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Ein Schild mit der Beschriftung Think outside the box steht auf einem Stuhl.

Als im März 2020 viele Unternehmen, wie die Gastronomie und der Kulturbereich ihre Türen schließen mussten und die Wirtschaft in vielen Teilen heruntergefahren wurde, prophezeiten viele Wirtschaftsexperten hierzulande eine starke Insolvenzwelle. Diese blieb bisher jedoch glücklicherweise aus. Doch trotzdem stieg laut dem Statistischen Bundesamt die Zahl der Firmeninsolvenzen im November 2021 erstmals seit September 2019 um rund 4,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Um Existenzgründer und Unternehmer in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen und ihnen eine Plattform zur Vorstellung ihrer Geschäftsidee zu bieten, haben wir von “Deutschland startet” das Format “7 interessante Geschäftsideen kurz vorgestellt“ ins Leben gerufen.

Service-Tipp: Für die (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung der Geschäftsidee, die Businessplan-Erstellung oder eine Existenzgründungsberatung können Fördermittel beantragt werden: Auf zu unserem Fördercheck-Service!

Unsere Geschäftsideen vom März 2022

Diesen Monat sind dabei:

  • Tuwas gegen MUDA: Nachfolge eines Gewerbebetriebes über ein Game üben
  • Organifarms: Ernteroboter für Landwirte
  • Poacher: Spezielle Plattform bringt Vereine und Spieler zusammen
  • Concular: Mit spezieller Software Baubranche nachhaltiger gestalten
  • Farmerscent: Duftaromen sollen Stress bei Tieren senken
  • ConstellR: Mini-Satellit soll Landwirtschaft optimieren
  • Rubi Glas: Spezielle Brille für Einsatzkräfte soll Psyche schonen

Tuwas gegen MUDA: Nachfolge eines Gewerbebetriebes über ein Game üben

In Deutschland werden händeringend 200.000 Nachfolger für existente Betriebe gesucht.
Durch die Wirtschaftssimulation „Tuwas gegen MUDA“ (externer Link) soll das Interesse am Unternehmertum geweckt werden. Speziell sollen gründungswillige Schüler, Studenten und Auszubildende angesprochen werden, die die Übernahme der Geschäftsführung, sprich die Verantwortung für einen Gewerbebetrieb, einüben wollen. Durch das Anwenden der Ideen der Business Operations lernen die Spieler, durch effiziente Geschäftsprozesse die Schere zwischen Umsatz und Kosten zu vergrößern und den Unternehmenswert durch Wachstum und gewinnbringende Produktivität zu steigern. In dem Spiel wird zur Steigerung der Produktivität die elektronische infoBoard Plantafel vorgestellt.

Im Rahmen einer neutralen Beratung wie z. B. von Herrn Birtel können sich Unternehmen über die Optimierung Ihrer Prozesse beraten lassen. Die Vorbereitung und die Einführung einer elektronischen Plantafel kann von ihm begleitet werden. KMU‘s (Kleine und mittlere Unternehmen) können ggf. staatl. Förderprojekte nutzen, dabei werden 80% dieser Beraterkosten vom Staat übernommen.

Ernteroboter für Landwirte

Erntehelfer arbeiten hart und das meist für einen Hungerlohn. Doch damit soll nun Schluss sein, denn ein zehnköpfiges Team aus Konstanz möchte mit einem smarten Roboter die Erntearbeiten vereinfachen. Der Roboter soll anhand einer integrierten 360-Grad-Kamera Früchte scannen, ihren Reifegrad und die Ernteklasse erkennen, pflücken, sortieren und anschließend in die Verpackung legen. Und das in Rekordzeit, indem für diesen Prozess nur acht Sekunden pro Frucht aufgewendet werden.

Neben dem Ernteroboter möchte das Start-up Organifarms weitere Maschinen entwickeln, um die Landwirtschaft effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Zu diesen gehören Roboter zur Bestäubung, für die Pflanzenpflege, zum Monitoring der Früchte.

Spezielle Plattform bringt Vereine und Spieler zusammen

Um den Amateurfußball-Markt zu digitalisieren sowie transparenter und effizienter zu gestalten, haben vier Gründer die Online-Plattform Poacher entwickelt, mit welcher sie das Scouting erleichtern wollen. Das Ziel soll es sein, Vereine und Spieler schneller zusammenzubringen. Das Besondere an der Plattform ist, dass Vereine durch eine spezielle Filterfunktion gezielt Spieler suchen bzw. scouten können. Um leichter von den Vereinen gefunden zu werden, können die Spieler sich ein eigenes Profil erstellen. Interessant bei der Profil-Erstellung ist, dass die Spieler die Möglichkeit haben, Angaben zu ihren Fähigkeiten und der Saisonstatistiken zu machen. Auch können diese Videos von sich hochladen.

Damit Spieler und Vereine in Kontakt treten können, bietet Poacher eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme durch Nachrichtenfelder an.

Darüber hinaus bietet die Plattform eine interaktive Community mit einem Newsfeed an. Hier können Vereine und Spieler selber etwas posten oder die Aktivitäten des Lieblingsvereins oder des Freundes beobachten. Die Nutzung der Plattform ist für Vereine kostenfrei.

