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Ein Münzhaufen, aus dem eine Pflanze wächst.

Die Deutsche Start-up-Landschaft wächst von Jahr zu Jahr. Dabei überlebt nur ein von drei Start-ups die ersten drei Geschäftsjahre und schafft es bis zur erfolgreichen Markteinführung. Umso wichtiger ist insbesondere bei entwicklungsintensiven Produkten die Pre-Seed-Finanzierung im Rahmen von Venture Capital. Diese gibt Existenzgründern die Möglichkeit, das Produkt am Markt zunächst zu testen, bevor es erfolgreich eingeführt und vermarktet wird. Im Austausch für die Bereitstellung von Kapital vergeben Existenzgründer Anteile der Unternehmensgründung oder akquirieren Kapital über ein Darlehen.

Um an das Pre-Seed-Kapital zu gelangen, müssen Gründer einen schlüssigen Businessplan erstellen, welcher Investoren, Business Angels, Banken oder Risikokapitalgeber überzeugt. Bei der Businessplan-Erstellung müssen jedoch einige Besonderheiten beachtet werden. Dieser Artikel geht auf die wichtigsten Bestandteile eines Pre-Seed-Businessplans ein.

Was bedeutet Pre-Seed?

Zur Markteinführung von entwicklungs- und kostenintensiven Produkten ist das aus Amerika stammende Pre-Seed-Finanzierungskonzept mittlerweile auch in Deutschland angekommen. Ziel der Pre-Seed-Finanzierung ist es, einem jungen Unternehmen das nötige Kapital zu sichern, um die nächsten Meilensteine, ergo den erfolgreichen Markteinstieg zu erreichen.

Unter Pre-Seed versteht man die Phase, in der die Fertigstellung und Markteinführung der Produkte oder Dienstleitungen noch nicht oder soeben vollzogen wurde. In dieser Phase wird in der Regel von Existenzgründern das Minimum-Valuable-Product (MVP) entwickelt und am Markt eingeführt. Das MVP ist die minimalste Produktversion, welche am Markt Umsätze erwirtschaften kann. Demnach ist das MVP kein Prototyp mehr.

Der Prototyp (externer Link) ist für eine junge Unternehmensgründung in der Pre-Seed-Phase aber ebenso wichtig. Denn dieser ist der Vorgänger zum MVP und kann Evidenz für ein starkes Produkt erbringen. Denn meist haben junge Unternehmen innovative Produktideen, welche den bestehenden Markt aufwühlen oder sogar neue Märkte erschließen. Diese Tatsache birgt ein hohes Risiko für Investoren. Demnach sind diese beiden für Kapitalgeber wichtigen Konzepte darauf ausgelegt, das Risiko des Kapitalgebers möglichst gering zu halten, wenn es darum geht, Geld in ein Start-up zu investieren. Daraus folgt: Wenn ein starker Proof of Concept und dazu noch Letters of Intent vorliegen, ist eine gewisse Evidenz erbracht, dass das Produkt auch bei der Markteinführung erfolgreich sein wird.

Mit einem perfekten Businessplan in die Pre-Seed-Finanzierung starten

Ein vollständiger und gut konzipierter Businessplan ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Pre-Seed-Finanzierung. Dieser dient vor allem der Zusammenfassung aller Überlegungen, Planungen und Prognosen der Existenzgründung. Dazu ist ein gut ausgearbeiteter Finanzplan der Türöffner zur Finanzierung durch Kapitalgeber.

Da in dieser Phase der Unternehmensmaturität noch keine Absatzzahlen die Kapitalgeber überzeugen können, gilt es neben den allgemeinen Inhalten, die in einem Businessplan enthalten sind, ein besonderes Augenmerk auf folgende Bereiche zu legen:

Das Gründungsteam und dessen Kompetenzen: Was weisen Existenzgründer für einschlägige Kompetenzen in der angestrebten Branche auf? Sind die Entrepreneure der Aufgabe gewachsen? (Wenn nicht oder im Zweifel: Welche Art der Fachberatung wurde eingeholt?)

