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Fünf Geldhaufen, die immer größer werden,stehen nebeneinander. Auf dem ersten ist eine Schnecke abgebildet.

„Höher, weiter, schneller“. Dies ist das Fortschrittsprogramm unserer Zeit – und jenes des Kapitalismus. Wir konsumieren und produzieren immer mehr immer schneller. Für Existenzgründer und Unternehmer schwingt der Gedanke stets mit, dass sie möglichst schnell wachsen und hohe Gewinne einfahren müssen, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Doch ein schnelles Wachstum erweist sich nicht immer als richtig. Denn letztendlich zählt nicht, wie schnell ein Unternehmen wächst, sondern, wie wir vor allem an der aktuellen Situation sehen können, dass es langfristig am Markt existieren kann.

Langsam selbstständig machen ist das Ziel

Viele Business-Ratgeber und Banken sind sich einig, dass es für junge Existenzgründungen nur eine Richtung gibt: nach oben. Dabei ist ein weit verbreitetes Bild, das des steilen Aufstiegs, der mit strahlenden Zukunftsaussichten und der ersten Million belohnt wird. Je steiler und härter dieser ist, desto bessere Zukunftsaussichten werden Gründern in Aussicht gestellt. Die schlechte Nachricht ist, dass den meisten Existenzgründern wesentliche Ambitionen und Möglichkeiten fehlen, ihre Unternehmensgründung innerhalb kürzester Zeit von einem Start-up in einen riesigen Konzern mit Millionen-Umsätzen zu verwandeln. Die gute Nachricht lautet jedoch: Dies muss auch nicht das Ziel sein. Ein langsames Wachstum zahlt sich nämlich aus und Existenzgründer stehen damit – im Gegensatz zu einem Preschen auf der „Gründerautobahn“ – auf der sicheren Seite.

Sicherheit vs. Geldgier bei der Existenzgründung

Zunächst lohnt es sich, die Gründe für den „Immer-schneller-immer-höher-Kurs“ näher zu beleuchten. Diese liegen auf der Hand. Hatten Gründer ihr erstes Erfolgserlebnis, haben diese Blut geleckt und wollen schnell mehr. Wer jedoch zu schnell zu viel möchte, der tut dies meist aus den falschen Gründen wie z. B. Geldgier oder Ungeduld. Diese lassen jedoch schnell den Aspekt der Nachhaltigkeit in den Hintergrund rücken. Dabei führt lediglich ein nachhaltiges Firmenwachstum zum langfristigen Erfolg.

Existenzgründer, die nur das schnelle große Geld sehen, laufen dabei Gefahr, wichtige Punkte auf dem Weg zum großen Durchbruch zu vernachlässigen wie z. B. Zeit für Kunden, Mitarbeiter, Familie und Freunde. Im schlimmsten Fall muss sogar die eigene Gesundheit unter dem „Raserkurs“ leiden. Dies alles sind jedoch unverzichtbare Aspekte, die Unternhemensgründern dabei helfen, eine solide Basis aufzubauen und langfristig erfolgreich zu bleiben.

Auf günstige Alternativen bei der Existenzgründung setzen

Dass es auch anders geht und das Burnout auf dem Weg zum Erfolg der Existenzgründung nicht vorprogrammiert sein muss, zeigt die Autorin Svenja Hofert, in ihrem Ratgeber „Lieber langsam wachsen – als schnell scheitern“. In diesem weist sie darauf hin, dass eine zu schnelle Expansion für die meisten Entrepreneure der falsche Weg ist. Diese sollten stattdessen auf kluges Wachstum setzen oder beispielsweise Freiberufler bleiben. So bleiben vermutlich die Millionen aus, man hat aber dafür ein erfülltes und ausgeglichenes Berufsleben. Praktische Tipps, wie Gründer Schritt für Schritt dahin kommen, gibt Hofert auch. Demzufolge ist es beispielsweise beim Marketing sinnvoll, zu Beginn auf günstige Alternativen im Vergleich zu teuren Premium-Webseiten und aufwendigen Flyern zu setzen. Diese können sein:

  • Das Erstellen von Websites selbst in die Hand nehmen z. B. mit Hilfe von WordPress
  • Social-Media-Profile up to date halten und regelmäßig posten
  • Kostenfreie Info-Abende oder Workshops besuchen

Weiterhin rät sie dazu, sich als Gründer zu Beginn nicht aggressiv zu verkaufen, sondern lediglich Präsenz zu zeigen. Der Besuch von Branchenevents oder der Plausch mit Freunden und Familie über die Geschäftsidee können hier eine sinnvolle Alternative zur Kaltakquise sein.

