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Eine Frau mit grünem Shirt steht hinter der Theke und verkauft Eis.

Die Franchisewirtschaft hat sich im Jahr 2020 trotz der Corona-Pandemie dynamisch entwickelt. Verschiedene Indikatoren belegen deutlich, dass Franchising ein zukunftsfähiges und krisensicheres Geschäftsmodell ist.

Positiver Trend beim Umsatz, bei der Anzahl der Franchisebetriebe und der Franchisepartner

Die aktuelle, vom Deutschen Franchiseverband veröffentlichte Statistik verdeutlicht die Stabilität der Franchisewirtschaft in Zeiten der Krise. Demzufolge waren im vergangenen Jahr 138.748 Franchisepartner den rund 930 Franchisesystemen in Deutschland angeschlossen. Dies sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt sind fast 750.000 Mitarbeiter bei den 176.240 Franchisebetrieben tätig, was eine Steigerung von 4,5 Prozent bedeutet. Die Zahl der Franchisebetriebe ist damit um 2,6 Prozent gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gesamtumsatz von Franchisebetrieben auf 135 Milliarden Euro gestiegen (ein Plus von 4,6 Prozent).

Positiver Trend bei der Partnerentwicklung

Die Anzahl der Franchisenehmer ist in 2020 von 133.000 auf 138.000 angestiegen (ein Plus von vier Prozent). In der gesamten Franchisewirtschaft beläuft sich der Zuwachs an Partnerschaften auf über 5.000. Die Liste der wichtigsten Zielgruppen der Franchisesysteme wird angeführt von den angestellten Fach- und Führungskräften. Der Anteil dieser Gruppe an den Franchisenehmern beträgt 30 Prozent. An zweiter Stelle stehen die freien Unternehmen mit 24 Prozent. Auf dem dritten Rang liegen die bereits bestehenden Franchisenehmer mit 17 Prozent. Es folgen auf dem vierten Platz die eigenen Mitarbeiter mit neun Prozent.

Dienstleistungssektor hat weiterhin den größten Anteil

Bezüglich der Branchen steht der Dienstleistungssektor mit 38 Prozent weiterhin an der Spitze. Auf dem zweiten Rang liegt nun der Gastronomie– und Freizeitsektor (30 Prozent). An dritter Stelle steht der Handel (21 Prozent). Es folgt auf dem vierten Rang das Handwerk mit 11 Prozent.

Stimmungslage verdeutlicht die Stabilität

Der zweimal jährlich erhobene Franchise Klima Index (FKI) stand Ende 2019 bei 145 Prozent und sank im ersten Halbjahr 2020 deutlich auf 122 Prozent. Im zweiten Halbjahr stieg dieser Indikator für die Stimmungslage dann auf 138 Prozent.

Zuversicht im Laufe des Jahres 2020 gestiegen

Im ersten Halbjahr 2020 beurteilten 56 Prozent der Befragten im Franchiseverband die Auswirkungen der Corona-Krise negativ. Im zweiten Halbjahr waren nur noch 37 Prozent dieser Ansicht. Dagegen bewerteten 35 Prozent der Befragten die Auswirkungen als positiv. 28 Prozent erkannten kaum Veränderungen. 96 Prozent halten Franchising für ein besonders krisensicheres Geschäftsmodell. Dies ist ein Plus von neun Prozentpunkten im Vergleich zum vergangenen Sommer.

Stimmung bei Franchisegebern ist nahezu stabil

Von den Befragten im Franchiseverband beurteilten vor der Krise 31 Prozent die Stimmung als hervorragend und 48 Prozent als gut. Heute schätzen weiterhin 31 Prozent die Stimmung als hervorragend und 33 Prozent als gut ein. Eine schlechte oder sehr schlechte Stimmung nehmen 18 Prozent der befragten Franchisegeber wahr.

Stimmung bei den Partnern erstaunlich positiv

Bei den befragten Franchisepartnern blieb das Urteil nicht ganz so stabil, fällt aber dennoch erstaunlich positiv aus. Vor der Krise schätzten 71 Prozent der Franchisenehmer die Stimmung als hervorragend oder gut ein. 12 Prozent waren der Ansicht, die Stimmung sei schlecht oder sehr schlecht. Aktuell bewerten 51 Prozent der Partner die Stimmung als hervorragend oder gut. Dagegen halten 15 Prozent der Partner die Stimmung für schlecht oder sehr schlecht. 24 Prozent bewerten die Stimmung als neutral.

Fazit: Günstige Voraussetzungen für Franchiseunternehmen trotz der Krise

Diese Daten belegen deutlich, dass das Modell Franchising strukturell an Attraktivität gewinnt. Es handelt sich dabei um ein Geschäftsmodell, das sich in der Krise als erstaunlich stabil erweist. Die steigende Tendenz bei der Anzahl der Franchisenehmer ist ein bemerkenswerter Vertrauensbeweis, eine Existenzgründung ist hier daher chancenreich. Zwar hat der Rückgang der Wirtschaftsleistung die Stimmungslage unter Franchisegebern und Partnern beeinträchtigt. Aber diese Eintrübung hält sich in Grenzen. Das Franchise-Prinzip wird von einer deutlichen Mehrheit als krisensichere Geschäftsidee wahrgenommen. Hierzu tragen offensichtlich auch die vertrauten Beziehungen zwischen Franchisegebern und Franchisenehmern bei. Eingebunden in ein Netzwerk, fällt es den Akteuren leichter, den Herausforderungen in Folge der Wirtschaftskrise zu begegnen. Somit sind die Voraussetzungen günstig, auch unter widrigen Umständen erfolgreich zu sein und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

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