Proof of Concept und Letter of Intent

  • Proof of Concept: Das Proof of Concept ist ein Begriff aus dem Projektmanagement und beschriebt eine Testphase, in der ein starker Beweis erbracht wird, dass das Geschäftsmodell und das Produkt prinzipiell tragfähig sind. Beweise können je nach Produkt und Branche stark variieren. Meist liegen die Kriterien in technischen oder betriebswirtschaftlichen Faktoren.
  • Letter of Intent: Ist zu Deutsch die unverbindliche Absichtserklärung eines potentiellen Kunden oder Käufers. Im Start-up-Kontext bedeutet dies, dass die Gründer Testkunden, Pilotpartner oder Interessenten dazu bewegen, eine Absichtserklärung zu unterschreiben, dass diese am Erwerb des Produkts oder Nutzung der Dienstleistung interessiert sind.

Grobe Bewertung der Geschäftsidee

  • Discounted Cash Flow (DCF): Dieser Art der Bewertung liegen prognostizierte Zahlungsüberschüsse der Zukunft zugrunde. Um zukünftige Umsatzwerte korrekt darzustellen, müssen die zukünftigen Zahlungsströme abgezinst werden. Das Problem bei dieser Form der Bewertung liegt hier in der Überzeugungskraft des angestrebten Cashflows. Hier kann es helfen, wenn vergleichbare Wettbewerbsdaten herangezogen werden, um die Prognosen mit Evidenz zu versehen. Problematisch ist es, wenn ein gänzlich neuer Markt erschlossen wird.
  • Pre-Post-Money-Bewertung: Hier wird eine Bewertung anhand von Daten erhoben, welche voraussetzt, dass eine junge Unternehmensgründung bereits Kapital erhalten hat. Beispielsweise hat ein Start-up eine Pre-Money-Bewertung von 150.000 Euro und ein Kapitalgeber zahlt nun 75.000 Euro ein, dann liegt die Post-Money-Bewertung bei 225.000 Euro.
  • Venture-Capital-Methode: Dies ist der Klassiker unter den Bewertungsmethoden. Diese Methode bedient sich als Grundlage dem DCF-Modell. Hier wird mit EBITDA (Earnings before interests, taxes, depreciation and amortization) kalkuliert. Das EBITDA wird wiederum mit einem branchenspezifischen Multiplikator verrechnet, um den Marktwert des Unternehmens zu berechnen. Beispiel Rechnung: Ein Start-up hat laut Prognose ein EBITDA nach drei Geschäftsjahren von 50.000 Euro und einen Branchenmultiplikator von 17.8, dann liegt die Bewertung bei 890.000 Euro.

Erstklassige Markt und Wettbewerbsanalyse: Wer sich selbstständig machen will oder gerade gegründet hat, sollte sich fragen, ob alle Wettbewerber identifiziert sind und eine klare Abgrenzung zu diesen stattfindet. Auch müssen diesen beantworten, was das Produkt besser als das der Konkurrenz macht und ob es einen starken Unique-Selling-Point gibt.

Ab wann ein Start-up eine Pre-Seed-Finanzierung bekommen kann

Liegt ein vollständiger Businessplan mit entsprechender Finanzplanung vor, wird es ernst: Die Ansprache bei den Kapitalgebern steht nun bevor. Hier ist es ratsam sich bei der Kalkulation der Geschäftsprognosen, sowie bei der Businessplan-Erstellung und insbesondere bei der Ausarbeitung der Gesellschaftsverträge fachkundige Beratung in Form einer Existenzgründungsberatung einzuholen.

Die Geschäftsaufgabe eines Start-ups ist häufig auf mangelnde kaufmännische und rechtliche Kompetenz der Gründer zurückzuführen. Insbesondere in der Anfangsphase eines Unternehmens möchte man Geld sparen, doch es stellt sich häufig heraus, dass eine umfassende Beratung später viel Geld sparen kann.

Den richtigen Finanzierungspartner finden

Wie man den passenden Finanzierungspartner akquiriert, ist nun von einigen Faktoren abhängig. Folgende Fragen können hierbei helfen: Wie hoch ist der Kapitalbedarf? Welche Sicherheiten und Stammeinlagen bringen Existenzgründer mit? Welche Form des Kapitals wird gewünscht? Zuallererst kommen für kleine Finanzierungsvolumen Freunde, Familie und Bekannte in Frage, um den Geschäftsauftakt zu unterstützen. Im Start-up Fachjargon spricht man hier von „Friends, Fools and Family“.

Bei Größeren Finanzierungsvolumen dagegen helfen Banken und Wagniskapital-Geber weiter. Braucht es Know-how und eher weniger Kapital, kommen Acceleratoren, Start-up-Programme und Inkubatoren in Frage um die Pree-Seed-Phase zu durchlaufen.

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