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Eine alte Schreibmaschine auf welcher das Wort Venture Capital gedruckt wurde

Die Earlybird-Auswertung der Exits von Start-ups zeigt: mit Unternehmen aus Europa erzielen VCs inzwischen höhere Gewinne als mit Firmen aus den USA oder Asien.

Auswertung zu Exiterlösen

Der Berliner Wagniskapital-Geber Earlybird betrachtete die Entwicklung der Exiterlöse aus Start-ups weltweit. In den letzten 20 Jahren zeigten sich hier erstaunliche Entwicklungen in Europa, den USA sowie Asien.

Besonders in Europa haben sich in den jüngsten Jahren größere Venture Capital-Geber angesiedelt. Dazu gehören Wagniskapital-Investoren wie Sequoia und Bessemer Venture Partners. Die Nähe zum europäischen Markt bietet eine immer bessere Aussicht auf eine hohe Rendite für die Investoren. Besonders liegt der Fokus auf so genannten Hidden Champions aus Europa, die bei einem Fokus auf die USA oder Asien unentdeckt geblieben wären. Earlybird selbst ist als Venture Capital-Investor auf Finanzierung europäischer Unternehmen der Technologie-Branche spezialisiert.

Höhere Gewinne auf allen Kontinenten, besonders in Europa

Grundsätzlich stellt Auswertung fest, dass Venture Capital-Geber auf allen drei Kontinenten höhere Exitgewinne aus Start-ups erzielen. In Europa zeigt sich seit dem Jahr 2015 eine sprunghafte Entwicklung. Diese Region hat damit Asien und die USA hinsichtlich Exiterlösen überholt. Im Schnitt erhalten Kapitalgeber in Europa bei einem Milliarden-Exit das 11,9-Fache ihrer Investitionssumme zurück. Im Vergleich handelt es sich im Falle von USA-Start-ups um das 9,9-Fache, während asiatische Existenzgründungen knapp dahinter liegen. Ein Grund für den Gewinnanstieg liegt in den sinkenden Kosten, die für den ehemals noch teuren Speicherplatz (für Clouds und Server) anfallen. Dies ermöglicht aufstrebenden Unternehmen einerseits eine effizientere Arbeit, andererseits bietet es den Start-ups die Möglichkeit, das Geld mehr in Wachstum zu investieren. Dies macht die Finanzierung dieser Start-ups für Investoren attraktiver.

Unicorns in Europa

Unicorns sind Start-ups, deren Marktbewertung vor dem Exit oder Börsengang bei einer Milliarde US-Dollar oder mehr liegt. In Deutschland gab es in den jüngsten Jahren nur eine geringe Zahl solcher Unicorns. Daher betrachtet die Studie bereits Deals ab einer Bewertung von 100 Millionen US-Dollar. Auf dieser Basis liegt der Exiterlös deutscher Start-ups seit dem Jahr 2015 bei durchschnittlich der 10,5-fachen Investitionssumme. Damit liegt Deutschland nur knapp unter dem europaweitem Schnitt.

Im direkten Vergleich mit dem Verlauf seit 2000 (ein Wert von durchschnittlich 6,8) zeigt sich, dass Start-ups ihren Investoren insbesondere in den jüngeren zurückliegenden Jahren viel Geld einbrachten. Wie Insider dem Handelsblatt mitteilten, sind es in der Bundesrepublik vor allem Technologie-Firmen mit Fokus auf Automatisierung, deren Marktbewertung weiter zunimmt. Industrie-Automatisierung und beispielsweise Cloud-Lösungen sind die Branchen, in denen Unternehmen besonderes Unicorn-Potenzial aufweisen.

Aus der Analyse geht hervor, dass US-amerikanische Start-ups tendenziell bei vergleichbaren Kennzahlen (beispielsweise Umsatz) eine höhere Bewertung aufweisen als europäische. Dies hat zur Folge, dass in den USA mehr Unicorns gezählt werden. Durchschnittlich haben junge Firmen der Tech-Branche in Europa in den vergangenen fünf Jahren 208 Millionen US-Dollar Wagniskapital benötigt, um sich zum Unicorn zu entwickeln. Bei US-amerikanischen Firmen werden im Schnitt im gleichen Zeitraum nur 175 Millionen US-Dollar VC benötigt, um eine Milliardenbewertung zu erhalten, also zum Unicorn zu werden.

Auch US-amerikanische Kapitalgeber erschließen sich immer mehr den europäischen Markt. Seit dem Jahr 2010 haben US-Investoren ihren Anteil an europäischen Start-ups etwa verdoppelt, wie aus der Analyse hervorgeht. Bei den 30 bekanntesten Geldgebern entsprechen durchschnittlich neun Prozent des Portfolios europäischen Start-ups. Dies hängt zum einen mit den gewachsenen Renditeaussichten zusammen, aber auch mit einem gesunkenen Ausfallrisiko der aufstrebenden europäischen Unternehmen. Die Risiko-Beteiligungsgesellschaft Sequoia aus Kalifornien strebt beispielsweise an, ihr Engagement in der europäischen Region zu verdoppeln.

Vorsicht beim Beteiligungsvertrag: Nachdem sich VC-Geber und Start-up grob geeinigt haben, geht es zum Beteiligungsvertrag. Hier sollte professioneller Rat eingeholt werden – und dies gerade, wenn die erste Unternehmensgründung mit Venture Capital ansteht. Denn spätestens beim Unternehmensexit können einzelne Vertragsklauseln nachteilig sein. Daher brauchen Sie zum einen einen Rechtsanwalt für die Verträge, zum anderen einen Berater, der Ihnen im Rahmen einer Unternehmensberatung (Service-Tipps: Beratersuche und Fördercheck) im Finanzierungsprozess zur Seite steht.

Venture Capital-Tipp: BAFA-Förderprogramm „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital““ des BMWi mit Vorteilen für Start-ups und Investoren.

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