Telefon E-Mail Beratersuche
X
Bundesweites kostenloses Experten-Telefon

Mo-Fr 08:00-22:00 Uhr
Sa 10:00-16:00 Uhr
So 13:00-19:00 Uhr

24h Rückruf-Service
100% Free Call

X
X
Deutschland Startet - Die Initiative für Existenzgründer
Der Fördercheck

Sie erhalten staatliche Zuschüsse für Ihre Existenzgründung oder für Ihr Unternehmen.

Überprüfen Sie hier kostenlos Ihre Förderfähigkeit.

Machen Sie den kostenlosen Fördercheck!
FÖRDERCHECK

Überprüfen Sie hier kostenlos und unverbindlich, wie Sie durch staatliche Fördermittel Ihre Existenzgründung oder Ihre bereits bestehende Selbstständigkeit optimieren können.

Direkte Auskunft auch über unsere kostenlose Experten-Hotline 0800 / 58 95 505.





DatenschutzIhre Daten sind sicher nach
§4 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Zum Aufbau eines Unternehmens wird in aller Regel Kapital benötigt – leider zumeist mehr Mittel, als der Unternehmensgründer selbst an Eigenkapital zur Verfügung hat. Dieser Umstand hält viele davon ab, den Weg in die Selbständigkeit zu beschreiten. Viele Gründungsideen werden vor allem deshalb nicht umgesetzt, weil es an einem Konzept zur Finanzierung mangelt.

In unserer „Zahl zum Sonntag“ haben wir in diesem thematischen Zusammenhang über einen überraschenden Umstand berichtet: Während der Großteil der Gründer mit 32 % Darlehen und Geschenke von Verwandten und Freunden erhält, nehmen nur 21% der deutschen Gründer einen Förderkredit in Anspruch. Interessant ist diese Zahl vor allem im direkten Vergleich dazu, das in etwa 22% ihr Business über einen regulären Bankkredit finanzieren.

Wie fianzieren die Deutschen

Dabei sind Gründerkredite wie etwa der ERP-Gründerkredit – StartGeld (067) der KfW Bank genau auf die Bedürfnisse eines Unternehmensgründers zugeschnitten und bieten niedrigere Zinsen und tilgungsfreie Anlaufzeiten.

Der Gründerkredit hat also viele Vorteile, die nicht jedem bekannt sind. Wir geben Ihnen eine Übersicht, wie die Kreditaufnahme abläuft.

Wer kann den Gründerkredit beantragen?

Kleine und mittelständische Unternehmen (nach KMU-Definition), die entweder neu gegründet werden oder die maximal fünf Jahre am Markt sind, können einen Gründerkredit beantragen. Auch Personen, die eine Geschäftsübernahme oder den Erwerb einer Beteiligung planen, sind förderberechtigt. Auch Unternehmer, die im Nebengewerbe gründen, können gefördert werden, allerdings nur, wenn diese mittelfristig ins Hauptgewerbe überführt werden.

Eine Voraussetzung für die Gewährung des Kredits ist, dass das unternehmerische Vorhaben einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lässt. Der Antragsteller muss nachweisen, dass er fachlich und kaufmännisch geeignet ist. Er muss ebenfalls erklären, wie seine Umsätze zustande kommen. Eigenkapital zwar nicht notwendig erforderlich, durchaus aber vorteilhaft.

Wie hoch sind Laufzeit, Zinsen und tilgungsfreie Anlaufjahre?

Bei einer Kreditlaufzeit unter 5 Jahren können Sie bis zu einem Jahr tilgungsfreie Anlaufzeit in Anspruch in nehmen, bei einer Laufzeit von 10 Jahren sind sogar die ersten beiden Jahre tilgungsfrei. Die Zinsen liegen derzeit bei niedrigen 2,07 – 2,6%.

Was kann durch den Kredit finanziert werden?

Der Kredit ermöglicht den Erwerb von Grundstücken (inklusvie der Baunebenkosten), den Kauf von Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenständen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und den ersten Wareneinsatz oder die Aufstockung von Lagerbeständen.

Ein Beispiel: Frau Meier eröffnet ein Café

Frau Meier möchte ein Café eröffnen. Sie braucht Kapital in Höhe von 70.000€. Sie erstellt zunächst einen detaillierten Businessplan, darin steht auch, wieviel Kapital sie für welche Anschaffung benötigt. Frau Meier muss im Textteil überzeugend darstellen, weshalb ihr Café erfolgreich sein wird. So kann sie zum Beispiel anführen, dass das zukünftige Café in einer beliebten Einkaufsstraße liegt und dass sie über langjährige Gastronomieerfahrung und ein besonders gutes Gespür für Kundenwünsche verfügt.

Den Businessplan reicht sie bei ihrer Hausbank ein. Diese überprüft die Tragfähigkeit des Businessplans und die Erfolgsaussichten des Unternehmens. Wenn beides überzeugen kann, leitet die Hausbank den Antrag mit dem Businessplan an die KfW weiter. Diese entscheidet dann abschließend, ob Frau Meier der Kredit gewährt wird.

Der Kredit wird nicht als komplette Summe auf Frau Meiers Konto überwiesen. Hier unterscheidet man zwischen Betriebsmitteln und Investitionen. Bis zu 30.000€ stehen ihr ab sofort als Betriebsmittel zur freien Verfügung, über die genauen Verwendungszwecke muss Frau Meier keine Auskunft geben. Mit diesem Geld könnte sie zum Beispiel die ersten Mietzahlungen, die Werbemaßnahmen und die Personalkosten bezahlen, auch die eigenen Lebenshaltungskosten kann Frau Meier in der Anlaufphase mit diesem Geld stemmen.

Nun möchte Frau Meier Kaffeemaschinen und Möbel im Wert von insgesamt 20.000€ kaufen. Die Rechnung für diese Betriebsanschaffungen reicht sie über die Hausbank bei der KfW ein, um für diese spezifische Investition das Geld zu erhalten. Nach wenigen Tagen erhält Frau Meier das Geld von der KfW auf ihr Konto überwiesen und kann die fälligen Beträge bezahlen. Für die weitere Ladeneinrichtung und eine erste Aufstockung des Lagers (Getränke, Kaffeebohnen, Milch) benötigt sie einige Zeit später die übrigen 20.000€, die Rechnungen zu den einzelnen Posten reicht sie ebenfalls ein und erhält anschließend das Geld.

Mit der Rückzahlung des Darlehens beginnt Frau Meier nach zwei Jahren durch eine monatliche Tilgungsrate. Die Zinsen hingegen zahlt Frau Meier bereits ab dem ersten Tag.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gründerwissen

Gründerwissen:

Ein eigenes Unternehmen zu gründen ist komplex. Sie möchten daher einen speziellen Begriff nachschlagen? - Mit unserem Glossar kein Problem: Hier finden Sie alle wichtigen Begriffe dieses Fachgebietes übersichtlich sortiert und in verständlichen Worten erklärt.

>> Auf zum Lexikon für Gründer!

Letzter Gründerwissen-Beitrag: BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen

Kostenlose telefonische Erstberatung

Holen Sie sich Unterstützung von einem zertifizierten Gründungsberater, mit dem Sie die Förderprogramme beantragen. Wir suchen für Sie den passenden Berater in Ihrer Region.

>> Berater finden