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Eine Köchin bedient den 3D-Drucker

Die Optik spielt bei der Essenswahl eine wesentliche Rolle. Daran erinnert das bekannte Sprichwort: Das Auge isst mit. Diese Weisheit nahmen sich die Existenzgründer von „Print2Taste“ zu Herzen und konzipierten einen 3D-Drucker, der aus Lebensmittel kleine essbare Kunstwerke herstellt. Wie die Geschäftsidee entstand und warum das Mittagessen im Team eine wichtige Rolle spielt, erzählen uns die Gründer im Interview.

Liebes Print2Taste-Team, könnt ihr euch und eure Geschäftsidee kurz vorstellen?

„Print2Taste“ ist ein Spinoff der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Unsere Teammitglieder kommen aus den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Ernährungswissenschaft, IT und Maschinenbau. Wir haben den 3D-Food-Drucker „Procusini“ entwickelt. Mit diesem lassen sich Lebensmittel in dreidimensionalen Formen ausdrucken.

Wie seid ihr auf diese Geschäftsidee gekommen?

Während eines Forschungsprojekts, in dem es um die Personalisierung von Lebensmitteln mittels 3D-Food-Printing ging, haben wir einen kleinen 3D-Food-Printer entwickelt und dachten uns, dass es toll wäre, wenn es ein solches Gerät für Profis geben würde, mit der jeder einfach Lebensmittel kreativ und personalisiert in Form bringen könnte.

Bei der Entwicklung haben wir festgestellt, wie schwierig es ist, Lebensmittel immer in der gleichen für 3D-Druck geeigneten Konsistenz herzustellen und dass verschiedene Lebensmittel unterschiedliche Produktionseinstellungen (z. B. Temperatur, Schichtdicke und Geschwindigkeit) benötigen. So kamen wir auf die Idee, ein aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket aus dem 3D-Food-Printer „Procusini“, speziell optimierten 3D-Lebensmitteln und intuitiv ohne CAD oder 3D-Druckkenntnisse zu bedienende Applikationen anzubieten.

Wie sah euer Alltag vor der Unternehmensgründung aus?

Die meisten Mitglieder unseres Teams waren Mitarbeiter und Studenten an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Schwerpunkt unserer Forschungsarbeiten am Institut für Lebensmitteltechnologie der Hochschule bildete das Thema 3D-Food-Printing. Schon damals war unsere Arbeitsgruppe auf diesem Gebiet weltweiter Innovations- und Technologieführer.

Wie lange hat die Planung und Umsetzung von „Print2Taste“ gedauert?

Nachdem wir im Rahmen vielfältiger Forschungsarbeiten erkannt haben, dass der 3D-Lebensmitteldruck die aktuell einzige Technologie zur wirtschaftlichen Herstellung personalisierter Lebensmittel darstellt, ging die Existenzgründung selbst sehr schnell: die Print2Taste GmbH wurde im August 2014 geboren. Im Anschluss starteten wir unsere Arbeit mit großer Begeisterung.

Was waren bisher eure größten Herausforderungen bzw. Stolpersteine bei der Existenzgründung?

Eine große Herausforderung liegt in der Vielzahl spannender neuer Aufgaben, die mit der Markteinführung eines derart komplexen Produkts verbunden sind. Dazu gehören z. B. die Finanz- und Liquiditätsplanung, das Controlling, die Geräteentwicklung mit Zertifizierung, die Lebensmittelproduktion und Entwicklung einer intuitiven Nutzeroberfläche bis zum Aufbau einer Lieferkette für alle Produkte. Wir fanden es erstaunlich, wie schnell das Team neue Herausforderungenzu meistern lernt und welcher Zusammenhalt sich bei neuen Herausforderungen zeigt.

Habt ihr an Gründerwettbewerben teilgenommen?

Mit einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne wurde uns von der Gründercommunity viel Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Mit unserem innovativen 3D-Food-Printing-System gelang uns 2015 der erste Platz beim „FabCon-3D-StartupAward“. Später erhielten wir vor allem im Profibereich (Bäckerei, Konditorei, Gastronomie und Catering) viel positive Resonanz. Auch gelang es uns, beim „Südback Trend Awards“ zu gewinnen. 2017 konnten wir schließlich den „Innovation Smart Label“ entgegennehmen.

Habt ihr einen Businessplan erstellt? Wenn ja, habt ihr dafür eine Förderung beansprucht?

Zwei Gründungsmitglieder hatten schon Erfahrung mit der Businessplan-Erstellung, sodass wir hierfür keine Fördermittel in Anspruch nehmen mussten.

Eine Geschäftsidee umzusetzen kostet Geld. Habt ihr Fremdkapital für die Existenzgründung beansprucht?

Der erste große Erfolg unserer Existenzgründung war der erfolgreiche Abschluss der Crowdfunding-Kampagne, die uns primär als erster Markttest diente und mit der wir rund 40.000 Euro einsammeln konnten. Anschließend folgte eine erfolgreiche Seedrunde mit demHigh-Tech Gründerfonds(HTGF), „Bayern Kapital“ und einem strategischem Privatinvestor. Knapp zwei Jahre später gelang es uns, eine zweite Finanzierungsrunde abzuschließen. 

Was wünscht ihr euch für die Zukunft, habt ihr spezielle Pläne?

Nach dem Profibereich planen wir für dieses Jahr unseren nächsten großen Schritt: „Mycusini“, eine neue Kategorie Küchengeräte für die kreative und einfache Herstellung kleiner Leckereien für zu Hause.

Habt ihr Vorbilder aus der Gründerszene?

Bis vor Kurzem war der Lebensmittelbereich extrem konservativ und Querdenker hatten kaum Chancen. Echte Innovationen waren eher von Seltenheitswert. Aber inzwischen sind innovative Umbrüche auf dem Vormarsch. Digitalisierung und die immer stärkere Personalisierung hinterlassen erste Spuren, aber richtige Vorbilder existieren hier noch kaum.

Habt ihr Tipps für Existenzgründer? Was ist besonders wichtig?

Das Team ist im Rahmen der Unternehmensgründung besonders wichtig. Ihr braucht Menschen, die miteinander durch dick und dünn gehen, auch wenn einmal nicht die Sonne scheint. Die einzelnen Mitglieder sollten für das gemeinsame Ziel brennen und eine hohe Frustrationstoleranz mitbringen.

Auch das gemeinsame Mittagessen spielt eine wichtige Rolle, da man sich hier sehr gut austauschen kann. Mit viel Einsatz und Willen müsst ihr euren Spirit am Leben erhalten und an neue Teammitglieder weiter geben. Nur dann könnt ihr die Ziele erreichen, an die andere noch nicht einmal zu denken wagen.

Zur Webseite von Print2Taste (externer Link) 

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2 thoughts on “Geschäftsidee: Dreidimensionales Essen aus dem Drucker

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