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Wie arbeiten Solopreneure?

Der Begriff Solopreneur ist eine Verschmelzung der beiden Begriffe „Solo“ und „Entrepreneur“. So hip und innovativ das Wort klingen mag, dahinter steckt ein altes Konzept im neuen sprachlichen Gewand. Früher nannte man Solopreneure schlicht einen „Ein-Mann-Betrieb“.

Egal wie man es nennt, das Konzept bleibt das gleiche, nämlich eine Unternehmensgründung und -führung durch eine Einzelperson. In unserem heutigen Fan Friday Issue wollen wir näher beleuchten, was die Arbeitsweise eines Solopreneurs ausmacht und was die Vor- und Nachteile der One-(wo)man-Show sind.

Der neue, chice Begriff lässt es bereits vermuten: Solopreneure liegen voll im Trend. Die Vorteile liegen dabei auch klar auf der Hand: Ein Solopreneur kann schnell eigene Ideen umsetzen und auf spontane Entwicklungen und Trends reagieren. Schließlich braucht er keine Zeit für Meetings oder Mitarbeiterbriefings. Was er entscheidet ist sofort beschlossene Sache, auch Konflikte mit Mitarbeitern gehören der Vergangenheit an, ein Solopreneur muss sich nicht nach außen hin erklären und seine Entscheidungen begründen.

Außerdem hat der Solopreneur einen weiteren großen Vorteil: Seine Personalkosten belaufen sich auf exakt null Euro – abgesehen natürlich von seinem eigenen Lohn. Dies stellt eine enorme Kostenersparnis dar, denn er muss kein Personal entlohnen und weil er nur einen einzigen Arbeitsplatz braucht, benötigt er meist nur eine kleinere Immobilie.

Ein weiterer Vorteil: Vielen Menschen fällt es leichter sich zu fokussieren, wenn Sie allein mit ihren Gedanken sind und nicht abgelenkt werden.

Lohnt es sich also, nicht nur sein eigener Chef, sondern auch sein bester und einziger Mitarbeiter zu sein?

Die Entscheidung will gut überlegt sein, denn auf der anderen Seite gibt es auch einige Nachteile. Es besteht die Möglichkeit, dass man durch das Fehlen einer zweiten Meinung Fehlentscheidungen trifft oder nicht bemerkt, wenn man sich auf dem Holzweg befindet, denn das bekannte Sprichwort „Vier Augen sehen mehr als zwei“ trifft tatsächlich oftmals zu. Zudem kann es inspirierend und förderlich sein, eine zweite Meinung oder einen zweiten Gedanken zu einem Thema zu bekommen, der außerhalb der eigenen Hirnströme entstanden ist. Im Miteinander wird man zudem gezwungen, Konzepte und Pläne konkret zu verbalisieren, durch das Formulieren können potenziell neue Denkanstöße entstehen. Dadurch, dass man einen Plan oder ein Vorhaben ausspricht und anderen erklärt, wird man sich oft erst darüber klar, wo noch Optimierungsbedarf oder Lücken sind.

Ein weiterer negativer Faktor kann sein, dass sämtliche Verantwortung auf dem Solopreneur liegt. Klar, als Chef haben Sie immer die volle Verantwortung für Ihr Unternehmen, allerdings können Sie immer auch Aufgaben an Mitarbeiter delegieren. Als Einzelunternehmer müssen Sie tatsächlich alles selbst tun, dadurch kann die Gefahr einer Burnout-Erkrankung höher liegen.

Also doch besser auf eine kleine oder größere Schar von Mitarbeitern setzen? Nein, ganz so schlimm sind die Aussichten gar nicht, und es hilft, sich der potenziellen Schwierigkeiten bewusst zu werden und dadurch die negativen Effekte im Vorfeld zu vermeiden.

Erinnern Sie sich stetig daran, sich selbst wie in einen „normalen“ Unternehmer zu behandeln. Halten Sie Ihre Mittagspausen ein, legen Sie Ihre Arbeits- und Ruhezeiten fest, nehmen Sie sich Urlaub und vor allem: Achten Sie auf ein angemessenes Arbeitspensum. So können Sie Überarbeitung und Erschöpfung verhindern. Zudem kann es helfen, bestimmte Bereiche an außenstehende Unternehmen oder Einzelpersonen abzugeben: Outsourcing ist hier das Zauberwort. So behalten Sie selbst die Zügel in der Hand, spannen aber das ein oder andere Pferd von Ihren Unternehmer-Karren.

Außerdem kann es helfen, sich mit seinen Mitmenschen über seine Ideen auszutauschen. Freunde, Familie, aber auch Kunden können Ihnen als Ersatz für Ihre Mitarbeiter ein Feedback zu Ihrer Arbeitsweise oder neuen Ideen geben, so vermeiden Sie, dass Ihre Gedanken nur um sich selbst kreisen.

Als Fazit kann also festgehalten werden: Wenn Sie sich selbst gut organisieren können und Sie nicht den täglichen Austausch mit anderen Personen Ihrer Branche brauchen, um kreativ arbeiten zu können, kann Solopreneurship ein geeignetes Unternehmensmodell für Sie sein, sofern Sie das Arbeitspensum auch tatsächlich allein bewältigen oder bestimmte Aspekte outsourcen können.

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