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Ein Schild mit der Beschriftung Think outside the box steht auf einem Stuhl.

Zwar häufen sich die Nachrichten über ein baldiges Ende der Corona-Pandemie, doch längst haben viele den Glauben an die Politik verloren – insbesondere die Gastronomie-Branche. Zuletzt mussten viele Gastronomiebetriebe erneut herbe Verluste einstecken, denn mit dem Beschluss von “2G+” müssen Gäste für den Eintritt in ein Lokal neben Impf- und Genesungsnachweis auch ein negatives Testergebnis vorzeigen. Ausgenommen sind nur Personen, die bereits ihre Booster-Impfung erhalten haben. Aber auch andere Branchen wie z. B. die Veranstaltungs- und Hotelbranche hadern mit den nicht enden wollenden pandemiebedingten Einschränkungen. Wenn es um die Größe derjenigen Unternehmen geht, haben laut einer aktuellen Studie der KfW-Research insbesondere kleine Unternehmen (externer Link) das Nachsehen. Denn diese kommen schlechter durch die Krise als mittelgroße oder große Existenzgründungen.

Um Existenzgründer und Unternehmer in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen und ihnen eine Plattform zur Vorstellung ihrer Geschäftsidee zu bieten, haben wir von “Deutschland startet” das Format “7 interessante Geschäftsideen kurz vorgestellt“ ins Leben gerufen.

Service-Tipp: Für die (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung der Geschäftsidee, die Businessplan-Erstellung oder eine Existenzgründungsberatung können Fördermittel beantragt werden: Auf zu unserem Fördercheck-Service!

Unsere Geschäftsideen vom Februar 2022

Diesen Monat sind dabei:

  • Brea: App begleitet Brustkrebs-Patientinnen
  • Vyld: Nachhaltige Tampons aus Algen
  • Seawater Cubes: Meeresfischzuchtanlage im Container
  • Zolar: Mit eigenen Photovoltaikanlagen Ökostrom selber herstellen
  • Veynou: Schmuck aus im Labor gezüchteten Diamanten
  • E-Water: Anlage zur Trinkwasseraufbereitung für zu Hause
  • Roatel: Frachtcontainer werden zu Hotels für LKW-Fahrer

App begleitet Brustkrebs-Patientinnen

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung (externer Link). Rund 69.000 Frauen erkranken hierzulande jährlich an dieser heimtückischen Krankheit. Nach der Diagnose stehen für viele Patientinnen neben der Therapie jedoch häufig organisatorische Herausforderungen an. Denn es müssen Termine koordiniert, Medikamente besorgt und Dokumente ausgefüllt werden. Durch diese Aufgaben fühlen sich viele Betroffene schnell überfordert. Mit ihrer App Brea wollen drei Existenzgründer aus Berlin Patientinnen und ihre Angehörigen ganzheitlich und nachhaltig vor, während und nach ihrer Therapie begleiten und unterstützen. Durch die bereitgestellten Hilfsmittel zur Selbstorganisation soll zusätzliche Belastung vermieden werden.

Nachhaltige Tampons aus Algen

Jährlich werden immerhin weltweit 45 Milliarden Tampons und Binden verbraucht. Dazu kommt, dass Hygieneprodukte wenig nachhaltig sind, da diese aus Plastikverpackungen und pestizidbelasteter Baumwolle bestehen und nicht recycelt werden können. Immer mehr Frauen ist dies bewusst und schauen sich daher nach passenden Alternativen um. Die Nachfrage nach müllfreien und umweltschonenden Alternativen zu Wegwerfprodukten, die nicht recycelt werden können und bei der Herstellung auch noch viele Ressourcen verbrauchen, steigt. Hier setzt die Geschäftsidee von Ines Schiller an. Mit ihrem Start-up „Vyld“ möchte sie nachhaltige, fair produzierte und gesunde Tampons entwickeln. Für die Produktion werden Algenfasern benutzt. Durch die Algen-Tampons soll die Menstruation nachhaltiger gestaltet werden. Gleichzeitig sollen Frauen-Empowerment unterstützt und Period Shaming verringert werden.