Spezielle Software soll die Baubranche nachhaltiger gestalten

Die Baubranche hat schon lange ein Problem mit der CO2-Bilanz. Immerhin geht die Non-Profit-Organisation World Green Building Council davon aus, dass rund 40 % des weltweiten CO2-Ausstoßes auf den Bausektor zurückgehen (externer Link). Mit rund 53 % der jährlichen Abfallmenge hierzulande ist die Branche laut dem Statistischen Bundesamt zudem der größte Müllproduzent des Landes. Auch die Produktion der Bau-Materialien ist besonders ressourcen- und energieintensiv. Zudem liegt der Ursprung des Materials häufig in Ländern mit prekären Arbeitsbedingungen. Nach Ende der Lebenszeit des Gebäudes werden die verbauten Materialien deponiert oder minderwertig rezykliert. Viele davon können jedoch wiederverwendet werden – dennoch liegt die Wiederverwendungsrate bisher bei weniger als 1 %.

Das 2020 gegründete Start-up Concular setzt mit seiner Geschäftsidee hier an und möchte die Baubranche nachhaltiger gestalten. Dafür haben die drei Gründer eine effiziente softwarebasierte End-to-End-Lösung geschaffen, die Materialkreisläufe im Gebäudesektor schließt. Damit soll ressourcenschonende Wiederverwendung im Bausektor möglich werden. Mit Hilfe der Plattform sollen Materialien in Bestandsgebäuden genau erfasst und bei einem Rückbau in der Materialdatenbank zur Verfügung gestellt werden. Architektur- und Planungsbüros können so ihren Bedarf in neuen Projekten mit dem Angebot in der Datenbank abgleichen. Entsteht ein Match, organisiert das Start-up den Transport der Materialien von der Rückbau- zur Neubaustelle und misst die Einsparung von CO2-, Kosten- und Abfall.

Duftaromen sollen Stress bei Tieren senken

Nicht nur Menschen empfinden Stress. Auch Tiere stehen unter Anspannung. Insbesondere trifft dies auf Stalltiere wie Kühe, Schweine und Hühner zu. Kranke Tiere bedeuten für Landwirte steigende Kosten, da Medikamente wie Antibiotika sehr teuer sind. Auch müsse Landwirte gesetzliche Wartezeiten einhalten, bis sie ihre Produkte wieder verkaufen können, damit diese für Verbraucher keine schädlichen Rückstände mehr enthalten. Ein Start-up aus Osnabrück hat dafür eine Lösung entwickelt. Ätherische Duftaromen, die über einen programmierbaren Diffuser gesprüht werden, um Stress bei den Tieren erst gar nicht aufkommen zu lassen. Die Duftstoffe wie Lavendel enthalten die Substanzen Linalool- und Linalylacetat, die dabei helfen, die Stressbeständigkeit und das Wohlbefinden zu steigern.

Insgesamt gibt es zwei Duftaromen zum Befüllen: Ein Anti-Stress Liquid auf Basis von Lavendel und ein Eukalyptus-Menthol-Öl, das die Schleimproduktion anregt und eingesetzt werden soll, wenn Tiere Erkältungssymptome zeigen. Langfristig entwickelt Farmerscent in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen digitale Tools, um gestresste Tiere künftig per Kamera zu erkennen.

Mini-Satellit soll Landwirtschaft optimieren

Um den den zusätzlichen Bedarf der stets wachsenden Bevölkerung zu decken, wird laut der Prognose der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im Jahr 2050 weltweit mindestens 50 % mehr Nahrung nötig sein (externer Link zu einem PDF-Dokument). Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Ernährungssicherheit durch Dürreperioden, Wasserknappheit, Überschwemmungen und andere Umweltkatastrophen gefährdet. Um dies zu verhindern, ist eine optimierte Bewirtschaftung der verfügbaren Agrarflächen notwendig. Spezielle Technologie ist hier unabdingbar. Um die Landwirtschaft zu verbessern, können Daten aus dem All helfen. Allerdings sind diese sehr teuer. Rund 850 Millionen bis 1,3 Milliarden Euro werden für den Kauf fällig.

Ein Start-up aus Freiburg setzt trotzdem auf die Nutzung von All-Daten bei der Optimierung der Landwirtschaft, indem es Satelliten in der Größe eines Schuhkartons entwickelt. Diese sind mit einer Million vergleichsweise günstiger.

Ziel ist es, dass diese Satelliten die Oberflächentemperatur unseres Planeten mit hoher Auflösung kontinuierlich überwachen. Anhand dieser Aufzeichnungen können Daten zu Wasserständen, städtischen Hitzeinseln und Waldbränden gesammelt und ausgewertet werden. Anhand dieser Daten kann schnell reagiert und gehandelt werden.

Spezielle Brille für Einsatzkräfte soll Psyche schonen

Feuerwehr, Notärzte und Polizei sind in ihrer Arbeit häufig erheblichen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere nach blutigen Einsätzen entwickeln diese Traumata. Denn die Farbe Rot hat laut Studien eine alarmierende Wirkung auf Menschen. Um Einsatzkräfte besser zu schützen, hat der Existenzgründer Martin Jahr eine spezielle „Blutfilterbrille“ entwickelt, die beim Blick durch die Gläser sieht Blut nicht rot, sondern schwarz aussehen lässt. Möglich macht dies eine besondere Beschichtung, die die langen Lichtwellen bricht, wodurch sich intensive Rottöne dunkel verfärben. Farben wie grün, blau oder gelb sind durch die Brille weiterhin zu erkennen. Rottöne, die nicht Blutrot sind, sondern leicht davon abweichen (z. B. einige Verkehrsschilder), werden nicht schwarz angezeigt, sondern erblassen durch die Beschichtung leicht.

Es gibt viele neue Geschäftsideen sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmern, nur selten werden diese verwirklicht. Das Gründerzentrum der bundesweiten Initiative „Deutschland startet“ unterstützt Sie bei diesem Prozess. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

Auf zu unseren 7 Februar-Geschäftsideen!

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