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Wie Sie als Chef faire Bewertungen abgeben

Als Chef Ihrer eigenen Firma tragen Sie eine Menge Verantwortung. Für sich selbst, Ihr Unternehmen und, sofern Sie kein Solopreneur sind, auch für Ihre Mitarbeiter. Daraus folgt: Sie müssen regelmäßig Feedback verteilen. Oder sollten es zumindest.

Warum ist Feedback überhaupt so wichtig? Jeder Mensch braucht hin und wieder eine Rückmeldung, sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Denn nur durch die Reaktionen unseres Umfeldes können wir unser Verhalten richtig einordnen.

Im Job ist es die Aufgabe des Chefs, diese Rückkopplung zu kommunizieren. Von einer guten Feedbackkultur in der Firma profitieren sowohl Sie als Unternehmer als auch Ihre Angestellten.

Schließlich möchten Sie, dass Ihre Mitarbeiter bestmögliche Leistungen erbringen. Dies können sie allerdings nur, wenn transparent kommuniziert wird, welche Arbeitsweise von Ihnen gewünscht und welche unerwünscht ist. Aus diesem Grunde ist es enorm wichtig, zu loben und auch angemessener und konstruktiver Weise zu kritisieren, wenn es angebracht ist. Nur so entsteht die Basis für effektive Veränderungen.

Lob und Kritik – ein Balanceakt

Eines von beidem fällt vielen oft schwer: Die einen loben gerne und viel, tun sich jedoch schwer, auch einmal Kritik zu äußern. Die anderen neigen dazu, schnell über jede Kleinigkeit zu meckern und vergessen darüber auch die positiven Seiten ihrer Mitarbeiter zu loben. Beides ist einseitig schlecht für die Mitarbeiterführung.

Alles über den grünen Klee zu loben führt dazu, dass sich keiner mehr richtig anstrengt und niemand angespornt wird, sein Arbeitspensum oder die Arbeitsweise zu optimieren. Wird hingegen andauernd nur genörgelt und unangemessen viel kritisiert, verlieren die Mitarbeiter schnell die Motivation und werden zunehmend frustriert. Finden Sie die goldene Mitte: Loben und kritisieren Sie in einem ausgeglichenen Verhältnis.

Feedback-Regeln

Damit negatives Feedback auch fair und sinnvoll ist, sollten Sie unbedingt einige Regeln beachten:

  1. Beschreiben statt bewerten. Eigentlich ist es selbstverständlich, es soll hier dennoch noch einmal ausdrücklich erwähnt werden: Ihr Feedback muss sachlich richtig sein und sich auf beobachtbares Verhalten beziehen. Beschreiben Sie genau, was Sie gut finden und wo Sie Optimierungsbedarf sehen, ohne dieses Verhalten zu bewerten. Formulieren Sie außerdem bevorzugt „Ich-Botschaften“ wie zum Beispiel: „Ich habe bemerkt, dass …“ oder „Mir ist aufgefallen, dass …“. Durch diese Formulierungen wirkt eventuelle Kritik weniger wie ein Angriff.
  2. Unmittelbar und konkret. „Letztes Jahr im Teammeeting …“ so ein Feedback bringt wirklich nichts. „Immer machen Sie Planungsfehler.“ genauso wenig. Machen Sie Ihre Kritik an einem konkreten und aktuellen Beispiel fest, wie: „Mir ist aufgefallen, dass Sie gestern beim Kunden X vergessen haben, auf unser besonderes Sommerangebot zu verweisen.“
  3. Nur Veränderbares darf kritisiert werden. „Ihre Stimme klingt am Telefon unsympathisch.“ ist beispielsweise ein äußerst schlechtes Feedback, schließlich kann kein Mensch etwas für seine Stimme. Daher sind derartige Feedbacks absolut tabu.

Feedbackkultur

Allgemein sollten Sie als Chef darauf achten, eine offene Feedback-Kultur zu etablieren. Es muss stets Zeit und Raum für konstruktiven Austausch geben. So können Sie beispielsweise einmal in der Woche einen festen Termin dafür freihalten. Wie wäre es mit einem Feedback-Freitag? Zudem sollten Sie immer das Gefühl vermitteln, dass auch Sie selbst empfänglich für Kritik sind. Niemand ist unfehlbar, also wird Ihnen die Rückkopplung durch Ihre Mitarbeiter auch helfen, sich selbst weiterzuentwickeln. Sie machen sich selbst zudem sehr viel glaubwürdiger, wenn auch Sie Kritik annehmen – und das ein oder andere Lob wird Sie sicherlich auch freuen.

Außerdem fördert eine gute Feedbackkultur das Betriebsklima und die allgemeine Leistungsfähigkeit, denn in einer Atmosphäre der Offenheit und des gegenseitigen Respekts lässt es sich viel besser arbeiten!

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