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Ein Mann berührt einen Touchscreen.

Ein Start-up muss selbst nicht zwangsläufig mit der Herstellung von digitalen Produkten zu tun haben, trotzdem kommt es an der Digitalisierung nicht vorbei. Die Mitarbeiter benötigen daher unbedingt das Know-how, mit modernen Techniken umgehen zu können, und profitieren auf vielerlei Weise von der Digitalisierung der Arbeitswelt.

Die digitale Organisation in einem jungen Unternehmen

Von der Terminplanung bis zur interdisziplinären Zusammenarbeit, geht es in der heutigen Zeit nicht mehr ohne Apps, Outlook, Scans und Clouds. Damit Unternehmen sich digitalisieren können, wurden sogar besondere Fördermöglichkeiten geschaffen. Doch die Umsetzung im Start-up darf natürlich nicht an der Nutzung der Möglichkeiten scheitern. Daher müssen die Mitarbeiter mitgenommen und entsprechend geschult werden.

Im Qualifizierungschancengesetz sind Maßnahmen verankert (externer Link), die für Start-ups sehr attraktiv sind. Denn sie können aus ihren Angestellten wahre Profis werden lassen, ohne dafür hohe Kosten zu haben. Die Weiterbildungsangebote können passgenau auf den Mitarbeiter abgestimmt werden. Neben seinen fachlichen Voraussetzungen werden die private Situation und sein Lernverhalten und -tempo bei der Zusammenstellung seines Personalentwicklungsplanes berücksichtigt. Viele Schulungen werden online angeboten, so dass ein ortsunabhängiges Lernen möglich gemacht wird.

Hardware bedienen

Wie sehr sich Tätigkeiten verändert haben, zeigt der Beruf des Automechanikers (externer Link). Mechanisch ist da nur noch wenig. Statt mit Schraubenschlüssel und Zange tritt der Mechatroniker heute mit modernen Analysegeräten ans Fahrzeug heran. Wer die Erfahrung älterer Mitarbeiter und die Möglichkeiten der Technik effektiv nutzen möchte, muss in Einweisungskurse für das Personal investieren, wenn es neue Hardware gibt. Dies betrifft den Kassiere im Handel, den Messtechniker im Bauunternehmen und den Klimatechniker, bei der Wartung und Reparatur von Heizung oder Air Conditioner.

Software anwenden

Die typischen Word und Excel-Einsteigerkurse sind in der heutigen Zeit fast nur noch in Volkshochschulen zu finden. Die berufliche Bildung verlangt nach einer großen Softwarevielfalt. SAP, Lexware, Datev und CAD sind hier die gefragten Programme in den verschiedenen Bereichen. Auch die Nutzung von Clouds wird in Seminaren vorgestellt. Hinzu kommen zahlreiche Apps die auf mobilen Endgeräten zum Einsatz kommen. Die Zeiterfassung in Pflegediensten beispielsweise oder der Etikettendruck des Paketdienstes, der eine Sendung beim Nachbarn abgibt und eine Benachrichtigung in den Briefkasten wirft oder via Mail zuschickt.

Programmieren

Programmierer schreiben nicht mehr nur reine Computerprogramme. An Industriemaschinen werden Arbeitsabläufe programmiert, die CNC Fräse eingerichtet oder Geschwindigkeiten verändert.

Webanwendungen und Medien müssen „programmiert“ werden. Wer eine moderne Druckerei besucht, wird überrascht sein, wie viele Maschinen digital arbeiten, ehe beispielsweise eine Tageszeitung in hoher Auflage über die Druckmaschinen rollt.

Datenschutz

Wer digital arbeitet, muss wissen wie Daten gesichert und geschützt werden. Der Datenschutz richtet sich natürlich zum einen auf die Verhinderung von Zugriffen unbefugter Personen aus. Doch auch der Datenverlust soll ja verhindert werden. Daher gibt es hier einen besonders hohen Schulungsbedarf.

Die Vorteile der Digitalisierung für Unternehmen und Mitarbeiter

Zeit ist Geld, heißt es. Mit der Digitalisierung geht alles um ein Vielfaches schneller als analog. Die Kommunikation in Unternehmen aber auch der Informationsfluss nach außen sind rasant geworden. Werden Inventar, Baugruppen oder Sendungen mit einem Code versehen, kann in Sekunden nachvollzogen werden, wo das Objekt sich befindet. Bei Reklamationen kann haargenau nachvollzogen werden, wo Materialien bezogen wurden oder ein Produkt hergestellt wurde, das reklamiert wird. Inventuren (externer Link) im Einzelhandel oder in Lagern sind deutlich schneller erledigt, wenn alle Produkte gescannt werden, statt sie zu zählen. Auch Mitarbeiter können Zeit und Geld sparen, wenn sie keine Arbeitswege auf sich nehmen müssen, weil sie im Homeoffice arbeiten können.

