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Bild der Gründer von Social Bee

Die Geschichte einer Freundin, deren Familie durch die Auswirkungen der Flucht zersplittert war, motivierte einen Existenzgründer aus München zu seiner Geschäftsidee: Geflüchtete langfristig in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft integrieren.

Liebes Social-Bee-Team, könnt ihr euch kurz vorstellen?

Wir, Zarah Bruhn und Maximilian Felsner (ich) haben Social-Bee im März 2016 gegründet. Unser Ziel ist die nachhaltige Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft. Hierfür nutzen wir das Zeitarbeitskonzept auf soziale Weise und ohne Absicht der Gewinnerzielung, d.h. unsere Einnahmen fließen in unser Integrationskonzept: Wir bieten Unternehmen an, Geflüchtete als Mitarbeiter kennenzulernen. Durch den Weg der Arbeitnehmerüberlassung übernehmen wir als zwischengeschalteter Arbeitgeber bürokratische Hürden sowie den Verwaltungsaufwand. Auch bleiben wir nach der Anstellung in der Verantwortung und helfen bei der Integration vor Ort.

Wie seid ihr auf diese Geschäftsidee gekommen?

Ausschlaggebend für die Geschäftsidee war die direkte Erfahrung mit den Auswirkungen einer Flucht: Während meines Studiums machte ich Bekanntschaft mit einer Studentin, die aus Syrien geflohen war und deren Eltern im Flüchtlingscamp im Libanon lebten – die ganze Familie war zersplittert. An Bahnhöfen engagierte ich mich mit ihr für Geflüchtete und merkte schnell, dass mir dies große Freude bereitete. Über die bestehenden Erste-Hilfemaßnahmen hinaus fehlte es an tiefgreifender, langanhaltender Inklusion für Geflüchtete. Die Willkommenskultur war zwar groß, aber viele fragten sich: Was kommt danach? Ich wollte Teil einer langfristigen Lösung sein.

Wie sah euer Alltag vor der Unternehmensgründung aus?

Zarah Bruhn hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim sowie Finanzen und Maschinenbau an der TU München studiert. Erfahrungen im Aufbau und mit der Finanzierung von Start-ups machte sie bei einer Venture-Capital-Gesellschaft in München im Bereich nachhaltiger Technologien. In ihrem Master begann sie sich stark in der Ersthilfe für Geflüchtete zu engagieren, bis die Idee zu Social-Bee entstand. Ich komme aus der Volkswirtschaftslehre und absolvierte anschließend ein Philosophie-Studium an der LMU. Im Vorfeld zu Social-Bee arbeitete ich selbst als Zeitarbeiter, um die Bedingungen der Arbeitnehmer und die Marktstrukturen am eigenen Leibe zu erfahren und zu verstehen.

Wie lange hat die Planung und Umsetzung von „Social-Bee“ gedauert?

Unser Ziel ist es, die Integration in Deutschland voranzubringen. Auf der Suche nach sozialunternehmerischen Konzepten haben wir schnell erkannt, dass der Arbeitsmarktzugang eines der größten Hindernisse zur Integration darstellt. Wir haben einige Modelle durchdacht und festgestellt, dass Arbeitnehmerüberlassung als Integrationsmechanismus wirkt. Diese Erkenntnis haben wir dann in die Tat umgesetzt, und uns im März 2016 offiziell gegründet. Zwei Jahre nachdem die Geschäftsidee entstanden ist, haben wir es geschafft, das Konzept erfolgreich umzusetzen. In München haben wir bereits den Break-even-Point erreicht.

Was waren bisher eure größten Herausforderungen bzw. Stolpersteine bei der Existenzgründung?

Unsere größte Herausforderung im Rahmen der Existenzgründung war es, geeignete Partner für die Finanzierung zu finden, die sowohl unsere Mission und Vision teilen, als auch einen passenden Finanzierungsansatz haben.

Habt ihr an Gründerwettbewerben teilgenommen?

Ja, wir haben zum Beispiel an Gründungswettbewerben wie z. B. dem „KfW-Award“, „HVB Gründerinnen Mentoring“ und dem „EYPVA Award“ teilgenommen. Eine besondere Auszeichnung haben wir für die Nominierung zum „Ashoka Fellow 2018“ erhalten.

Habt ihr einen Businessplan erstellt? Wenn ja, habt ihr dafür eine Förderung beansprucht?

Wir haben einen Businessplan erstellt, hierfür jedoch keine Förderung beansprucht.

Eine Geschäftsidee umzusetzen kostet Geld. Habt ihr Fremdkapital für die Existenzgründung beansprucht?

Ja, wir haben Fremdkapital beansprucht. Anfangs haben wir Geld durch unsere Familien erhalten, nach Validierung unseres Geschäftsmodells haben wir Förderungen z. B. durch Stiftungen erhalten.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft, habt ihr spezielle Pläne?

Unser Ziel für die Zukunft ist eine bundesweite Expansion unseres Konzepts durch die Eröffnung weiterer Standorte. Außerdem möchten wir unsere Zielgruppe erweitern, um noch mehr benachteiligten Menschen die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Habt ihr Vorbilder aus der Gründerszene?

Wir denken, dass man von jedem Existenzgründer etwas lernen kann.

Habt ihr Tipps für Existenzgründer? Was ist besonders wichtig?

„Just do it!“ – Das Wichtigste ist, anzufangen!

Zur Website von Social Bee (externer Link).

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