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Ein Mann zeigt auf einen Bildschirm auf welchem ein digitaler Einkaufswagen abgebildet ist.

Die Gründung eines Onlineshops bringt viele Vorteile mit sich: Richtig gemacht, profitiert man von niedrigen Fixkosten, einer zeit- wie ortsunabhängigen Arbeitsweise und der Möglichkeit, ein großes Publikum zu erreichen.

Um diese Vorteile auszuschöpfen, bedarf es jedoch sorgfältiger Planung der Existenzgründung. Wer überlegt, sich mit einem Onlineshop selbstständig zu machen, sollte sich die nachfolgend im Artikel vorgestellten Fragen stellen. Wie bei jedem nachhaltigen Geschäftsmodell gilt dabei: Wer sich selbstständig machen will, muss zu Beginn investieren – Zeit und Geld.

Hingegen bietet ein digitale Geschäftsidee die Möglichkeit, sich auszuprobieren und nebenberuflich eine Selbstständigkeit aufzubauen (Nebenerwerb). In jedem Fall bedarf es eines fundierten Konzepts für den eigenen Onlineshop, denn der E-Commerce boomt und die Konkurrenz ist groß.

Onlineshop eröffnen – Angebot und Zielgruppe definieren

Im ersten Schritt sollte man sich im Rahmen der Marketingstrategie Gedanken machen, in welchem Angebotsbereich man sich bewegen möchte. Es gibt unzählige Onlineshops mit unzähligen Produkten. Es sollte nach einer Marktlücke oder einem noch nicht gesättigtem Markt gesucht werden. Bei der Suche nach dem geeigneten Angebot kann man sich folgende Fragen stellen:

  • Welche Produkte eignen sich für den Versandhandel? Anhaltspunkte können die Packmaße, die Verderblichkeit, besondere Transportbedingungen und die Lagertemperaturen sein.
  • Welche Produkte werden noch nicht oder nur vereinzelt angeboten? Lässt sich eine Nische finden und eine bisher unberücksichtigte Zielgruppe bedienen?
  • Welche Verbesserungen könnte man an den bestehenden Angeboten vornehmen? Ist die User Experience oder der Kundenservice schlecht? Gibt es einen Bedarf nach einer Alternative?
  • Wo sind die Margen (Einkaufs- abzüglich Verkaufspreis) lukrativ? Welches Produkt lässt sich im Verhältnis zum Verkaufspreis günstig beziehen?

Sobald man sich für eine geeignete Produktart entschieden hat, kann man die Angebotsstrategie festlegen:

  • Wie soll das Sortiment aussehen? Wird es eher ein schmales und spezifisches Sortiment oder ein breitgefächertes von der Produktart her?
  • Wie viele Varianten soll es von einem Produkt geben? Wird sich zur Erleichterung des Warenbezugs auf eine Variante beschränkt oder soll der Kunde eine Auswahlmöglichkeit haben?
  • Welche ergänzenden Produkte kann man zur Hauptproduktkategorie anbieten? Stichworte Cross- und Up-Selling.

Bei diesen Überlegungen darf die Umsetzbarkeit nicht außen vor bleiben. Es sind viele organisatorische Fragen zu klären, die im Zusammenhang mit dem Angebot stehen:

  • Welche Bezugsquellen habe ich? Beziehe ich von einem inländischen Großlieferanten oder direkt vom Hersteller im Ausland?
  • Bei Bezug aus dem Ausland: Welche Regelungen gibt es bezüglich des Zolls und Imports zu beachten?

Wichtig ist auch, sich der deutschen Regularien in Bezug auf das Produkt klar zu werden. CBD-Produkte sind beispielsweise stark im Trend, gehen jedoch mit einigen Einschränkungen hinsichtlich des Vertriebs (Vertriebsstrategie) und der Bewerbung im deutschen Raum einher. Auch die Sicherheit muss gewährleistet sein: Man sollte sich daher vor dem Bezug der Ware informieren, welche Prüfzeichen (z. B. CE-Siegel) benötigt werden und wie man diese für das Produkt erhält, sofern der Lieferant nicht bereits dafür gesorgt hat.

