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Großaufnahme von mehreren Zahnrädern.

Das Ziel von technischen Existenzgründungen ist es, bestehende Lösungen für Alltagsprobleme zu verbessern oder für diese eine neue Lösung zu finden. Dazu gehören digitale und physische Produkte oder eine hybride Lösung. Viele Businesspläne für Existenzgründungen in Deutschland werden für technische Branchen erstellt. Von den innovativen Neugründungen der letzten 10 Jahre entwickeln 30,5 % Informations- und Kommunikationstechnologien, auf Platz 2 liegt das Medizin- und Gesundheitswesen mit 10,6 %, gefolgt von Nahrungsmitteln und Konsumgüter mit 9,8 % (externer Link zu einem PDF-Dokument). Was bei der Businessplan-Erstellung für Tech-Start-ups beachten werden sollte, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Ablauf der Produktentstehung

Die Entwicklung von technischen Produkten durchläuft verschiedene Phasen. Nach dem Erkennen und der Definition von Problemen erfolgt die Generierung und Entwicklung von Lösungen. Dabei ist die Machbarkeit zu prüfen und zu bewerten, ob die Geschäftsidee bzw. das Konzept auch durchführbar ist.

Zudem ist es wichtig, den Markt, dessen Nachfrage und Anforderungen umfangreich zu analysieren. Dazu zählen die Identifikation und Recherche von Zielgruppen und gesetzlichen Richtlinien der Branche. Es gilt zu klären, wie Kommunikations-, Vertriebs und Verkaufskanäle beschrieben werden, um die jeweilige Zielgruppe zu erreichen. In der Entwicklungsphase entstehen beispielsweise Produkt-Dummies und Prototypen, um die Machbarkeit bzw. Tragfähigkeit des eigenen Produkts aufzuzeigen und prüfen zu können.

Die Produktverbesserung ist ein sich stets wiederholender Prozess. Hier sollten sich Existenzgründer die Frage stellen: Was kann verbessert werden, um den Kundennutzen und das Wertversprechen zu erhöhen? Ein bekanntes Vorgehen ist der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act). Die wichtigste Voraussetzung für den Markterfolg eines Produkts ist das Alleinstellungsmerkmal bzw. der USP (Unique Selling Point). Ein oft zitierter Spruch aus dem Vertrieb besagt “Der Kunde kauft keine Produkte, sondern Lösungen”.

Businessplan: objektiv, zielführend, verständlich

Ein weiterer Grundbaustein ist die Businessplan-Erstellung. Denn ein Businessplan dient zur Validierung der Geschäftsidee, gibt Orientierung und Struktur zum Erreichen der Ziele und weist Lücken und Verbesserungspotentiale auf. Bei der Beschreibung des Unternehmenskonzepts ist es wichtig, durchgehend so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig zu formulieren. Ein Businessplan hat in der Regel einen Umfang von 25-30 Seiten. Lesende Personen, die nicht vom Fach sind, müssen alle Inhalte nachvollziehen können. Jeder Existenzgründer ist natürlich von seiner eigenen Geschäftsidee überzeugt. Diese Motivation muss jedoch objektiv und sachlich zu Schrift gebracht werden, ohne sich überheblich darzustellen. Abhängig vom Leser des Businessplans müssen Gründer je nachdem unterschiedliche Richtlinien und Kriterien für die Businessplan-Inhalte beachten.

Viele Existenzgründer planen ihre Finanzen und Gewinne ohne den Markt und die Markteintrittshürden richtig abzuschätzen, unterfinanzieren Bereiche wie den Vertrieb und Marketing oder vernachlässigen die Einplanung von Reserven, um Risiken abzufedern.

Damit dies nicht passiert, sollten Gründer einen Finanzplan erstellen. Dieser ist ein essentieller Teil des Businessplans, der die Geschäftsmodell-Machbarkeit aufgezeigt. Hier ist es wichtig, die bei der Businessplan-Erstellung verwendeten Kalkulationen nicht nur kurz- sondern auch mittel- und langfristig darzustellen, mindestens jedoch für drei Geschäftsjahre.

Finanzierung: Potentiale und Chancen

Bei technischen Unternehmensgründungen kann die Menge an Investitionen je nach Innovationsumfang und Vorhaben sehr groß sein, Beispiele dafür sind Maschinen- und Geräteanschaffungen, Materialien, Software- und Dienstleistungen, digitale oder physische Prototypen, sowie Zertifizierungen. Die hohen Kosten können selten nur durch eigene Ersparnisse gedeckt werden, weshalb sehr oft weitere Quellen der Finanzierung in Anspruch genommen werden, zu diesen zählen:

Die Planung und Durchführung von Finanzierungsrunden mit Business Angels oder Venture Capital-Institutionen führt häufig zu einem Zeitaufwand von sechs Monaten oder mehr. Das erfordert zusätzliche Ressourcen, Geduld und Nerven. Je früher eine Finanzierungsrunde in Anspruch genommen wird, desto höher ist das Risiko für den Investor und desto mehr Anteile der Unternehmensgründung gibt man schon frühzeitig ab. Die Anteilsabgabe sollte unbedingt in Begleitung eines Fachanwalts geschehen, denn oft werden Fehler im Vertragsabschluss gemacht. Das Mitspracherecht von Externen kann zu Interessenkonflikten, Unzufriedenheit und Unruhen beim Gründer bzw. im Gründer-Team führen.

Viele Entrepreneure unterschätzen die Möglichkeiten, die sich durch öffentliche Förderprogramme bieten. Auch kommt es vor, dass diese durch die Vielfalt und mangelnde Transparenz der Fördermittel abgeschreckt sind. Einen Antrag dafür zu schreiben, ist häufig bürokratisch und sehr aufwendig. Durch Förderprogramme erhalten Gründer dennoch eine Menge Vorteile: Man gibt keine Anteile ab, die Unternehmensentwicklung bleibt selbstbestimmt und oft handelt es sich um Gelder, die man zumindest anteilig nicht zurückzahlen muss.

Welche Inhalte ein Förderantrag hat

Bei Förderprogrammen liegt der Fokus auf fachlichen Kompetenzen, Innovationsgrad, Skalierbarkeit, Entwicklungsstand und -planung inklusiver Meilensteine, Finanzplanung und Unternehmensorganisation. Beim Bewerbungsprozess sind die geforderten Inhalte ausgeführt und beschrieben. Es gestaltet sich dennoch schwierig, all diese Disziplinen und Forderungen selbst zu meistern. Nicht jeder Gründer oder jedes Gründer-Team verfügt über alle Kompetenzen, um einen Businessplan vom Umfang, Inhalt und Detailgrad zu verfassen. Deshalb wird oft die Unterstützung von Gründungsberatern in Anspruch genommen (Service-Tipp: Coach- und Beratersuche). Die Ausgaben dafür sind überschaubar, denn es gibt in jedem Bundesland Beratungszuschüsse die bis zu 90 % der Kosten abdecken.

Sie planen die Gründung eines Unternehmens im technischen Bereich? Lassen Sie sich gerne bei der Businessplan-Erstellung von professionellen Beratern im Rahmen einer Existenzgründungsberatung unterstützen und sich die Aufwände vom Staat bezuschussen: füllen Sie hierfür einfach unseren Fördermittelcheck aus.

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