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Mann sitzt am Schreibtisch

Wie der KfW-Gründungsmonitor belegt, werden in Deutschland jedes Jahr über 500.000 neue Unternehmen gegründet. Viele dieser Existenzgründungen entstehen zunächst im Nebenerwerb, um z. B. mit dem Hobby Geld verdienen zu können. Wer ins kalte Wasser springt und sich im Vollerwerb selbstständig machen möchte, benötigt drei Dinge: eine zündende Geschäftsidee, Durchhaltevermögen und Geld. Letzteres stammt zu Beginn der Unternehmensgründung aus den eigenen Ersparnissen oder kommt von der Familie. Nach der Existenzgründung sind die benötigten Summen jedoch oft zu hoch, sodass zusätzlich externe Finanzierungsquellen herangezogen werden müssen. Einen Auszug darüber, welche es gibt, haben wir für Sie zusammengestellt.

Finanzierungsmöglichkeiten vor der Existenzgründung

Rund 43 % der deutschen Start-ups haben laut dem Deutschem Start-Up-Monitor 2017 zwischen einem und 250.000 Euro an externem Kapital aufgenommen. Der Rest hat sich höhere Kapitalsummen besorgt. Die Herausforderung für Gründer bei der Kapitalakquise besteht darin, passende Finanzierungsquellen zu finden. Insbesondere im Hinblick auf die kreditbasierte Gründungsfinanzierung der Geschäftskundenbanken sind die Hürden hoch. Bestimmte Alternativen können Existenzgründer jedoch trotzdem nutzen:

Crowdfunding: Schwarmfinanzierungen sind aktuell noch eine kleine Nische, die jedoch seit Jahren wächst. Mit Crowdfunding können Einzelpersonen oder Gruppen online Geld für ihr Vorhaben sammeln, ohne dabei einen Kredit von einer Bank beantragen zu müssen. Hierfür stellen die Kapitalsuchenden auf Onlineportalen ihre Geschäftsidee vor und werben für diese. Interessierte Internetnutzer (Crowd) können im Anschluss in diese Projekte investieren. Die Unternehmer erhöhen durch diesen Vorgang ihr Eigenkapital und die Investoren werden im Gegenzug bei einem möglichen späteren Erfolg des Projekts anteilig am Gewinn beteiligt.

Crowdlending: Ähnlich wie bei Crowdfunding verläuft auch das Prinzip von Crowdlending (externer Link). Während bei ersterem Geld-Beiträge für das Vorhaben vergeben werden, sind dies bei letzterem Kredite. Im Gegenzug zahlt der Kreditnehmer an die Crowd einen Zins. Da die Crowd bzw. mehrere Kreditgeber die Kreditsumme aufbringen, werden Risiken aufgeteilt und minimiert.

Venture Capital: Bei dieser Möglichkeit der Finanzierung wird Start-ups Kapital (Risikokapital) zur Verfügung gestellt, welches als Eigenkapital gilt. Der Vorteil dieser Förderung für Existenzgründer besteht darin, dass die Bilanz nicht mit Verbindlichkeiten belastet wird. Ein Nachteil ist, dass sich die Geldgeber häufig ein Mitsprache- oder Einflussrecht (externer Link) sichern, welches im weiteren Verlauf z. B. durch Meinungsverschiedenheiten zu Problemen führen kann.

Staatliche Fördermittel: Der Staat und die Länder haben Interesse an einer stabilen Wirtschaft. Daher werden Existenzgründer, die eine Geschäftsidee umsetzen wollen und dadurch Arbeitsplätze schaffen, mit verschiedenen staatlichen Förderprogrammen unterstützt. Diese gelten z. B. für die Businessplan-Erstellung im Rahmen einer Existenzgründungsberatung. Eine Eigenrecherche kann in der Förderdatenbank des Bundes (externer Link) betrieben werden.

Finanzierungsoptionen nach der Existenzgründung

Sobald sich ein Start-up weiterentwickelt und aus der Gründungsphase in die Wachstumsphase übertritt, verändern sich mit diesem Schritt auch die Finanzierungsmöglichkeiten, auf die das Unternehmen zurückgreifen kann. Kredite sind in dieser Phase eine beliebte Option:

  • Bankkredite: Diese Variante wird von vielen Unternehmen genutzt. Nach der Startphase ist es in der Regel leichter, Banken zu einer Kreditvergabe zu bewegen. Die Höhe des Darlehens variiert dabei je nach Investitionsprojekt.
  • Förderkredite: Auch hier gilt, dass der Staat die wirtschaftliche Entwicklung fördern will. Für bestehende Unternehmen stehen verschiedene Fördermittelquellen zur Verfügung, mit denen sich Betriebsmittelfinanzierungen, Forschung und Entwicklung oder der Ausbau des Betriebs stemmen lassen. Neben der KfW sind hier auch die regionalen Förder- und Aufbaubanken wie z. B. die SAB Ansprechpartner.

Fazit: Vielfältiges Finanzierungsangebot für Existenzgründer

Wer sich selbstständig machen möchte, benötigt Geld. Neben der kostenintensiven Startphase muss auch die Wachstumsphase mit entsprechendem Kapital überbrückt werden. Dieses haben jedoch nur die wenigsten Gründer auf der hohen Kante. Die oben genannten Finanzierungsquellen wie Förderkredite oder Venture Capital können bei Finanzierungsschwierigkeiten Abhilfe schaffen und haben sich in der Vergangenheit sowohl für das Start-up als auch für bestehende Unternehmen bewährt.

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