Doch auch in anderen Bereichen lassen sich Kosten einsparen. Vor allem das papierlose Unternehmen ist immer wieder im Gespräch. Die Lagerung von Datenträgern ist deutlich platzsparender als ein riesiges Archiv. Mails müssen nicht gedruckt werden, können aber. Der Verzicht auf Ausdrucke schont nicht nur die Kasse, sondern auch die Umwelt.

Ein wesentlicher Punkt, den vor allem Start-ups zu schätzen wissen, ist die Möglichkeit, Remotejobs zu schaffen. Die Mitarbeiter haben damit die Chance, flexibler zu arbeiten und Karriere und Familie besser miteinander zu vereinbaren bzw. ihre Work-Life-Balance zu optimieren.

Mit flexibleren Arbeitszeiten und einer Optimierung der Prozesse durch die Digitalisierung wird die Leistungsfähigkeit bei Arbeitnehmern steigen. Sie können ihren Biorhythmus nutzen, um ihre Arbeit zu erledigen, wenn sie fit sind. Der Grad der Erschöpfung ist dann nicht so hoch und die Regenerationszeiten kürzer.

Kontaktlose Auftragsabwicklung mithilfe von Digitalisierung

Dieser Punkt ist vielen besonders jetzt in der Pandemie erst bewusst geworden. Doch auch die kontaktlose Auftragsabwicklung ist ein positiver Effekt der Digitalisierung. Normalerweise werden gerade über den Jahreswechsel in vielen Haushalten die Messgeräte an Heizkörpern abgelesen und gewartet. Mit modernen Messgeräten, die die Verbrauchsdaten direkt an das Unternehmen senden, entfällt ein hochriskanter Kontakt. Denn der Ableser besucht in kurzer Zeit sehr viele Personen. Würde er sich infizieren, müssten vermutlich ganze Stadtteile in Quarantäne gehen.

Im Tourismus sind digitale Sicherheitskonzepte bereits seit langem im Einsatz. Eine Schlüsselübergabe ist oft nicht mehr nötig. Smarthome hat auch in Ferienhäusern und Hotelanlagen Einzug gehalten.

Selbsttest Digitalisierung

Jeder kennt Momente, in denen der gedachte Aha-Effekt eintritt. Wie funktioniert etwas, wie hängt es zusammen? Als Existenzgründer sollte man selbst wissen, was Digitalisierung bedeutet und wo im Unternehmen sie wichtig ist. Das eigene Wissen über die Digitalisierung (externer Link) kann online getestet werden. Sollte das Ergebnis zeigen, dass auch der Chef noch geschult werden muss, gibt es hier natürlich auch gute Förderprogramme.

Studien haben gezeigt, dass die Digitalisierung im privaten Bereich deutlich weiter fortgeschritten ist, als in Unternehmen oder Bildungseinrichtungen. Der Kunde erwartet digitalen Komfort. Es gibt unzählige Apps für die verschiedensten Zwecke und jede hat ihre Nutzer. Der QR-Code hat sich beispielsweise auch bei vielen privaten Nutzern durchgesetzt. Nicht zuletzt auch weil Restaurants damit arbeiten, um Bestellungen abzuwickeln oder nach dem Lockdown die Kundendaten zu erfassen. Wer bei seiner Unternehmensgründung die Digitalisierung vernachlässigt und seine Mitarbeiter nicht qualifiziert, wird den Anschluss verpassen – früher oder später wird das Unternehmen in Schwierigkeiten geraten.

Fazit: Menschen, die sich selbstständig machen wollen, und Start-ups haben alteingesessenen Unternehmen eines voraus: Sie können digital starten und müssen nicht festgefahrene Strukturen aufbrechen, um am digitalen Wandel im Unternehmen teilhaben zu können. Hightech-Werkzeuge und Endgeräte sind nichts, wenn der Anwender sich scheut, sie zu bedienen. Mit dem Qualifizierungschancengesetzt können Mitarbeiter und Unternehmer für die Digitalisierung fit gemacht werden.

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