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Farben-Beispiele und Farbmuster

Interior Designer, Inneneinrichter, Einrichtungsberater – Es gibt viele Berufsbezeichnungen für die Tätigkeit eines kreativen Kopfes, der sich der Verschönerung und Gestaltung verschrieben hat. Auch der Begriff Innenarchitekt fällt in diesem Zusammenhang schnell, jedoch gibt es hier rechtliche Vorgaben zu beachten.

Wer sich als Interior Designer selbstständig machen möchte, plant sein Vorhaben am besten einmal gut durch und schreibt einen strukturierten Businessplan inklusive Finanzplan. So kann man sich sicher sein, alle relevanten Themenbereiche – von Rechtsaspekten bis Marketingaktivitäten – durchdacht zu haben.

Was bei der Existenzgründung als Interior Designer zu beachten ist

Wer sich als Interior Designer selbstständig machen möchte, ist grundsätzlich nicht daran gebunden, eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich zu haben. Anders sieht es aus bei dem Begriff der Innenarchitekten: Der Beruf des Innenarchitekten ist gesetzlich geschützt. Es darf sich also nur derjenige als Innenarchitekt bezeichnen, der auch einen qualifizierenden Abschluss dafür hat.

Beraten und gestalten darf hingegen jeder. Er muss seine Dienstleistung nur auch rechtssicher unter einer anderweitigen Bezeichnung anbieten. Dies ist die erste Stolperfalle: Denn zu wählen ist nicht der modernste oder ausgefallenste Begriff, sondern der, den die Kunden am stärksten mit der eigenen Dienstleistung assoziieren.

Damit ist man auch schon beim nächsten Punkt: Der Zielgruppenanalyse. Zunächst muss man festlegen, an wen sich das eigene Angebot richtet. Richtet es sich an Unternehmen und man möchte Büros und Locations einrichten, ist eine seriöse und internationale Dienstleistungsbezeichnung wie „Interior Designer“ absolut angebracht. Richtet sich das eigene Angebot hingegen an Privatpersonen gehobenen Alters, wird die Bezeichnung „Einrichtungsberater“ deutlich sinniger sein. Je nach Zielgruppe ist also auch das sogenannte Wording im Rahmen der Marketingstrategie anzupassen.

Denn: Man kann nur Geld mit seinem Angebot verdienen, wenn die Kunden es finden. Fällt den Kunden der vom Anbieter gewählte Begriff nicht ein, können sie in Suchmaschinen (Service: SEO-Analyse Ihrer Website) und Branchenbüchern auch nicht fündig werden.

Der fehlende Bezeichnungsschutz für viele dem Innenarchitekten verwandte Dienstleistungen, ist jedoch auch ein Marktproblem: Man muss sich von der Konkurrenz abheben, denn im Zweifel gibt es viele unqualifizierte Wettbewerber. Daher lohnt sich eine Wettbewerbsanalyse ganz besonders: Was ist der Standard? Wie heben sich meine Wettbewerber vom Markt ab? Welche Möglichkeiten zur Differenzierung ergeben sich für mich?

Hier empfehlen sich erworbene Qualifikationen in Form von Weiterbildungen oder das Vorzeigen von Referenzprojekten. Die Kunden müssen im Rahmen der Kundenakquise ein Gespür für die Arbeit des Interior Designers und seine Vorgehensweise erhalten. Nur dann werden sie annehmen, von diesem verstanden zu werden.

Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf der finanziellen Planung des Vorhabens liegen. Wie in den meisten dienstleistungsbasierten Existenzgründungen, muss zunächst ein Kundenstamm aufgebaut und sich ein Ruf erarbeitet werden. Hierfür bedarf es Geduld, einer guten Positionierung und einem entsprechenden finanziellen Polster. Eine Fremdkapitalaufnahme kann sich schwierig gestalten, da in diesem Berufsbild zu Beginn selten Investitionen ins Anlagevermögen getätigt werden. In der Regel sind Betriebsmittel und Lebenshaltungskosten zu finanzieren.

Existenzgründer sollten sich daher überlegen, ob sie nicht zu Beginn bereits in ein professionelles Marketingkonzept, um die Aufbauphase möglichst kurz zu halten und schnell an erste Aufträge zu erlangen. Eine Unternehmensberatung kann helfen, die passende Positionierung zu erarbeiten und die notwendigen Marketingmaßnahmen im Marketing-Mix zu planen. Über Förderprogramme kann man sich diese Beratung bezuschussen lassen: Im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden Gründern 50 % von bis zu 4.000 Euro Beratungsvolumen erstattet (BAFA-Förderung).

Selbstständig machen als Interior Designer setzt Empathie und Belastbarkeit voraus

Die Tätigkeit als Interior Designer setzt ausgeprägte soziale Kompetenzen voraus. Man muss ein Gespür für Menschen und ihre Bedürfnisse haben. Schließlich geht es darum, den Geschmack des Kunden zu treffen und nicht, das Objekt nach seinen eigenen Vorstellungen einzurichten. Nur wer gut zuhören und zwischen den Zeilen lesen kann, wird sich als Interior Designer erfolgreich etablieren können. Schließlich gibt es auch Kunden, die häufig ihre Meinung wechseln und mit denen der Umgang schwierig ist, in diesen Situationen gilt es gelassen und professionell zu reagieren. Was zählt, ist der Kunde. Empfehlungen sind in dieser Branche ein wichtiges Gut.

Empathie ist daher eine wichtige Eigenschaft. Auch Organisationstalent ist gefragt, häufig gibt es starke Schwankungen bei der Auftragslage: In einem Monat findet man keine Kunden und im nächsten erhält man drei Großaufträge. Dies setzt eine gewisse Belastbarkeit bei den Selbstständigen voraus.

Wer eine Selbstständigkeit als Interior Designer anstrebt, sollte daher eindringlich die eigenen Voraussetzungen prüfen. Wer diese Charaktereigenschaften in sich wiederfindet, wird Kunden mit seinem Know-how überzeugen, positive Referenzen erhalten und sich am Markt etablieren können.

Businessplan als Leitfaden

Da eine Existenzgründung stets eine Herausforderung ist, kann ein Businessplan helfen, alle relevanten Fragestellungen zu überblicken und nach der Erarbeitung als Leitfaden dienen. Als Interior Designer kann besonders das Kapitel über Positionierung und Marketing eine nachhaltige Entscheidungsgrundlage für die Planung laufender Akquise-Maßnahmen bieten. Es lohnt sich, das erarbeitete Werk von Zeit zu Zeit hervorzuholen und den eigenen Weg zu überprüfen.

In jedem Fall hilft ein Businessplan, die eigenen Gedanken zu strukturieren und aus der ersten Idee einer Selbstständigkeit als Interior Designer ein Geschäftsmodell mit rotem Faden zu entwickeln.

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