Telefon E-Mail Beratersuche
X
Bundesweites kostenloses Experten-Telefon

Mo-Fr 08:00-22:00 Uhr
Sa 10:00-16:00 Uhr
So 13:00-19:00 Uhr

24h Rückruf-Service
100% Free Call

X
X
Deutschland Startet - Die Initiative für Existenzgründer
Der Fördercheck

Sie erhalten staatliche Zuschüsse für Ihre Existenzgründung oder für Ihr Unternehmen.

Überprüfen Sie hier kostenlos Ihre Förderfähigkeit.

Machen Sie den kostenlosen Fördercheck!
FÖRDERCHECK

Überprüfen Sie hier kostenlos und unverbindlich, wie Sie durch staatliche Fördermittel Ihre Existenzgründung oder Ihre bereits bestehende Selbstständigkeit optimieren können.

Direkte Auskunft auch über unsere kostenlose Experten-Hotline 0800 / 58 95 505.





DatenschutzIhre Daten sind sicher nach
§4 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Eine Gründung im Nebengewerbe ist für viele Unternehmer ein „leichter“ Einstieg in die Selbständigkeit. Die Möglichkeit, seine Geschäftsidee im Kleinen zu erproben und seinen Lebensunterhalt durch ein Anstellungsverhältnis gesichert zu wissen, hilft vielen Gründern, anfängliche Stolpersteine einer Unternehmensgründung aus dem Weg zu räumen. Was viele nicht wissen, auch für eine Gründung im Nebengewerbe können Förderungen beantragt werden. In unserer heutigen Top 10 geben wir die Antworten zu den 10 häufigsten Fragen, die bei einer Gründung im Nebengewerbe auftreten können.

1. Was ist ein Nebengewerbe?

Eine klare Definition, was ein Nebengewerbe ist, gibt es nicht. Als Grundsatz lässt sich allerdings die Negativdefinition: „Alles was kein Hauptgewerbe ist, ist ein Nebengewerbe“ ansehen. Als Richtwert wird häufig die Arbeitszeit genommen: Wer maximal 20 Stunden in der Woche in seinem Unternehmen tätig ist und nicht seinen kompletten Lebensunterhalt damit verdient, ist ein Nebengewerbetreibender.

2. Wie meldet man ein Nebengewerbe an?

Die Anmeldung eines Nebengewerbes unterscheidet sich nicht von einer Gewerbeanmeldung im Hauptgewerbe. Bei der Anmeldung beim Gewerbeamt geben Sie einfach an, dass Sie Ihre Selbständigkeit im Nebengewerbe führen möchten.

3. Förderung des Nebengewerbes

Genau wie Gründungen im Hauptgewerbe können Sie auch für Ihr Nebengewerbe eine Förderung beantragen. Sowohl das Beratungsprogramm des BAFA „Förderung unternehmerischen Know-hows“ als auch die staatlich geförderten Gründerkredite können Sie in Anspruch nehmen. Bei letzterem müssen Sie allerdings planen, in absehbarer Zeit ins Hauptgewerbe zu wechseln. Bei Fragen zu Ihren persönlichen Fördermöglichkeiten können Sie uns gerne telefonisch kontaktieren (0800 58 95 505) oder Sie füllen unseren Fördercheck aus. Wir beraten Sie gern – kostenlos und unverbindlich.

4. Kann man einfach ins Hauptgewerbe wechseln?

Ja, ein Nebengewerbe kann jederzeit in eine hauptgewerbliche Tätigkeit ausgeweitet werden. Allerdings genießen Sie dann nicht mehr die Vorteile eines Nebengewerbes, Sie müssen sich z.B. selbst versichern.

5. Wie viele Nebengewerbe gibt es?

Nebengewerbliche Gründungen liegen im Trend. Im Jahr 2015 waren 191.000 der insgesamt 589.000 Gewerbeanmeldungen nebengewerbliche Gründungen.

6. Welche Vorteile bietet eine nebengewerbliche Gründung?

Der große Vorteil eines Nebengewerbes ist der erhöhte Sicherheitsfaktor. Das neu gegründete Unternehmen muss nicht von Anfang an den Lebensunterhalt sichern. So bleibt mehr Spielraum, das Unternehmen zu etablieren, ohne zu großen finanziellen und emotionalen Erfolgsdruck. Zudem müssen Sie sich nicht selbst versichern, sondern sind über Ihren Arbeitgeber abgesichert.

7. Für wen ist das Nebengewerbe besonders geeignet?

Ein Nebengewerbe ist vor allem für Personen, die nur in Teilzeit arbeiten möchten oder können, geeignet. Junge Eltern beispielsweise genießen es sehr, neben der Selbständigkeit noch genügend Zeit für den Nachwuchs zu haben. Auch für „Auf-Nummer-sicher-Geher“, die ihre Geschäftsidee erst im Kleinen ausprobieren wollen, ist die nebengewerbliche Grünung ideal.

8. Muss ich meinen Arbeitgeber informieren?

Ja. Wenn Sie sich in einem Angestelltenverhältnis befinden, müssen Sie Ihre nebengewerbliche Tätigkeit beim Arbeitgeber melden. Dieser kann Ihnen die Nebentätigkeit sogar verbieten, allerdings nur, wenn Sie durch diese mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten (Hauptjob + Nebenjob), Sie keine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden wahrnehmen können oder Sie an Sonn- und Feiertagen ohne Ausgleich arbeiten. Ihre nebengewerbliche Tätigkeit darf schließlich nicht dazu führen, dass Sie Ihren Hauptjob nicht mit voller Energie ausüben können.

9. Selbständig neben der Arbeitslosigkeit?

Die Bundesagentur für Arbeit akzeptiert eine nebenberufliche Selbständigkeit bis zu einer Grenze von 15 Stunden in der Woche. Die Hinzuverdienstgrenze liegt bei 165€ bei ALG-1-Empfängern und 100€ bei ALG-2-Empfängern. Der Anspruch auf ALG 1 oder ALG 2 wird nicht angetastet, sofern diese Grenzen nicht überschritten werden.

10. Was ist der Unterschied zwischen einem Neben- und einem Kleingewerbe?

Ein Kleingewerbe bezeichnet eine natürliche Person oder eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die unter einer festgesetzten Umsatzgrenze liegt. Im ersten Jahr dürfen bis zu 17.500€, im Folgejahr bis zu 50.000€. Das Kleingewerbe ist demzufolge definiert durch den Umsatz, während das Nebengewerbe vorwiegend durch den zeitlichen Aufwand festgelegt ist.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gründerwissen

Gründerwissen:

Ein eigenes Unternehmen zu gründen ist komplex. Sie möchten daher einen speziellen Begriff nachschlagen? - Mit unserem Glossar kein Problem: Hier finden Sie alle wichtigen Begriffe dieses Fachgebietes übersichtlich sortiert und in verständlichen Worten erklärt.

>> Auf zum Lexikon für Gründer!

Letzter Gründerwissen-Beitrag: BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen

Kostenlose telefonische Erstberatung

Holen Sie sich Unterstützung von einem zertifizierten Gründungsberater, mit dem Sie die Förderprogramme beantragen. Wir suchen für Sie den passenden Berater in Ihrer Region.

>> Berater finden