Bei den Überlegungen zum Angebot sollte stets die Zielgruppe im Auge behalten werden:

  • Welche Bedürfnisse hat meine Zielgruppe? Welche Bedürfnisse der Zielgruppe befriedigt mein Angebot?
  • Wer ist die Zielgruppe und wie sieht ein statistischer Zielkandidat aus?
  • Wie sieht der Alltag der Zielgruppe aus und an welchen Stellen kann man sogenannte Touchpoints erstellen, d. h. den potentiellen Kunden mit dem eigenen Onlineshop in Kontakt bringen?

Diese Informationen sind für die späteren Marketingaktivitäten relevant, um den Onlineshop auch wirklich bekannt zu machen. Dabei gilt: Je genauer man die Zielgruppe kennt, desto besser. Unspezifisches Marketing zur Ansprache einer möglichst großen Masse erweist sich in der Regel als ineffizient und kostenintensiv. Sinnvoller ist es, die Ressourcen in einem konzentrierten Strahl zu bündeln und die konkret dem Angebot zugewandten Personen anzusprechen.

Onlineshop eröffnen – Geeignete IT-Programme identifizieren

Die technische Infrastruktur bildet die Basis für jeden Onlineshop. Wer eine Unternehmensgründung mit einem Onlineshop plant, sollte sich daher intensiv mit den technischen Anforderungen und möglichen Lösungen beschäftigen.

Angefangen beim Serveranbieter stellen sich viele Fragen:

  • Wie groß wird der Onlineshop entsprechend der gewählten Produktstrategie und wie viel Speicherkapazität benötige ich zukunftsorientiert dafür?
  • Wo werden die Daten gespeichert? Welches Datenschutzgesetz findet Anwendung?
  • Ist der Anbieter seriös? Gibt es Erfahrungswerte und vertrauenswürdige Bewertungen?
  • Wie ist der Kundensupport des Anbieters? Gibt es eine dauerhaft besetzte Notfall-Hotline im Fall plötzlich auftretender Störungen oder kann man den Anbieter nur per Mail mit 3-tägiger Wartefrist erreichen?

Ein Umzug mit dem gesamten Onlineshop kann zeit- und nervenaufreibend sein. Besser, angehende Gründer informieren sich direkt zu Beginn und testen den Anbieter eine Zeit lang.

Dann kommt die Shop-Software: Baukastensystem oder individuelle Programmierung? WordPress oder Pauschalanbieter? Bei der Wahl der richtigen Shop-Software sind mehrere Punkte zu beachten.

  • Welche Anforderungen muss mein Onlineshop letzten Endes tatsächlich erfüllen? Handelt es sich um Standardfunktionen oder gibt es individuell zu programmierende Bestandteile?
  • Damit einhergehend: Welche Features möchte ich anbieten? Welche Zahlungsarten soll der Kunde zur Auswahl haben? Gibt es eine Terminbuchungsmöglichkeit? Welche weiteren Besonderheiten sind essentiell für den Onlineshop?
  • Welches Budget steht mir zur Verfügung? Tut es nicht vielleicht schon ein simpler Onlineshop für den Beginn, um das Angebot überhaupt erstmal am Markt auszuprobieren oder muss es gleich der teure individualprogrammierte Onlineshop sein?
  • Welche digitale Kompetenzen bringe ich als Gründer mit? Fällt es mir leicht, mich im Internet zurechtzufinden und digitale Programme zu erlernen oder bin ich sehr computerscheu? In dem Fall sollte das Vorhaben der Selbstständigkeit mit einem digitalen Geschäftsmodell grundsätzlich überdacht werden. Ansonsten entstehen stets hohe Folgekosten bei Änderungsbedarf und es gibt eine gefährliche Abhängigkeit vom Webdesigner.

