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Großaufnahme einer Schreinerei..

Wer sich als Schreiner oder Tischler selbstständig machen möchte, findet seit einigen Jahren äußerst gute Rahmenbedingungen vor. Mehr denn je legen Kunden Wert auf Handwerkskunst aus Meisterhand und suchen nach individuellen Lösungen für ihr Vorhaben. Viele dieser Kunden sind darüber hinaus bereit, für Wertarbeit aus kleinen Betrieben mehr zu bezahlen als für Massenware aus den großen Möbelhäusern.

Eine Gründung im Handwerk ist allerdings auch mit einigen rechtlichen Vorgaben und Hindernissen verbunden. Existenzgründer sollten daher ihr Vorhaben genau planen und alle Teilbereiche des Geschäftsbetriebs berücksichtigen. Ein ausführlich ausgearbeiteter Businessplan inklusive Finanzplan können dabei eine wichtige Hilfestellung leisten.

Was bei der Gründung als Tischler oder Schreiner zu beachten ist

Wer sich als Tischler oder Schreiner selbstständig machen möchte, muss zuallererst die bestehende Meisterbindung in Deutschland beachten. Die Meisterbindung besagt, dass sich in gewissen Gewerken ausschließlich Personen mit Meistertitel selbstständig machen dürfen. Liegt kein Meistertitel beim Gründer selbst vor, muss ein entsprechend qualifizierter Mitarbeiter eingestellt werden. Alternativ besteht allerdings unter gewissen Voraussetzungen auch die Möglichkeit zur Existenzgründung als Schreiner oder Tischler. So können langjährig tätige Gesellen durch Erfüllen bestimmter Anforderungen ebenfalls eine Schreinerei oder Tischlerei eröffnen. Ob die nötige Berufserfahrung und Qualifikation vorliegen, sollte allerdings früh im Planungsprozess mit der örtlichen Handwerkskammer abgestimmt werden.

Neben der Meisterbindung ist für den Aufbau einer Schreinerei oder Tischlerei die Anmeldung eines Gewerbes zwingend erforderlich. Außerdem ist jeder Schreiner oder Tischler verpflichtet, sein Unternehmen als Mitglied der Handwerkskammer einzutragen. Sofern der Gründer plant, Auszubildende einzustellen, müssen außerdem vielfältige Anforderungen an den Arbeitsplatz erfüllt oder die Einhaltung des Ausbildungsrahmenplan gewährleistet werden.

Konkurrenz und Markt am Standort richtig einschätzen

Trotz hoher Nachfrage nach handwerklichen Leistungen sowohl durch die Baubranche als auch Privatpersonen, zum Beispiel im Möbelbau, sollten Gründer, die sich als Schreiner oder Tischler selbstständig machen wollen, eine detaillierte Konkurrenz- und Marktanalyse vornehmen. Neben dem möglichen Standort sollte in diesen Analysen auch der geplante Wirkungsradius des neuen Unternehmens in die Überlegungen einbezogen werden.

Je nach Standort kann es zu einer intensiven Konkurrenzsituation kommen. Neben anderen kleinen Schreinereien und Tischlereien steht ein Gründer, der sich mit Innenausbau und Möbelbau beschäftigen will, auch in gewissen Konkurrenz zu den örtlichen Möbelhäusern. Schreiner und Tischler stellen allerdings auch eines der zentralen Gewerke innerhalb der Baubranche dar. Trotz eines jahrelangen Booms der Branche, besteht vielerorts ein harter Kampf um die Aufträge. In die Konkurrenzanalyse und Standortwahl geht also auch unmittelbar die Entscheidung über die angebotenen Leistungen mit ein.

Leistungen definieren und die eigene Zielgruppe finden

Oft ergibt sich das eigene Leistungsportfolio aus den bisherigen Tätigkeiten und Erfahrungen als Schreiner oder Tischler. Nicht selten kommt es allerdings auch vor, dass sich Gründer im Zuge ihrer Existenzgründung neue Geschäftsfelder und Fähigkeiten aneignen wollen.

Trotzdem ist es wichtig, eingehend zu prüfen, ob das geplante Leistungsspektrum von potenziellen Kunden angenommen wird. Wer beispielsweise individuelle Möbel bauen möchte, sollte prüfen, ob in der Region ein ausreichend hohes Durchschnittseinkommen gegeben ist. Die daraus resultierende Kaufkraft muss ausreichend hoch sein, um die höherpreisigen Produkte absetzen können. Vor allem der Preisdruck durch große Möbelketten kann eine Herausforderung für das junge Unternehmen darstellen. Es kann sich daher im Rahmen der Marketingstrategie empfehlen, nur eine gewisse Nische zu bedienen. Dadurch besteht für den Gründer die Möglichkeit, sich als Spezialist für bestimmte Lösungen zu etablieren und kontinuierlich seinen Kundenstamm auszubauen.

Wer sich hingegen innerhalb der Baubranche etablieren möchte, steht vor der Herausforderung, an langwierigen Ausschreibungsprozessen teilnehmen zu müssen oder auf die Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Gewerken angewiesen zu sein. Hinzu kommt, dass unter Umständen deutlich mehr Kapital benötigt wird, um Material- und Personalkosten für Großprojekte vorfinanzieren zu müssen. Existenzgründer sind daher gut beraten, alle erfolgskritischen Faktoren zu beleuchten und fortwährend aktuelle Entwicklungen innerhalb der Branche, am Markt und der Region im Auge zu behalten.

Selbstständig machen als Tischler oder Schreiner und vorab Businessplan erstellen

Neben handwerklichem Know-how ist eine klare Struktur des Angebots und ein schlüssiges Konzept notwendig. Diese lassen sich durch einen Businessplan erreichen, welcher vor der Existenzgründung erstellt wird. Dazu gehören die detaillierte Analyse des Zielmarktes, des Wettbewerbs, der Zielgruppe, die Darstellung von Alleinstellungsmerkmalen wie auch der Kalkulation zur Sicherstellung einer profitablen Selbstständigkeit. Um finanzielle Engpässe zu vermeiden, kann Fremdkapital aufgenommen und so die in Bezug auf Liquidität schwierige Anfangsphase überbrückt werden. Auch hierzu kann man den Businessplan verwenden. In jedem Fall hilft dieser dabei, die eigenen Gedanken zu strukturieren und aus der ersten Idee einer Selbstständigkeit als Tischler oder Schreiner ein Geschäftsmodell mit rotem Faden zu entwickeln. Da es insbesondere zu Beginn viele Fallstricke bei der Businessplan-Erstellung gibt, sollte diese Aufgabe im Rahmen einer Existenzgründungsberatung angegangen werden. Eine solche Beratung wird je nach Bundesland staatlich gefördert (Tipp: kostenfreier Fördercheck).

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