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Tägliche Aktivitäten wie Einkäufe im Supermarkt oder einfache Spaziergänge mit den Kindern sind für Rollstuhlfahrer alleine kaum oder nur mit viel Aufwand möglich. Zwei Bielefelder Existenzgründer zeigen mit ihrer Erfindung, dass Rollstuhlfahrer auch diese Dinge erledigen und ihren Alltag selbstbestimmt meistern können. Die Geschäftsidee kam so gut an, dass sie dieses Jahr auf dem ersten Platz einer bekannten TV-Show landete.

Hallo liebes Rollikup-Team, könnt ihr euch und eure Geschäftsidee kurz vorstellen?

Unser Team besteht aus zwei erfahrenen Geschäftsführern: Jakob Peters und Alexander Baster sowie weiteren jungen, dynamischen Mitarbeitern wie z. B. mir (Herbert Peters) als Leiter des Bereichs Bike-SD unseres Online-Shops „Bike-Bep24“. Wir haben „Rollikup“ erfunden. Dies ist eine Anhängerkupplung, die speziell für Rollstuhlfahrer konzipiert wurde. Insgesamt haben wir uns mit dem Online-Shop auf Kinder-, Hunde-, oder Lastenanhänger spezialisiert.

Wie seid ihr auf diese Geschäftsidee gekommen?

Es sind zahlreiche Kunden vor Ort und auf Messen auf uns zugekommen, welche für ihre Rollstühle ein Kupplungssystem gesucht haben, um etwas zu transportieren. Nach Rücksprache mit unseren Partnern und den Rollstuhlherstellern hat sich schnell gezeigt, dass alle überfordert waren und niemand mit den beiden Bereichen Reha und Fahrrad vertraut ist. Da wir schon länger mit einem Inklusionsbetrieb Bekanntschaft gemacht hatten, haben wir den Schritt zu einem eigenen Produkt gewagt.

Wie sah euer Alltag vor der Unternehmensgründung aus?

Wir haben uns auf die Kerngeschäfte unseres Online-Shops konzentriert und viele technische Vorgänge mit anderen Herstellern durchgespielt. Unser Ziel war es, ein nachhaltiges Unternehmen mit innovativen Produkten aufzubauen.

Wie lange hat die Planung und Umsetzung von „Rollikup“ gedauert?

Das gesamte Projekt hat bis zur Serienfertigung rund zwei Jahre in Anspruch genommen.

Was waren bisher eure größten Herausforderungen bzw. Stolpersteine bei der Existenzgründung?

Der unüberschaubare Markt für Reha-Produkte bereitete uns große Probleme. Deutschland scheint unter ein paar Großhändlern aufgeteilt zu sein. Neue Ideen und neue Unternehmen haben es daher sehr schwer. Erschwerend kommt hinzu, dass Deutschland ein menschenunwürdiges Gesundheitssystem hat. Es hat uns enorm viel Zeit und Aufwand gekostet, sich in dieses hineinzuarbeiten.

Habt ihr an Gründerwettbewerben teilgenommen?

Bisher nicht. Ich selber bin noch Masterstudent und hatte bisher keine freien Kapazitäten. Die Projekte und die Firma nehmen viel Zeit in Anspruch.

Was hat sich nach der Teilnahme an der Fernsehshow „Das Ding des Jahres“ für euch geändert?

Dies ist eine schwierige Frage. Sicherlich hat sich unsere Bekanntheit durch die Teilnahme an der Show gesteigert, aber leider nicht so wie erwartet. Der einzige Trost ist ein Medienportfolio, auf welches wir nun zurückgreifen können

Habt ihr einen Businessplan erstellt?

Firmenintern haben wir einen Businessplan erstellt, um unsere Ziele verwirklichen zu können. Aktuell sind wir mitten in der Planung.

Habt ihr Fremdkapital für die Existenzgründung beansprucht?

Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen, welches bisher ohne Fremdkapital ausgekommen ist.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Wir wünschen uns mehr Interesse an Inklusion und ein nachhaltigeres Bewusstsein bei unseren Kunden.

Welche Vorbilder aus der Gründerszene habt ihr?

Inspiriert hat uns eine junge Marke aus der Schweiz.

Habt ihr spezielle Tipps für Existenzgründer?

Durchhaltevermögen ist eine wesentliche Eigenschaft bei der Unternehmensgründung! Auch hat sich im Laufe der Existenzgründung für uns gezeigt, dass man nicht auf Versprechungen hören sollte: Wer sich selbstständig machen will, sollte alles schriftlich festhalten.

Zur Website von Rollikup (externer Link)

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