betriebswirtschaftlern zu sein, wenn zum Beispiel die Umsetzung einer App-Idee im Fokus steht. Daher sollte ein Gründungsteam aus verschiedenen Fachdisziplinen zusammengesetzt sein, wie beispielsweise aus einem Betriebswirtschaftler, Entwickler, Designer oder Ingenieur.

In einem Lebenslauf ist die Motivation eines Bewerbers schlecht erkennbar. Dies ist jedoch ein wichtiger Schlüsselfaktor im Berufsleben. Wenn jemand bestrebt ist, sich ständig weiterzubilden, statt einen Tätigkeitsbereich regelmäßig zu wiederholen, kann dies für ein Unternehmen sehr bedeutend sein. Diese Art von Personen können in Aufgaben und Rollen reinwachsen und sind wahrscheinlich in der Lage, im Laufe der Beschäftigung stetig mehr Verantwortung zu übernehmen. Manchmal kann es genau die richtige Entscheidung sein, einen hochmotivierten Quereinsteiger einzustellen, statt einen trägen Routinier. Vor allem junge und dynamische Unternehmen brauchen Mitarbeiter, die ein hohes Durchhaltevermögen haben und sich mit dem Unternehmen identifizieren.

Klare Rollenverteilung ist wichtig

Je kleiner das Gründerteam ist, desto vielfältiger sind die Aufgaben, die jeder einzelne übernimmt. Falls niemand aus dem Team gewisse Kompetenzen abdeckt, ist es im ersten Schritt wichtig, die Fähigkeiten und Interessen von allen zu sammeln, um die Rollenverteilung besser umsetzen zu können. Es kann auch sein, dass am liebsten mehrere Personen bestimmte Tätigkeiten anderen vorziehen wollen. Daher ist eine klare Verteilung der Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten essentiell. Nicht nur intern, sondern auch in der Kommunikation nach außen.

Fazit:

Für Förderbanken wie die KfW oder auch Investoren liegt das größte Risiko nicht in der Geschäftsidee, sondern im Gründerteam. Den potentiellen Finanzierern liegt nur der erstellte Businessplan vor, um die Idee, Organisation, Mitarbeiter und zukünftige Planung kennenzulernen. Zu Letzterem gehört auch der Personaleinsatz. Trennen sich die Existenzgründer aufgrund von Unstimmigkeiten und Konflikten, dann hilft auch die beste Geschäftsidee nichts. Wollen zum Beispiel drei Gründer mit derselben beruflichen Hintergrund eine Geschäftsidee umsetzen, so ist das manchmal weniger zielführend. Daher ist es ratsam, ein Gründerteam nicht nur fachlich divers aufzubauen, sondern auch auf soziale Kompetenzen zu achten.

Zusammenfassend ist es wichtig, bei der Businessplan-Erstellung auf die fachlichen und menschlichen Fähigkeiten von Gründungsmitgliedern einzugehen sowie auf Mitarbeiter, die für das Unternehmen Schlüsselfaktoren zum Erfolg darstellen. Falls noch Personalbedarf besteht, sollte die Umsetzung im Geschäftsplan erläutert werden. Das betrifft sowohl internes als auch externes Personal.

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