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Mann sitzt an einem Laptop

Ob Elon Musk oder Mark Zuckerberg, die Welt liebt die Geschichten des rauflustigen, jungen Gründers. Verloren in dieser Erzählung ist die Tatsache, dass sich viele Menschen erst in ihrem späteren Leben selbstständig machen. Die Realität zeigt, dass drei Viertel aller Firmengründer zum Zeitpunkt der Existenzgründung zwischen 35 und 64 Jahre alt sind, die meisten davon sind 45 Jahre oder älter.

Menschen gründen Unternehmen später im Leben und dies aus einer Vielzahl von Gründen. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Berufserfahrung. Oft zeigen sich die besten Ideen erst im Laufe der Zeit, mit dem Lernen und dem praktischen Umgang mit einer Vielzahl von Herausforderungen. Wer einige Jahre in der realen Welt gearbeitet hat, sieht dabei vielleicht eine Chance, ein Produkt besser zu machen oder Abläufe effizienter zu gestalten. Hinzu kommt das Gründungskapital: Menschen ab 40 Jahren haben tendenziell mehr Geld gespart oder besitzen Vermögenswerte, auf die sie Kredite aufnehmen können, um ihr Geschäft zu finanzieren und in Gang zu bringen.

Es ist ein lang gehegter Irrtum, dass der einzige Weg in eine professionelle, gut bezahlte Karriere und die Selbstständigkeit ein Hochschulabschluss ist. Vielmehr wissen heute Jugendliche und Erwachsene, dass die Berufsausbildung für viele Berufsfelder sogar besser geeignet sein kann.

Duales Bildungssystem bietet große Chancen

Das duale Bildungssystem in Deutschland bietet jedem die Chance, sich für einen Karriereweg zu entscheiden. Auch wer in späteren Jahren freie Ausbildungsplätze z.B. auf azubify.de (externer Link) sucht und eine Ausbildung macht, kann mit dieser und einigen Jahren praktischer Berufserfahrung den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Das Handwerk als einer der klassischen Bereiche, in denen es auf eine solide Berufsausbildung anstelle eines Hochschulstudiums ankommt, bietet weiterhin ausgezeichnete Chancen für Unternehmer. Diese dürften in den nächsten Jahren durch das Alter der heutigen Betriebsinhaber noch weiter zunehmen, denn das Thema Unternehmensnachfolge ist aktueller denn je. Auch in Zeiten von Virtual Office und Cloud Services (externer Link) besteht der Bedarf an Handwerkern weiterhin. Häuser müssen gebaut und renoviert sowie Anlagen gewartet und repariert werden. Mit einer Berufsausbildung, auch in späteren Jahren, ist man hier gut für eine Selbstständigkeit im Handwerk vorbereitet.

Ausbildungsberufe im kaufmännischen und technischen Bereich mit Zukunft

Auch im kaufmännischen und technischen Bereich finden sich zahlreiche Ausbildungsberufe, die als Sprungbrett für eine spätere Selbstständigkeit dienen können. Nachfolgend stellen wir vier davon vor.

1. Ausbildungsplätze im Bereich Finanzdienstleistungen

Es gibt eine Vielzahl von Ausbildungsberufen im Bereich Finanzdienstleistungen, die sich über verschiedene Fachrichtungen erstrecken, darunter: Investitionen, Betrieb, Technologie und Finanzen. Neben den großen Geschäftsbanken bieten auch lokal und regional tätige Banken und Sparkassen Ausbildungsplätze in den Bereichen Finanzen, Digitaltechnik, Audit und Management an. Diese sind allumfassend und beinhalten oft einen garantierten Arbeitsplatz, der nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung angeboten wird. Ein weiterer Vorteil ist die relative Ortsunabhängigkeit. Banken gibt es in jedem Dorf.

2. Kaufmännische und buchhalterische Ausbildung

Führende Dienstleistungsunternehmen wie PwC, KPMG, Deloitte und Ernst&Young bieten Lehrstellen an, die es Schulabgängern ermöglichen, ohne Abschluss eines Studiums vollqualifizierte Wirtschaftsprüfer zu werden. Diese Tätigkeiten erstrecken sich über eine Vielzahl von Branchen wie Versicherungen, Technologiemanagementberatung oder Steuern. Die Ausbildungen dauern in der Regel drei bis fünf Jahre, je nach Programm und Qualifikation, und stehen auch Quereinsteigern offen.

3. Kreative oder digitale Marketing-Ausbildungen

Verschiedene Marketing- und Social-Media-Unternehmen bieten Ausbildungsplätze an. Auszubildende profitieren von einem strukturierten Entwicklungsprogramm, welches ihnen die Möglichkeit gibt, die Grundlagen in dieser Wachstumsbranche zu erlernen und sich später in den Bereichen Management- und Marketingstrategie weiterzuentwickeln oder in die Selbstständigkeit zu wechseln.

4. Ausbildungen in der IT

In der gesamten IT-Branche gibt es zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten. Von Computerherstellern bis hin zu Software- und Elektronikingenieuren sind diese Rollen perfekt für jemanden mit technischen Fähigkeiten, der gerne Probleme auf logische Weise löst. Die Ausbildung in diesem Bereich bietet große Aufstiegsmöglichkeiten in die Führungsebene, weitere Spezialisierungen und natürlich den Weg in die Selbstständigkeit.

Wie gezeigt kann eine Ausbildung auch in späteren Jahren durchaus sinnvoll sein. Mit dem Einblick in den jeweiligen Bereich, der Erweiterung der eigenen Kenntnisse und den zuvor gemachten Erfahrungen ist der Grundstein für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit gelegt.

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