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Eine Häuserzeile im Comicstil

Die Erfolgschancen einer Unternehmensgründung lassen sich an vielen Faktoren messen. Unabhängig davon, ob der Inhaber ein Büro, ein Ladengeschäft (externer Link) oder einen Produktionsbetrieb unterhält, profitiert er unter anderem durch die Wahl des richtigen Standorts. Als Entscheidungshilfe dient ihm im Rahmen einer Standortanalyse eine fundierte Analyse der Region. So gehen Unternehmer richtig vor.

Definition der Zielgruppe vor der Unternehmensgründung

Für die Wahl eines geeigneten Firmenstandorts ist es wichtig, die Zielgruppe (externer Link) für die eigenen Produkte oder die angebotene Dienstleistung zu kennen. Dabei spielen oftmals das Geschlecht, das Alter und der Verdienst der Kunden eine Rolle.

Anschließend gilt es, in Erfahrung zu bringen, in welcher Region sich die Zielgruppe am einfachsten erreichen lässt. Besteht das Geschäftskonzept beispielsweise im Verkauf von Landmaschinen, eignet sich eine ländliche Region am besten, um die Maschinen absetzen zu können. Sitzt ein Unternehmer aus dieser Branche in der Innenstadt, wird er es im Vergleich zu Konkurrenten mit einem passenderen Standort schwerer haben. Anders verhält es sich zum Beispiel bei einem Steuerberater oder einem Rechtsanwalt. Diese Berufsgruppen profitieren im Stadtzentrum oder in der Nähe eines größeren Stadtgebietes in der Regel von einer größeren Anzahl an Mandanten. Da eine falsche Standortwahl gravierende Folgen haben kann, sollte diese bereits vor der Unternehmensgründung getroffen werden.

Wettbewerb in der Region analysieren

Hat ein Unternehmer den passenden Standort für seine Geschäftsidee gefunden, muss er damit rechnen, dass auch Mitbewerber aus seiner Branche das Gebiet für sich entdeckt haben. Eine Konkurrenzanalyse gibt Auskunft darüber (externer Link), wo Mitbewerber aktiv sind und wie hoch deren Marktanteile in der Region sind. Die Konkurrenzanalyse umfasst Angaben zu den Stärken und Schwächen, die die Konkurrenten haben. Ist deren Marktmacht zu stark, sollte der Unternehmer sich für einen anderen Standort entscheiden. Kann das eigene Unternehmen mit den Konkurrenten vor Ort mithalten oder sie gar übertrumpfen, spricht dies für den gewählten Firmenstandort.

Entscheidende Standortfaktoren einbeziehen

Standortfaktoren können nicht einheitlich festgelegt werden, da jede Branche andere Bedingungen benötigt. Die Art des eigenen Business entscheidet darüber, welche Faktoren für die Standortwahl relevant sind und welche der Unternehmer vernachlässigen kann. Für eine mittelgroße Steuerberaterkanzlei sind beispielsweise folgende Faktoren starke Entscheidungskriterien:

  • Wettbewerb: Haben sich am Standort bereits andere Steuerberater angesiedelt, die dasselbe Leistungsspektrum anbieten? Ist mein Unternehmen spezialisiert und kann im Steuerrecht eine besondere Leistung anbieten? Besteht für das Leistungsangebot eine erhöhte Nachfrage könnte dies ein ausschlaggebender Grund für den Standort sein.
  • Verkehrsanbindung: Mandanten und Geschäftspartner müssen das Büro ohne Umstände erreichen können. Hierfür spricht entweder die Nähe zu einem Autobahnanschluss oder eine gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz.
  • Mietkosten: In städtischen Lagen sind Büroräume oftmals teuer im Unterhalt. Unternehmer sollten deshalb zwischen den Vorteilen einer zentralen Lage und der Höhe der Mietkosten abwägen.

Auch die Repräsentativität des Standortes sollte bei der Suche nicht vernachlässigt werden. Darüber hinaus sind die Infrastruktur sowie die Nähe zu Cafés und Restaurants oftmals wichtig.

Standort mit professioneller Unternehmensberatung prüfen

Bei der Wahl des passenden Unternehmensstandorts ist eine Standortanalyse unabdingbar. Unterstützung findet der Unternehmer bei einer Unternehmensberatung bzw. Existenzgründungsberatung mit Schwerpunkt Marketing, der in der Region ansässig ist und den Ort kennt. Sucht der Inhaber eines Handwerksbetriebs einen Standort, kann der Unternehmensberater ihm beispielsweise durch Analysen hinsichtlich des Kundenpotenzials, der Einkaufspreise für Rohstoffe und der Verkehrswege mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für eine Unternehmensberatung sind übrigens unter Umständen auch staatliche Fördermittel möglich.

Nicht zuletzt sollte der Unternehmer wissen, welchen Gewerbesteuerhebesatz die Stadt am gewählten Standort festgelegt hat. Der Gewerbesteuerhebesatz bildet die Grundlage für die Höhe der Gewerbesteuer.

Tipps für einen guten Standort

Haben Unternehmer ihre Standortmöglichkeiten eingegrenzt, können sie sich auf die Suche nach einer passenden Gewerbeimmobilie (externer Link) machen. Hierbei bietet ein ortsansässiger Makler eine gute Unterstützung, denn er kennt in der Regel die lokale Immobilien- und Konkurrenzsituation und hat die entscheidenden Kriterien im Blick. Neben einem ungehinderten Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr stehen oft der Mietpreis, die Ausstattung, Raumaufteilung und die Größe der Immobilie im Vordergrund.

Unternehmer sollten die Standortwahl gut planen

Ein guter Standort ist für den Unternehmenserfolg meist sehr wichtig, daher sollten Unternehmer für diese Entscheidung Zeit einplanen. Neben der Definition der Zielgruppe und einer Konkurrenzanalyse vor Ort ist auch die Betrachtung weiterer Faktoren – wie den Kaufkraftindex oder die Verkehrsanbindung – nötig. Kurzum: Wer sich selbstständig machen will oder mit einer Existenzgründung bereits gestartet ist, sollte die Standortwahl gut überdenken, um das Beste aus dem Geschäft herauszuholen.

Aktueller Tipp: Unternehmen, die krisenbedingt in Schwierigkeiten geraten sind, können sich bezuschusst von einem BAFA-lizenzierten Unternehmensberater beraten lassen.

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