Mobile Payment: Wer den Gebühren-Dschungel nicht kennt, zahlt drauf

Wer eine Existenzgründung plant, hat in der Anfangsphase genug um die Ohren: Gewerbeanmeldung, Businessplan, erste Kunden. Die Entscheidung für ein Zahlungssystem fällt dabei oft nebenher – und wird im Nachhinein teuer. Denn der Mobile-Payment-Markt ist inzwischen so unübersichtlich geworden, dass selbst erfahrene Unternehmer nicht auf Anhieb sagen können, welches Modell für ihre Situation das günstigste ist.

Das ist kein Zufall. Die Anbieter haben ein Interesse daran, ihre Tarife komplex zu gestalten – während Anbieter wie PAYONE gezielt auf Transparenz setzen und mit einem kostenlosen Tarifrechner zeigen, was ein Tarif wirklich kostet. Wer die Mechanismen dahinter versteht, kann von Anfang an bares Geld sparen.

Was steckt hinter den Gebühren beim Mobile Payment?

Wenn Sie als Gründer Kartenzahlungen akzeptieren möchten, zahlen Sie in der Regel nicht einfach einen festen Prozentsatz pro Transaktion. Was auf den ersten Blick wie ein übersichtliches Preismodell wirkt, setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:

Interchange-Gebühren sind der Anteil, den Ihre Bank an die kartenausgebende Bank des Kunden abführt. Diese werden von Visa und Mastercard reguliert und je nach Kartentyp unterschiedlich berechnet – eine Debitkarte kostet weniger als eine Kreditkarte mit Bonusprogramm.

Scheme Fees erheben die Kartennetzwerke (Visa, Mastercard, Amex) selbst für die Nutzung ihrer Infrastruktur. Dieser Posten wird von vielen Anbietern einfach als Teil der Transaktionsgebühr verpackt, ohne ihn gesondert auszuweisen.

Die eigentliche Marge des Zahlungsdienstleisters kommt noch obendrauf. Hier unterscheiden sich die Anbieter erheblich – sowohl beim Preis als auch darin, wie transparent sie über diese Kostenstruktur informieren.

Das Ergebnis: Was auf dem Preisblatt nach 1,69 % oder 1,75 % Transaktionsgebühr aussieht, kann in der Praxis ein sehr unterschiedliches Kostenbild ergeben – abhängig davon, welche Karten Ihre Kunden bevorzugen und wie hoch Ihr monatlicher Umsatz ist.

Die zwei grundlegenden Modelle: Transaktionsbasiert vs. Flatrate

Bei der Existenzgründung stehen die meisten Gründer vor der Wahl zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Ansätzen:

Transaktionsbasierte Modelle ohne monatliche Grundgebühr – wie sie SumUp (1,69 %) oder Zettle (1,75 %) anbieten – klingen zunächst attraktiv, weil keine Fixkosten anfallen. Für jemanden, der gerade startet und noch wenig Umsatz macht, kann das sinnvoll sein. Wächst das Geschäft jedoch, fressen diese prozentualen Gebühren zunehmend die Marge auf.

Tarifmodelle mit Grundgebühr bieten oft deutlich niedrigere Transaktionsgebühren, setzen aber einen gewissen Mindestumsatz voraus, damit sich das Modell rechnet. Anbieter wie PAYONE bieten hier mehrere Varianten an – von flexiblen Einstiegstarifen bis hin zu Flatrate-Modellen, bei denen die Kartenart keine Rolle mehr spielt.

Als Faustregel gilt: Ab etwa 5.000 Euro Kartenumsatz pro Monat lohnt sich in den meisten Fällen ein Tarif mit Grundgebühr und niedrigerer Transaktionsrate.

Versteckte Kosten, die Existenzgründer oft übersehen

Neben der reinen Transaktionsgebühr gibt es weitere Kostenpunkte, die in Vergleichen häufig unter den Tisch fallen:

Gerätekosten: Manche Anbieter lassen das Kartenlesegerät günstig erscheinen, holen sich die Marge aber über höhere laufende Gebühren zurück. Andere verlangen monatliche Mietgebühren, die über mehrere Jahre gerechnet deutlich teurer sein können als ein Kauf.

Abrechnungsintervalle und Liquidität: Wann landet das Geld auf Ihrem Konto? Bei manchen Anbietern dauert die Auszahlung mehrere Werktage – für Existenzgründer mit knapper Liquiditätsplanung ein relevanter Faktor.

Kartentypen und internationale Zahlungen: Akzeptieren Sie viele Kreditkarten oder bedienen Sie auch internationale Kunden, können die Gebühren je nach Tarif stark abweichen. Amex-Karten etwa werden nicht von allen Tarifen zum gleichen Satz abgerechnet.

Vertragslaufzeiten: Flexible Monatsverträge bieten Freiheit, kosten aber in der Regel mehr. Längere Laufzeiten sind günstiger – solange das Geschäftsmodell stabil bleibt.

Mit dem Tarifrechner den passenden Tarif finden

Angesichts dieser Komplexität ist ein individueller Vergleich unumgänglich. PAYONE bietet dafür einen Tarifrechner, mit dem Sie auf Basis Ihres monatlichen Kartenumsatzes, Ihres durchschnittlichen Warenkorbs und Ihres bevorzugten Gerätetyps direkt berechnen können, welcher Tarif in Ihrem konkreten Fall die niedrigsten Gesamtkosten verursacht.

Das Tool vergleicht die verschiedenen PAYONE-Modelle gegeneinander und macht sichtbar, ab welchem Umsatzvolumen sich ein Wechsel vom Einsteiger- zum Festgebührenmodell tatsächlich rechnet. Gerade für die Existenzgründung ist das ein sinnvoller erster Schritt, bevor man sich für ein System entscheidet – denn ein Tarifwechsel im laufenden Betrieb kostet Zeit und manchmal auch Geld.

Fazit

Mobile Payment ist für Gründer heute kein Luxus mehr, sondern Grundvoraussetzung. Wer jedoch ohne Vergleich einfach zum bekanntesten Anbieter greift, zahlt oft mehr als nötig. Die Gebührenstrukturen sind komplex – aber wer einmal verstanden hat, woraus sie sich zusammensetzen, kann gezielt wählen. Ein Tarifrechner nimmt dabei viel Rechenaufwand ab und schafft die Transparenz, die im Mobile-Payment-Dschungel sonst schwer zu finden ist.

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