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Mehrere Hürden stehen hintereinander.

Existenzgründung und Aufgabe der Selbstständigkeit haben sich 2019 eingependelt. Zwar sank die Zahl der Gründer, aber weniger Selbstständige als in den Jahren zuvor mussten ihr Unternehmen aufgeben. Ob Fördermittel vor oder nach der Gründung genutzt wurden, wurde nicht untersucht.

Unternehmensgründungen versus Liquidationen

Gerade mal 1,6 % weniger Selbstständige als 2018 wagten im letzten Jahr den entscheidenden Schritt. Der Trend zum Rückgang ist jedoch nichts Neues, 2019 war das neunte Jahr in Folge. Die gewerblichen Liquidationen gingen ebenfalls zurück. Gab es 2018 noch rund 21.100 Betriebsaufgaben, so waren es 2019 etwa 9.900.

Sieht man sich bei den Liquidationen die einzelnen Meldeanlässe genauer an, so zeichnet sich ein deutliches Bild ab: Es waren vor allem die Kleingewerbe, die einen Negativsaldo erzielten und so zu den schlechten Gesamtzahlen beitrugen. Den Gründern im Nebenerwerb dagegen gelang ihre unternehmerische Tätigkeit besser. Die Anmeldungen für Nebengewerbe stiegen um 5,3 %, die Nebenerwerbsaufgaben verringerten sich um 13 %. Dies führte zu einer Verbesserung des Saldos von 15.800.

Mehr unternehmerischen Erfolg konnten die Hauptniederlassungen aufweisen. Mit rund 88.000 Neuanmeldungen stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 %. Gleichzeitig sanken in dieser Sparte die Betriebsaufgaben um 3,5 %, was zu einer Verbesserung des Saldos um 3.400 Betriebe führte. Zum guten Gesamtsaldo trugen auch die Firmenübernahmen und -übergaben durch Kauf, Pacht und Erbfolge bei (Lesetipps: Geschäftsübernahme und Unternehmensnachfolge). Hier lag der Saldo bei 5.500.

Regionales Ranking bei der Unternehmensgründung

Jährlich im Herbst veröffentlicht das IfM Bonn das NUI-Regionenrankung (NUI – Neue Unternehmerische Initiative, externer Link). Diese Statistik spiegelt wieder, wie viele Gewerbe im entsprechenden Vorjahr, bezogen auf jeweils 10.000 Einwohner im Erwerbsalter, angemeldet wurden. Dabei treten Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern deutlich in den Vordergrund: Es führten die Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Hier waren es 100,5 bzw. 84,9 Einwohner, die sich zu einer Gewerbeanmeldung entschlossen. Hessen führt die Rangliste unter den Flächenländern mit 65,0 Existenzgründungen pro 10.000 Einwohnern an.

Auch scheint die Branche nicht unerheblich für den Erfolg einer unternehmerischen Tätigkeit zu sein. Wie das IfM Bonn angibt, erwartet es in den nächsten Jahren mehr Gründungen im IT-Bereich und bei entsprechend aufgebauten Konzepten, die Digitalisierungen als Grundlage haben.

Positiv ist auch, dass immer mehr Frauen den Schritt „Unternehmensgründung“ wagten. Ihr Anteil erhöhte sich bei den gewerblichen Existenzgründungen von Einzelunternehmen. Lag er 2018 noch bei 28,8 %, erreichte er 2019 29,3 %. Dafür stieg eine geringe Anzahl von Frauen aus dem Nebengewerbe-Bereich aus, hier sank ihr Anteil um 0,3 % auf 40,9 %.

Existenzgründung 2020: (K)Ein Weg in die Selbstständigkeit

Für 2020 sind die Prognosen unsicher. Im ersten Halbjahr zeichnete sich ab, dass die Zahl der Gründungen rückläufig sein wird. Dies gilt nach Ansicht der IfM Bonn vor allem für die Branchen, die von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen waren und sind. Die Fachleute halten unterschiedliche Entwicklungen für möglich: Teils wird den bislang Wagemutigen ein Teil ihres Mutes fehlen, um gerade jetzt die Herausforderung „selbstständig machen“ anzugehen. Andere wiederum wagen den Umstieg, nicht zuletzt wegen Kurzarbeit, drohendem Verlust des Arbeitsplatzes oder gar schon bestehender Arbeitslosigkeit (Lesetipp: ALG 1/2: Selbstständig machen aus der Arbeitslosigkeit).

Offen ist ebenfalls, wie viele der in den letzten Jahren neugegründeten Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Krise überwinden können. Schon bislang waren die ersten Jahre in der Selbstständigkeit nicht immer das, was sich die Jungunternehmer erhofften. Bereits nach einem Jahr hielten nur noch 78 % der Gründungen an Markt stand, im fünften Jahr waren es nur noch 40 %. Wer in einem zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig gestartet war, dessen Aussichten waren besser. Zudem waren Unternehmen mit Mitarbeitern länger auf dem Markt als diejenigen ohne. Nur für sich selber Verantwortung zeigen zu müssen, mag ein Grund sein. Mehr Branchenkenntnisse und betriebswirtschaftliches Wissen, die für einen Existenzgründung unerlässlich sind, mögen aber für den Erfolg der Unternehmen mit Arbeitnehmern den Ausschlag für ein erfolgreiches Überleben gegeben haben.

Unabhängig davon, ob eine Unternehmensgründung geplant ist oder vollzogen wurde, ist es ratsam, sich durch eine geförderte Existenzgründungsberatung begleiten zu lassen. Speziell für bestehende Unternehmen in Schwierigkeiten gibt es zudem die BAFA-Förderung für Unternehmensberatung mit einer 90%igen Kostenübernahme.

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