Was Millennials wirklich am Arbeitsplatz wollen

Die zwischen 1980 und 2000 geborenen Millennials – die „aufstrebende“ Generation – sind nicht mehr so „aufstrebend“. Heute bilden sie das Rückgrat der weltweiten Arbeitskräfte. Bis 2026 wird diese Gruppe 75 % aller Beschäftigten ausmachen. Zu wissen, was Millennials wirklich motiviert, ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, da Unternehmen um die besten Talente kämpfen.

Legen Sie veraltete Vorurteile beiseite. Millennials sind nicht nur anspruchsvolle Jobhopper oder Remote-Work-Süchtige. Sie passen sich zwar an die digitale Welt an, suchen aber tatsächlich viele der gleichen Werte, die frühere Generationen geschätzt haben: Sicherheit, Wachstum, Bedeutung und Flexibilität.

Work-Life-Balance ist entscheidend

Ein gutes Gleichgewicht ist eines der wichtigsten Prioritäten der Millennials. Die meisten von ihnen wünschen sich eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben, was nicht bedeutet, dass sie ständig Arbeit und Vergnügen verbinden möchten. Die ständige Kommunikation über Telefone und Laptops wird eher als Eingriff in die Privatsphäre denn als Privileg angesehen.

Unternehmen, die persönliche Zeit schätzen und die psychische Gesundheit fördern, profitieren oft von mehr Loyalität und Zufriedenheit. Millennials, die Leistung über starre Arbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr stellen, können mit flexiblen Arbeitsmodellen wie Homeoffice, komprimierten Arbeitszeiten oder Tagen für die psychische Gesundheit gewonnen werden.

Zur Balance gehört auch Freizeit. Millennials sind sich ihrer Freizeitaktivitäten sehr bewusst. Viele investieren Geld in persönliche Interessen wie Gaming, Fitness oder gesellschaftliche Events. Aus diesem Grund gibt es heutzutage Hunderte von Websites, auf denen Erwachsene um echtes Geld Spiele spielen können – manchmal sogar mit einem 200% casino bonus als Willkommensbonus. Das ist Teil ihrer allgemeinen Suche nach Balance und Zufriedenheit in allen Lebensbereichen.

Loyalität muss verdient werden, sie ist nicht selbstverständlich

Entgegen der landläufigen Meinung sind Millennials nicht von Natur aus illoyal. Wenn die Arbeit erfüllend und wichtig ist, möchten die meisten langfristig bei einem Unternehmen bleiben. Für sie sind Stabilität, Aufstiegsmöglichkeiten und kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten absolut entscheidend.

Millennials bleiben deutlich häufiger in einem Job, der sie intellektuell herausfordert und klare Karrierechancen bietet. Diejenigen, die sich gelangweilt oder unterfordert fühlen, zögern nicht, andere Möglichkeiten zu prüfen – insbesondere in einer Welt, in der neue Perspektiven nur einen Klick entfernt sind.

Unternehmen müssen Mentoring, berufliche Weiterentwicklung und offene Aufstiegsmöglichkeiten in den Mittelpunkt stellen, wenn sie die besten Millennial-Talente halten wollen.

Flexibilität ist Freiheit

Umfragen zufolge gaben rund 70 % der Millennials an, dass sie verschiedene Kompromisse eingehen würden, um in einem besseren Umfeld zu leben. Dies könnte bedeuten, eine Beförderung aufzuschieben oder sogar auf einen Teil des Gehalts zu verzichten. Autonomie ist das, was sie wirklich schätzen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie sich alle Sitzsäcke im Pausenraum oder offene Arbeitsplätze wünschen. Viele sehnen sich nach wie vor nach der Ruhe und Abgeschiedenheit eines eigenen Büros. Was sie wirklich wollen, sind Optionen. Unabhängig vom Standort ist es unerlässlich, eine Auswahl an Arbeitsumgebungen anzubieten – private Schreibtische, Gemeinschaftsbereiche, sogar ruhige Wellnessräume.

Millennials arbeiten am besten in Umgebungen, in denen sie selbst bestimmen können. Denn es kommt oft darauf an, wann, wo und wie man am besten arbeiten kann. Unternehmen, die diese Wahlmöglichkeiten bieten, verzeichnen in der Regel eine höhere Produktivität und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter.

Vorliebe für Städte – aber nicht ausschließlich

Millennials fühlen sich tatsächlich von Städten angezogen; 75 % von ihnen leben heute in Großstädten. Das ist jedoch nicht die ganze Geschichte. Viele sind offen für Vororte und kleinere Städte, insbesondere wenn der Job Flexibilität, Gemeinschaft und geringere Lebenshaltungskosten bietet.

Für Unternehmen außerhalb der Großstädte sind dies ermutigende Nachrichten. Diese Unternehmen können ohne eine Adresse in der Innenstadt um Spitzenkräfte konkurrieren, indem sie eine starke Bürokultur aufbauen und Remote-Arbeitsmöglichkeiten anbieten.

Die Attraktivität kleinerer, ruhigerer Gemeinden – insbesondere solcher mit einer starken digitalen Infrastruktur – steigt rapide, da die Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise in Großstädten weiter steigen.

Fazit

Millennials wollen den Arbeitsplatz nicht von Grund auf neu erfinden. Vielmehr gestalten sie ihn so, dass er Eigenschaften widerspiegelt, die heute wichtiger denn je sind: Ausgewogenheit, Anpassungsfähigkeit, Entwicklung und Authentizität. Sie wünschen sich Jobs, die ihr Leben unterstützen und nicht verschlingen, und ein Umfeld, das sie stärkt und nicht kontrolliert.

Was Unternehmen und Existenzgründer daraus lernen sollten: Achten Sie auf Ihre jungen Mitarbeiter. Schaffen Sie Rahmenbedingungen, die ihre Zeit wertschätzen, ihr Wachstum fördern und ihnen die Freiheit geben, sich zu entfalten.

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