Meeresfischzuchtanlage im Container

Wenn es um den Lebensmitteleinkauf geht, greifen immer mehr Menschen zu regionalen Produkten. Zwar ist dieser Ansatz nachhaltig, allerdings müssen hier dann meist Abstriche in Sachen Geschmack und Auswahl gemacht werden. Denn die Avocados aus Südafrika und die Mangos aus Spanien sind bei diesem Konzept nicht vorgesehen. Dies gilt auch für Fischprodukte, die meist einen langen Transportweg hinter sich haben, bis diese in der Mitte Deutschlands angekommen sind. Dank drei Gründern aus Saarbrücken muss dies jetzt nicht mehr sein. Denn mit speziellen schlüsselfertigen Fischzuchtanlagen, den Seawater Cubes sollen Mittelmeerfische wie beispielsweise Dorade, Wolfsbarsch oder Barramundi auch in verschiedenen Binnengebieten wie dem Harz, dem Rheinland oder Oberbayern gezüchtet werden können. Der Verkauf der Produkte findet anschließend über eine Digitalplattform statt. Landwirte hätten so die Möglichkeit, eine alternative Einkommensmöglichkeit für sich nutzen.

Im Vergleich zu anderen Aquakulturformen betonen die Gründer auf ihrer Website, dass durch die Aufzucht von Fischen in Kreislaufanlagen an Land die Nachhaltigkeit deutlich gesteigert werden könne. Da die geschlossenen Systeme im Vergleich zu anderen Aquakulturformen enorme Vorteile aufweisen. Zu diesen gehört beispielsweise die Wasserersparnis dank leistungsstarker Wasseraufbereitung, die Energieersparnis durch effiziente Auslegung der Technik und die Vermeidung negativer Auswirkungen auf die Umwelt durch die Abgeschlossenheit des Systems.

Mit eigenen Photovoltaikanlagen Ökostrom selber herstellen

Die Strompreise gehen durch die Decke. Aktuell kostet eine Kilowattstunde Strom durchschnittlich 32,16 Cent – so viel wie noch nie zuvor. In den vergangenen 15 Jahren ist der Strompreis um ganze 63 % angestiegen (externer Link). Dazu kommt, dass den meisten Menschen bewusst ist, dass unser Strom nicht nachhaltig produziert wird. Doch was ist die Alternative zu teurem Strom vom Anbieter? Denn schließlich sind wir im täglichen Leben auf diesen angewiesen. Oder doch nicht? Denn zwei Berliner Gründer wollen mit ihrem Unternehmen Zolar Haushalte mit eigenen Solaranlagen versorgen, sodass diese ihren eigenen Öko-Strom herstellen können. Spezielle Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Ein- oder Zweifamilienhauses können je nach Größe, Lage und Jahreszeit den durchschnittlichen Stromverbrauch einer Familie decken. Zudem werden durch diese im Vergleich zum üblichen Strommix deutscher Haushalte rund vier Tonnen CO2 eingespart. Wird kein Strom verbraucht, wird der Sonnenstrom einfach lokal gespeichert – und ist dann zum Beispiel auch nachts verfügbar.

Auch plant das Unternehmen Hausbesitzer unkompliziert mit eigenem Strom für das E-Auto zu versorgen, indem diese den selbst produzierten Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage tanken und den Ladevorgang per App steuern können.

Schmuck aus im Labor gezüchteten Diamanten

Genau wie die Produktion von Kleidung schadet die Herstellung von Schmuck – und zwar sowohl der Umwelt als auch den Arbeitern. Schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne und Kinderarbeit sind nur einige der Probleme der Schmuckindustrie. Das Start-up Veynou möchte hier Abhilfe schaffen und Schmuck aus nachhaltigen Diamanten verkaufen, die nicht in Minen abgebaut, sondern im Labor hergestellt werden. Hierfür nutzt das Start-up das CVD-Verfahren, bei dem Diamanten-Samen in einen Ofen gegeben werden, der Erdgas in ein Kohlenstoffplasma abgibt. Dieses haftet an jedem Samen und baut Atom für Atom einen Diamanten auf.

