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Status Quo, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

In einer öffentlichen Diskussion, die von Begriffen wie „Industrie 4.0“ und „digitale Plattformen“ beherrscht wird, darf nicht übersehen werden, dass ein großer Teil der mittelständischen Unternehmen noch Ausbaupotential auf grundlegenden Stufen der Digitalisierung hat. So verfügt nur etwa ein Fünftel der Unternehmen im deutschen Mittelstand über eine übergreifende Strategie zur Digitalisierung.

Dies belegt die Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH im Auftrag der KfW Bankengruppe durchgeführt haben.

Nur ein Fünftel der mittelständischen Unternehmen hat digitale Vernetzung von Produkten und Dienstleistungen begonnen und kann damit zu „Vorreitern“ gezählt werden

Auf Basis der Studienergebnisse können die mittelständischen Unternehmen drei Gruppen mit unterschiedlichem Digitalisierungsgrad zugeordnet werden: Knapp ein Fünftel der Unternehmen (19 Prozent) kann zu den „Vorreitern“ gezählt werden, etwa die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) befindet sich im „Mittelfeld“ und rund ein Drittel (32 Prozent) des deutschen Mittelstands gehört zu den „Nachzüglern“.

Unter den Nachzüglern bestehen Defizite selbst in der grundlegenden digitalen Infrastruktur, wie einer eigenen Webseite oder Enterprise Resource Planning (ERP) Software. Zu dieser Gruppe gehören insbesondere kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern.

Kennzeichen der Unternehmen im Mittelfeld ist, dass sie digitale Vernetzung zumindest in einigen Bereichen bereits nutzen um erhöhte Flexibilität, Interaktivität und sinnvolle Verknüpfung von komplexer Information zu realisieren. Als Vorreiter identifiziert die Studie die Unternehmen, für die digitale Produkte oder Dienste ein wichtiger Bestandteil ihres Geschäftsmodells sind, die ihren Kunden Apps für bestimmte Produkte oder Dienste anbieten oder die Industrie 4.0-Projekte durchführen. Auch in der Gruppe der Vorreiter ist die Digitalisierung in den meisten Unternehmen jedoch noch deutlich ausbaufähig.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

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