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A: „Schönes Wetter heute“.
B: „Joah.“
A: „War schon mal schlimmer.“
B: „Stimmt.“
A: „Letztes Jahr zum Beispiel.“
B: „Hmmh.“

Wenn wir dieses Spielchen weitertreiben, werden wir vermutlich irgendwann anfangen zu diskutieren, ob der Apfel, in den Eva biss, vielleicht nur so rot war, weil es in jenem Sommer stark regnete. Und warum? Weil wir uns für die Meteorologie der Zeit interessieren, in der unsere biblischen Vorfahren lebten? Wohl kaum. Wahrscheinlicher ist, dass wir uns über Sinn und Unsinn von Small-Talk noch keine Gedanken gemacht haben.

Die Aufgabe von Small-Talk

Wenn zwei Personen zum ersten Mal aufeinandertreffen, fühlen sie sich im Umgang miteinander gehemmt. Schließlich kennen sie sich nicht und haben keine Ahnung, wie der andere tickt. Was mag er oder sie wohl gerade denken? Verspeist mein Gegenüber mich augenblicklich mit Haut und Haaren oder ist diese tiefe Zornesfalte mitten auf der Stirn angeboren? Zur Überbrückung solcher Unsicherheiten leistet Small-Talk einen großen Beitrag. Dafür genügen bereits wenige Worte. Wichtig ist, dass es die richtigen Worte sind und schon kommt ein kleines, unverbindliches Geplänkel ins Rollen. Dieses Geplänkel hilft Ihnen, sich einen ersten Eindruck von Ihrem Gesprächspartner zu machen und plötzlich wird seine Zornesfalte zur Lachfalte.

Worüber reden?

Wenn Sie nun eine Antwort erwarten, die immer und 1000 %-ig funktioniert, dann müssen wir Sie leider enttäuschen. Über das Wetter reden? Ein ziemlich ausgenudeltes Thema, das sich aber dennoch anbieten könnte, wenn gerade Hagelkörner in der Größe von Tischtennisbällen vom Himmel fallen. Nach der Anreise Ihres Gesprächspartners fragen? Das könnte funktionieren, sofern er nicht wie Sie auch aus Rheda-Wiedenbrück kommt und Sie sich genau dort befinden. Die Meinung zu sportlichen Ereignissen erfragen? Sofern Sie beide in der Sportbranche arbeiten, könnte das passen. Aber Vorsicht! Sie bewegen sich gerade auf dünnem Eis, auf sehr dünnem Eis. Sport, Politik und Religion sollten Sie aus beruflichem Small-Talk heraushalten. Es sind sehr persönliche, emotionale Themen, die sich kontraproduktiv auf ein Geschäftsgespräch auswirken können, das sachlich und objektiv geführt werden sollte.

Der Schlüssel zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg heißt „gesunde aber diskrete Neugierde“. Zeigen Sie ehrliches Interesse an Ihrem Gegenüber, indem Sie bei einzelnen Punkten seiner Erzählungen nachhaken und Fragen stellen. Sagt er beispielsweise, dass die Anreise sehr angenehm war, dann freuen Sie sich mit ihm darüber und fragen Sie nach, wie Ihr Gesprächspartner zum Treffpunkt gekommen ist. Erzählt er beispielsweise von einem Malheur am Morgen, wie z.B. dem Kaffee auf der Krawatte, nehmen Sie Anteil daran. Vielleicht schildern Sie eine ähnliche Erfahrung oder fragen nach, wie er es geschafft hat, die Spuren so schnell zu beseitigen. Die Kunst dieser Gesprächsführung ist es, die Balance zwischen aufrichtiger Empathie und unangemessener Vertrautheit zu finden. Das mag kompliziert klingen, ist es aber nicht. Anhand der Reaktionen Ihres Gesprächspartners werden Sie schnell merken, was passt und was nicht. Und denken Sie daran: Ihr Gesprächspartner ist ebenfalls um einen erfolgreichen Small-Talk mit Ihnen bemüht und tappt genau wie Sie während der ersten Minuten im Dunkeln.

Fazit

Small-Talk dient dazu, das erste Eis zu brechen und eine entspannte Atmosphäre für nachfolgende Gespräche zu schaffen. Insbesondere für geschäftliche Gespräche ist eine solche Atmosphäre wichtig. Fühlen sich alle Teilnehmer wohl, werden Sie im weiteren Verlauf offener kommunizieren und eine größere Bereitschaft zeigen, ihre ehrliche Meinung einzubringen. „Ihr Produkt gefällt mir. Allerdings brauche ich es in einer anderen Farbe. Ist das machbar?“ Eine solche Frage zeigt aufrichtiges Interesse und ist für Sie als Unternehmer besser als ein einfaches „Nein, das will ich nicht kaufen“. Small-Talk kann Ihnen helfen, erstere Antwort zu erhalten und letztere zu vermeiden.

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