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Do’s and Don’ts beim Businessplan

Sie haben eine brillante Geschäftsidee und überlegen, wie Sie diese am besten umsetzen können? Dann verleihen Sie dieser durch einen konkreten Businessplan Gestalt, denn hierbei stellt sich am schnellsten heraus, ob ein Geschäftskonzept auf guter Vorbereitung und Urteilsvermögen oder einer fixen Idee gründet. Die Realisierbarkeit lässt sich anhand von verschiedenen Faktoren festmachen. Hierzu zählen der Bezug Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung zum Markt, die Wahl des Geschäftsmodells sowie die Finanzplanung. Bestenfalls verfolgen Sie mit Ihrer Dienstleistung oder mit Ihrem Produkt das konkrete Ziel einen bisher komplizierten Vorgang zu vereinfachen, und dem Kunden einen Mehrwert zu bieten.

1) SCHREIBEN SIE NICHT OHNE EINEN VORLÄUFIGEN ENTWURF

Bei der Erstellung des Businessplans ist die Übersichtlichkeit und die klare Struktur ein Muss. Dies beinhaltet die Einteilung in verschiedene Kapitel und klare Absätze, die in sich und in der entsprechenden Reihenfolge logisch und kohärent sein sollten. Überlegen Sie sich gut, wie viel Gewicht Sie auf die einzelnen Abschnitte legen möchten. Insgesamt sollte der Businessplan einen Umfang von 20-50 Seiten inklusive Finanzplan und Anhang nicht überschreiten. Daher macht es wenig Sinn, ohne eine vorher angefertigte Gliederung mit einzelnen Stichpunkten zu den wichtigsten Abschnitten zu beginnen.

Je strukturierter Sie an den Businessplan herangehen, desto leichter lässt sich dieser erstellen. Die nachfolgende Gliederung zeigt auf, welche Fragen Ihr Dokument später beantworten muss.

1) Kurze Vita: Was macht Sie zum perfekten Unternehmer Ihres zukünftigen Geschäfts?

2) Beschreibung: Was für eine Dienstleistung/ ein Produkt bieten Sie an?

3) Markt und Kunden: Welches sind die Produkte/Dienstleistungen der Konkurrenz? Wie wettbewerbsfähig ist Ihre Geschäftsidee im Vergleich?

4) Geschäftsmodell: Welches Geschäftsmodell passt am besten zu Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung?

5) Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung?

6) Finanzplanung: Wie viel Geld brauchen Sie als Startkapital? Wie sieht die weitere finanzielle Entwicklung aus? Wann rechnen Sie mit den ersten Einnahmen?

Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier.

2) ACHTEN SIE AUF DIE RICHTIGE FORMATIERUNG

Zu den häufigsten Fehlern, die sich spielend vermeiden lassen, zählen stilistische Fehler, wie wechselnde Schrifttypen oder unterschiedliche Formatierungen innerhalb eines einzigen Dokuments. Dies macht nicht nur einen unprofessionellen Eindruck, sondern lenkt durch optische Unruhe auch von der eigentlichen Geschäftsidee ab. Zudem sollten Sie auf eine zu persönliche Note verzichten. Bei einem Schriftstück privater Natur mögen Dekorationen wie ein geschnörkelter Schrifttyp ja willkommen sein. Allerdings sollten Sie bei einem Businessplan dies tunlichst vermeiden und objektive, neutrale und geradlinige Schriftarten (Cambria, Calibri, usw.) in einer leserlichen Größe von 11-12 pt. verwenden. Verzichten Sie auf unnötiges Dekor. Dies gilt übrigens nicht für Bilder und Grafiken zur Illustration Ihrer Geschäftsidee, denn diese sind der Verständlichkeit Ihres Textes zuträglich.

3) VERMEIDEN SIE TECHNISCHES KAUDERWELSCH

Wenn es um die Beschreibung Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung geht, sollten Sie auf eine detaillierte Beschreibung einzelner technischer Komponenten im Hauptteil Ihres Businessplans unbedingt verzichten. Die Sachbearbeiter, die einen Kredit oder staatliche Fördermöglichkeiten bewilligen, verfügen in erster Linie über kaufmännisches Wissen. Daher ist es empfehlenswert im Hauptteil vor allem die Vorzüge Ihrer Dienstleistung oder Ihres Produkts in Bezug zum aktuellen Markt hervorheben. Zudem interessiert sich Ihre kaufmännische Leserschaft für die Wettbewerbsvorteile, die individuellen Stärken Ihres Produkts sowie mögliche Risiken. Technische Details können sich jedoch durchaus im Anhang Ihres Businessplans befinden, um im Falle eines technischen Gutachtens zu überzeugen.

4) RÜCKEN SIE IHRE QUALIFIKATIONEN INS RECHTE LICHT

Wenn Sie mit dem Grundgerüst des Businessplans fertig sind, beziehen Sie sich auch auf Ihre fachlichen und kaufmännischen Qualifikationen. Die eigenen Qualifikationen setzen den Grundstein des zukünftigen Unternehmens und geben oft den Ausschlag, ob Ihnen ein Kredit gewährt wird oder nicht. Dabei gelten alle persönlichen Fähigkeiten (Soft Skills) und Stationen in Ihrer Vita (Hard Skills), die Sie zu einem erfolgreichen Unternehmer machen als relevant. Die Kurzvita ist eine gute und schnelle Methode, um sich selbst zu präsentieren und gleichzeitig die Aufmerksamkeit des Lesers nicht zu überstrapazieren. Verzichten Sie hierbei auf irrelevante Fakten und listen Sie nur die Etappen in Ihrem Leben auf, die sich konkret auf das geplante Unternehmen beziehen lassen. Ein ausführlicher Lebenslauf sollte sich zudem im Anhang befinden.

5) MACHEN SIE EINE KURZPRÄSENTATION FÜR FINANZGEBER

Um potentielle Investoren oder Bänker von der Genialität und der Realisierbarkeit Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen, lohnt es sich, eine professionelle Kurzpräsentation vorzubereiten. Als optischen Mehrwert können Sie bei der Marktanalyse auch Statistiken und Grafiken integrieren.

6) ZIEHEN SIE EINEN EXPERTEN HINZU

Ein Businessplan sollte nicht leichtfertig selbst erstellt werden in der Absicht, Förderungen zu beantragen oder kurzfristig an einen Kredit zu gelangen. Denn hierbei werden oft Fehler gemacht und relevante Fakten ausgelassen. In solchen Fällen kann ein Experte Abhilfe schaffen, der zudem alle Stärken und Schwächen Ihrer Geschäftsidee gemeinsam mit Ihnen analysiert. Die Kosten für die Beratung werden zu einem Großteil von staatlichen Fördermitteln getragen. Da wir über ein breitgefächertes Netz an professionellen KfW-gelisteten Beratern verfügen, helfen wir Ihnen gern dabei, den passenden Experten in Ihrer Region zu finden und beraten Sie kostenlos unter der Nummer 0800 / 58 95 505 zu möglichen Fördermitteln.

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2 thoughts on “Do's and Dont's beim Businessplan

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