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Sich um seine Gesundheit zu kümmern, indem man sich möglichst ausgewogen ernährt und – sofern es der vollgepackte Unternehmeralltag erlaubt – wenigstens ab und an etwas in Richtung sportliche Aktivität tun. Ja, das ist die Form von Healthcare, die vermutlich zuerst ins Blickfeld rückt, wenn wir zum Thema Gesundheit brainstormen. Der Denkfehler bei der Sache ist jedoch vor allem dann begangen, wenn Sie als Unternehmer den Themenkomplex des Gesundheitsmanagements- oder der -vorsorge auf die individuelle Eigenverantwortung Ihrer Mitarbeiter innerhalb und außerhalb der Arbeit beschränken.

Neben einer offensichtlichen Kostenminimierung im Bereich Krankheitsausfälle, die Sie sowohl durch Prävention als auch Intervention erwirtschaften können, bergen schon kleine Maßnahmen das Potential, die Motivation und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und somit ihre Leistungsfähigkeit zu stärken. Dies wirkt sich also nicht nur positiv auf Ihre Mitarbeiter aus, sondern auch auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Ertragskraft Ihres Unternehmens, dem Sie im netten Nebeneffekt auch noch zu einem Imageplus Richtung Corporate Identity verhelfen können. Lesen Sie in unserem heutigen FanFridayIssue einige Tipps und Ansatzpunkte dafür, wie Sie die Gesundheitsförderung in Ihr Unternehmen integrieren können.

Kleine Maßnahmen, die viel bewirken:

Da Sie selbst und viele Ihrer Mitarbeiter die meiste Zeit des Tages bei der Arbeit verbringen, kann nicht davon die Rede sein, Ernährung als einen jedem selbst überlassenen Bereich aus Ihrer Verantwortung völlig auszusondern. Neben großangelegten, kostspieligen Ernährungsseminaren und einer Umstellung der Kantine können Sie jedoch auch kleine Impulse setzen, die viel bewirken. Stellen Sie beispielsweise einen Obstkorb oder eine Schale auf, die Sie einmal wöchentlich bestücken lassen. Sie können sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem Sie sich über regionale Lieferdienste von Bauern und Landwirten Ihrer Umgebung Obst- und Gemüsekisten liefern lassen, die Saisonware enthalten. So haben Sie nicht nur hundert Prozent frische, gesunde und ausgewogene Lebensmittel mit geringer Pestizidbelastung und kurzen Transportwegen, sondern unterstützen auch noch die regionale Wirtschaft und lernen Erzeugnisse kennen, die Sie und Ihre Mitarbeiter vorher nicht kannten. Müslibar oder Smoothiegerät funktionieren hier wunderbar als Ergänzung. Greifen Sie doch den Social Media-Trend auf und halten Sie auf Fotos der unternehmensinternen oder sogar -externen Internetpräsenz bei Facebook&Co die Gerichte fest, die Sie aus den Zutaten der Kiste gezaubert haben. So stärken Sie die interne Kommunikation ihrer Belegschaft, die Corporate Identity Ihrer Firma und leisten gleichzeitig noch einen Beitrag zur Green Economy.

Optimiertes Trinken:

Nur wer genügend trinkt, kann seine maximale Leistungsfähigkeit abrufen. Versuchen Sie Erinnerungsaufkleber an Stellen, die Sie und Ihre Belegschaft besonders häufig am Tag aufsuchen oder lassen Sie eine automatisierte Erinnerungs-Rundmail dies papierfrei erledigen. Sorgen Sie dafür, dass Getränke barrierefrei zur Verfügung stehen, indem Sie sich z.B. regelmäßig von Getränkemärkten Wasserkästen liefern und wieder abholen lassen. Wie wäre es außerdem mit alternativen Süßungsmitteln statt Zucker und Süßstoff? Das rein pflanzliche Stevia ist als Pulver ebenso wie in süßstoffähnlicher Tablettenform erhältlich. Wem Stevia aufgrund seines Geschmacks nicht zusagt, dem können Sie Agavendicksaft bereitstellen. Werden Sie kreativ und ändern Sie etwas an der althergebrachten Frage: Kaffee, mit Milch und Zucker?

Integrierter Firmensport und gemeinsame Aktivitäten:

Der Ausgleich von Bewegungsmangel ist ein wichtiger Punkt, bei dem Sie Ihre Belegschaft unterstützen können. Lasertag statt Weihnachtsessen, Teilnahme an Firmenläufen und Kooperationen mit nahegelegenen Fitnessstudios oder Sportvereinen können neben der Gesundheit und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter auch die Kosten für Fehlzeiten und Krankheitsfälle senken. Feste verpflichtende Termine für Rückenschule auf der Arbeitsstelle, die innerhalb der Arbeitszeit stattfinden, können vor allem in Bürojobs einen hohen Mehrwert bringen. Wem das zu teuer ist, der kann auch auf allen Firmencomputern einen Bildschirmschoner mit Schreibtischübungen z.B. vom Gesundheitsministerium installieren. 

Stressmanagement und Self Care stärken:

Beugen Sie Burnouterscheinungen durch regelmäßige Teammeetings vor, bei denen die Mitarbeiter über ihre Belange sprechen können. Richten Sie eine Sozialbetreuung ein oder bestimmen Sie eine Vertrauensperson im Unternehmen als Ansprechpartner, da nicht jeder Überforderung, Überbelastung oder Probleme mit Kollegen oder mit Ihnen als Chef gern direkt und offen besprechen mag. Falls Sie die räumlichen Kapazitäten besitzen, richten Sie einen Ruheraum ein, in den sich jeder für ein paar Minuten zurückziehen und neue Kraft tanken kann. Unterschätzen Sie außerdem nicht den Einfluss von geeigneten Stühlen, Pflanzen, warmer Beleuchtung und genügend Lichteinfall auf die Arbeitsatmosphäre, ebenso wie die Ermöglichung von Gleitzeit und Arbeitszeitkonten als Entlastungsmaßnahmen und Ermöglichung von Flexibilität. Ihre Mitarbeiter und ihre Gesundheit sind das Potential Ihres Unternehmens, dem Sie durch engagiertes Gesundheitsmanagement Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringen und sie dabei unterstützen lang, zufrieden und gesund mit Ihnen zu arbeiten.

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