Die Idee, Steine in einem Labor herzustellen, deren chemische und physische Eigenschaften denen von natürlichen Diamanten entsprechen, ist an sich jedoch keine neue Erfindung. Denn tatsächlich ist dies bereits seit den 50er Jahre möglich. Neu ist jedoch die Idee, daraus ein digitales Geschäftsmodell zu machen.

Anlage zur Trinkwasseraufbereitung für zu Hause

Deutsches Trinkwasser hat einen guten Ruf. Im Vergleich zu anderen Ländern können wir hierzulande meist ohne Bedenken das Wasser aus der Leitung trinken, da dies vorab aufwendig aufbereitet und gefiltert wird. Doch seit mehreren Jahren nimmt die Verschmutzung mit Umweltschadstoffen zu. In unserem Trinkwasser werden immer häufiger Rückstände von Medikamenten, Schwermetallen und Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen.

Grund dafür ist, dass nur ein Bruchteil der im Wasser gelösten Stoffe untersucht wird. Mikroplastik oder Medikamentenrückstände gehören beispielsweise nicht dazu. Die Alternative ist der Kauf teurer Wasserflaschen aus dem Handel.

Der Existenzgründer Johannes Ebert setzt mit seiner Geschäftsidee hier an, indem er eine Trinkwasserfilteranlage für zu Hause entwickelt hat, die das Zapfen von reinem Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn ermöglicht. Dazu wird das Wasser über den Sediment- und Aktivkohle-Filter vorgefiltert. Im nächsten Schritt wird das Wasser über die Umkehrosmose-Membran ultrafiltriert, damit nur noch das Wassermolekül übrig bleibt und alle anderen schädlichen Stoffe aus dem Wasser entfernt werden. Damit man dann kein destilliertes Wasser zu sich nimmt, wird das gefilterte Wasser nachbereitet und wieder in seine hexagonale Struktur gebracht.

Frachtcontainer werden zu Hotels für LKW-Fahrer

Lkw-Fahrer müssen mitunter Fahrten mit vielen Hundert Kilometern auf sich nehmen, um ihre Ware ans Ziel zu bringen oder abzuholen. Schnell kommen so mehrere Tage zusammen, an denen die Fahrer auf Tour sind. Ruhepausen finden diese dann häufig an Raststätten im Führerhäuschen des Lkws, da hierzulande Hotels in direkter Nähe zur Autobahn sehr selten sind. Doch mit Komfort hat die Nacht in einer Fahrerkabine nicht wirklich was am Hut, sodass erholsamer Schlaf kaum möglich ist. Dazu kommt, dass Fernfahrern im Zuge einer EU-Reform 2020 verboten wurde, mehr als fünf Nächte hintereinander in ihren Fahrerkabinen verbringen zu dürfen. So sind diese angehalten, sich nach fünf Übernachtungen im Lkw eine andere Bleibe zu suchen.

Das Düsseldorfer Start-up Roatel will hier Abhilfe schaffen: Frachtcontainer, die in Mini-Hotels umgewandelt werden und an Rastplätzen und Tankstellen stehen. Insgesamt entstehen in einem Container vier Zimmer. Dabei ist jedes rund sieben Quadratmeter groß. Ausgestattet sind die Zimmer mit einem Bett, einer Sitzbank, einer Garderobe sowie einem Badezimmer. Zudem verfügen die Containerzimmer über Fenster und elektrische Rollläden. Neben einer Lüftungs- und Klimaanlage ist jede Mini-Wohnung auch mit einem Fernseher sowie einem Wlan-Anschluss ausgestattet. Die Kosten für eine Übernachtung betragen 49 Euro.

Buchbar sind die Zimmer via Website oder App. Das Ein- und Auschecken erfolgt über einen Code, den Nutzer nach einer Buchung auf ihr Smartphone geschickt bekommen.

Es gibt viele neue Geschäftsideen sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmern, nur selten werden diese verwirklicht. Das Gründerzentrum der bundesweiten Initiative „Deutschland startet“ unterstützt Sie bei diesem Prozess. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

Auf zu unseren 7 Januar-Geschäftsideen!

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