Die meisten Gründer werden einen Webdesigner oder eine Agentur in Anspruch nehmen und die Onlineshop-Erstellung federführend von ihm/ihr erstellen lassen. Dennoch ist es von Vorteil, sich danach mit dem verwendeten Programm auseinanderzusetzen und zu wissen, was man vor sich sieht.

Onlineshop eröffnen – Kalkulation und Businessplan erstellen

Auch wenn der Betrieb eines Onlineshops mit einem deutlich geringeren Budget als bei einem analogen Geschäftsmodell möglich ist: Der Aufbau eines erfolgreichen Onlineshops kostet Geld. Und um zu prüfen, ob der Onlineshop überhaupt ausreichend lukrativ werden kann, sollte die Verwendung dieses Geld sorgsam geplant werden.

Die Kalkulation sollte einem klassischen Finanzplan als Businessplan-Teil entsprechend die Produktkalkulation, die Umsatzentwicklung, die Rentabilitätsrechnung sowie die Liquiditätsbetrachtung umfassen. Nur so erhält man einen Ausblick auf den zukünftigen Erfolg oder Misserfolg der Unternehmung – nichts ist schlimmer als ein Unternehmen in Schwierigkeiten gerade in der Anfangszeit.

Auf der Umsatzseite sind folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie groß ist die Zielgruppe und demnach der erwartete Absatz?
  • Zu welchem Preis muss ich das Produkt wirtschaftlich anbieten und wie beeinflusst der Preis den Absatz?
  • Sollte ich Abschläge für Kundenrabatte einberechnen?

Es sind zudem alle anfallenden Kosten zu berücksichtigen:

  • Welche Kosten fallen in Zusammenhang mit dem Produktbezug an? Welche Produktkosten, Logistikkosten, Importkosten, Steuern fallen an?
  • Wo werden die Produkte gelagert? Ist es ein Dropshipping-Modell (Bestellauslösung beim Hersteller im Moment der Kundenbestellung) oder werden die Produkte klassisch bezogen und zwischengelagert? Fällt hierfür Miete an?
  • Welche betrieblichen Versicherungen sollten Sie abschließen und was kostet sie das? Eine gewerbliche Rechtschutzversicherung ist eine mögliche Versicherung.
  • Wie verhält es sich mit Personal? Wer macht die Werbung für den Onlineshop und welche Personalkosten oder Werbemittelkosten fallen dafür an?

Summieren Sie alle laufenden Kosten und rechnen Sie aus, wie viele Produkte Sie überhaupt verkaufen müssen, um diese zu erwirtschaften. Dies ist Ihr Break-Even-Point.

Onlineshop eröffnen – Marketingmaßnahmen durchführen

Nicht immer ist die Fokussierung auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) die beste Wahl für Onlineshops. Sicher: Ihre Kunden sollen Sie finden, wenn sie nach Ihnen suchen. Doch schauen Sie sich zunächst die Konkurrenz an: Möchten Sie beispielsweise Kleidung in Form von Alltagsmode verkaufen, werden Sie kaum gegen die großen Modekonzerne suchmaschinentechnisch ankommen.

Sinnvoller ist es, seine Möglichkeiten in Erfahrung zu bringen und ein maßgeschneidertes Marketingkonzept zu erstellen. Spricht man eine besonders spezifische Zielgruppe an, ist die Bewerbung über Foren oder Gruppen möglicherweise die effizientere Variante. Möchte man in der breiten Masse bekannt werden, empfiehlt sich die Kooperation mit anderen Unternehmen, Marken und Influencern. Letztere können korrekt ausgewählt auch ein Baustein der Werbestrategie für Nischenprodukte sein.

Möchten Sie einen Onlineshop eröffnen? Dann können Sie eine staatlich geförderte Unternehmensberatung in Anspruch nehmen und sich bei diesem wichtigen Prozess und der Erstellung eines individuellen Business-, Finanz- oder Marketingplans professionell begleiten lassen. Füllen Sie hierfür einfach den Fördercheck aus und profitieren von unserem Know-how.

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