Auch ist sie der Ansicht, dass Gründer die richtige Form der Selbstständigkeit für die eigene Persönlichkeit finden müssen. Viele Business-Ratgeber zeigten lediglich eine einzige Unternehmerpersönlichkeit – und zwar den Macher und durchsetzungsfähigen, arbeitswütigen Business-Typ, der seine Geschäftsidee bis aufs Blut verteidigt. Doch nicht jeder Gründer kann sich mit dieser identifizieren. Beispielsweise wird auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft im Test „Sind Sie eine Unternehmerpersönlichkeit?“ gefragt, ob man in den ersten Jahren der Unternehmensgründung bereit ist, 60 Stunden und mehr in der Woche zu arbeiten. Viele, wahrscheinlich die meisten Gründer würden diese Frage jedoch mit „Nein“ beantworten, da sie nicht in das vorgegebene Bild passen und es sich schlicht und einfach nicht leisten können, gerade zu Beginn so viel Zeit in die Existenzgründung zu investieren. Daher sollten sich Gründer nicht dadurch von ihrem Vorhaben abbringen lassen, sondern sich über ihre Persönlichkeit bewusst werden und Ziele sowie Wünsche klar formulieren, um herauszufinden, welche Form der Selbstständigkeit die richtige ist.

Die von Hofert dargelegten Möglichkeiten zeigen, dass es abseits der Mainstream-Meinung zum Thema „selbstständig machenalternative Wege gibt, diese zu realisieren und auch das gängige Bild des Unternehmers nicht immer mit dem des Gründers übereinstimmen muss.

Als Hinweis ist zum Schluss noch anzumerken, dass sich Existenzgründer nicht von vermeintlichen „Über-Nacht-Erfolgen“ anderer Start-ups bzw. Jungunternehmer täuschen lassen, sondern Geduld bewahren sollten. Denn die meisten Gründer haben lange für ihren Erfolg gearbeitet, hatten einfach Glück, zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen oder gewinnbringende Kontakte zu finden. Geduld ist bei der Unternehmensgründung daher die Devise.

Berühmte Beispiele wie Bill Gates (Gründer von Microsoft) oder Multi-Unternehmer Frank Thelen zeigen, dass eine erfolgreiche Existenzgründung nicht von heute auf morgen entstehen muss – und sich dies letztendlich auch bewährt. Denn Gates scheiterte zunächst mit seinem Vorhaben, einen automatischen Verkehrszähler (externer Link) zu entwickeln, bis er mit Microsoft erfolgreich wurde. Auch bei Thelen ließ der Erfolg auf sich warten. Denn mit seiner ersten Geschäftsidee machte er Schulden, bis er viele Jahre später erfolgreich wurde und es auch in eine berühmte TV-Show in die Jury als Investor schaffte.

Existenzgründungsberatung hilft Ziele zu verwirklichen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Gründer, die Ziele vor Augen haben und diese verwirklichen möchten, schon einmal gute Chancen haben, erfolgreich zu werden. Wie oben beschrieben, muss das Unternehmen dabei jedoch nicht im Eilschritt nach oben gepusht werden.Wächst die Unternehmensgründung kontinuierlich, haben alle Bereiche die Möglichkeit, sich zu integrieren und mitzuziehen. Um auf diesem Weg keine Fehler zu machen, fahren Gründer gut, wenn diese sich professionelle Hilfe mit ins Boot holen. Eine Existenzgründungsberatung, für die es übrigens auch Fördermittel gibt, ist hier eine gute Möglichkeit, mit den vorhanden Mitteln und Fähigkeiten langsam aber sicher den Weg der Unternehmensgründung anzugehen.  Denn ein bedachtes Wachstum zahlt sich letztendlich aus.

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