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Zwei Gründer von Yolife stehen nebeneinander vor einer grauen Wand.

Ein gesunder Lebensstil ist wichtig und trägt maßgeblich zu einem längeren Leben bei. Zwei Existenzgründer wollen Nutzern mit ihrer App Yolife nun helfen, 15 Jahre länger zu leben. Wie dies genau funktioniert und welche Herausforderungen die Existenzgründung mit sich brachte, erzählt uns einer der Gründer im Interview.

Liebes Yolife-Team, könnt ihr euch und eure Geschäftsidee kurz vorstellen?

Wir, Roope Kärki aus Finnland und Tassilo Weber (ich) aus Berlin, sind die Existenzgründer von Yolife. Dies ist eine App, die Menschen dabei hilft, länger gesund zu bleiben und zu leben. Hierfür werden Fakten und Statistiken aus über 300 wissenschaftlichen Studien auf Gesundheits- und Verhaltensprofile der Nutzer angewandt, um personalisierte Ratschläge zur Lebensverlängerung zu geben. Wenn der Nutzer diese Ratschläge befolgt, kann er zudem einsehen, inwiefern sich diese auf seine gesunde Lebenszeit auswirken.

Wie seid ihr auf diese Geschäftsidee gekommen?

Gesunde Lebensverlängerung war Roope und mir bereits vor unserem Kennenlernen eine Herzensangelegenheit – nicht nur für uns persönlich, sondern auch für die Gesellschaft. Ich hatte bereits ein Buch zu dem Thema veröffentlicht (Life Extension Design) sowie eine Meetup-Gruppe und einen Blog ins Leben gerufen.

Dadurch war Roope auf mich aufmerksam geworden und lud mich zu einem Interview ein, da er selbst nach Inspiration für eine digitale Lösung suchte. Das Interview wurde sogleich zu einer Brainstorming-Session, sodass wir uns zunächst einmal pro Woche trafen, um diese fortzuführen. Drei Monate später beendeten wir beide unsere Jobs, entschieden uns für den Schritt „selbstständig machen“ und verfolgten ausschließlich diese Geschäftsidee.

Wie sah euer Alltag vor der Unternehmensgründung aus?

Ich hatte fünf Jahre als Coach für Design Thinking und Business Model Innovation für große Unternehmen und Acceleratoren gearbeitet. Als Freiberufler hatte ich immer wieder längere Episoden Freizeit, in denen ich mich der kreativen Arbeit im Bereich Lebensverlängerung widmen konnte.

Es gab eine Zeit, in der ich diszipliniert jeden Tag ein neues Geschäftsmodell entwickelte, um möglichst viele Geschäftsideen für eine Existenzgründung zu haben. Zudem konnte ich Kapital ansammeln, um den Start eines solchen zu finanzieren. Ich hatte bereits zuvor zwei Organisationen im Bereich „Innovative Bildung“ und „Smart Cities“ gegründet. Roope hatte acht Jahre als Lead UX Designer in Helsinki, im Silicon Valley sowie in Berlin gearbeitet und wollte ins Silicon Valley zurückzukehren. Entsprechend waren wir beide in komfortablen beruflichen Situationen, die wir jedoch gerne aufgaben, als sich diese neue Gelegenheit bot.

Wie lange hat die Planung und Umsetzung von „Yolife“ gedauert?

Roope und ich trafen uns im Herbst 2017. Anfang 2018 begannen wir, uns Yolife vollständig zu widmen. Im Juni 2018 stieß unser Lead Developer Or zu uns, sodass wir die App im März 2019 für Android und einen Monat später für iOS auf den Markt bringen konnten.

Was waren bisher eure größten Herausforderungen bzw. Stolpersteine bei der Existenzgründung?

Eine große Herausforderung war es, einen CTO (externer Link) zu finden. Gute Entwickler, die überdies unternehmerisch denken, sind rar. Um nicht zu lange zu warten, begannen wir einfach selbst, die Website und App zu programmieren. So hatten wir etwas zu zeigen, das dann letztlich einen professionelleren Entwickler anzog. Das positive Ergebnis war, dass Roope und ich bis heute jeweils ein Drittel der Programmierung übernehmen. Ohne diese anfängliche Not hätten wir nun nicht drei Entwickler im Team.

Habt ihr an Gründerwettbewerben teilgenommen?

Als erstes haben wir den Start-up-Wettbewerb der Berliner Sparkasse gewonnen, danach erhielten wir das „Berliner Startup Stipendium“ mit Verlängerung.

Habt ihr einen Businessplan erstellt? Wenn ja, habt ihr dafür eine Förderung beansprucht?

Ja, wir haben einen Geschäftsplan erstellt, nachdem die App bereits am Markt war. Grund für die Businessplan-Erstellung war, dass wir den Gründungsbonus der Investitionsbank Berlin (IBB) bekommen wollten. Dieses Fördermittel haben wir dann auch erhalten.

Habt ihr Fremdkapital für die Existenzgründung beansprucht?

Wir haben Eigenkapital für unsere Unternehmensgründung mitgebracht. Auch hat uns das „Berliner Startup Stipendium“ sehr geholfen. Inzwischen haben wir unsere Pre-Seed mit verschiedenen Acceleratoren abgeschlossen, die wir mithilfe des IBB Gründungsbonus um weitere 50.000 Euro ergänzen.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Wir haben die Vision, 15 gesunde Jahre zum Leben von einer Million Menschen hinzuzufügen – und selbst dies ist nur eine Zwischenvision, da das Technologie- und Marktpotential weitaus mehr ermöglichen wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wünschen wir uns weiterhin tolle Investoren, wie wir sie bereits haben – die uns nicht nur monetär unterstützen, sondern unsere Mission und deren Wichtigkeit verstehen und uns entsprechend ermächtigen. Ebenso wünschen wir uns, dass sich das Team so kompetent erweitert wie es mit Or und unserem Marketing Manager Simon geschehen ist. Wenn diese zwei Elemente stimmen, geht die Reise in jedem Fall weiter.

Welche Vorbilder aus der Gründerszene habt ihr?

Ich persönlich habe kein Vorbild. Entrepreneurship ist eine so persönliche Angelegenheit, dass man hier niemandem nacheifern sollte. Es geht darum, seine eigene sinnstiftende Position in der Welt nicht nur zu finden, sondern täglich selbst zu gestalten. Sich hierfür von anderen Existenzgründern und erfolgreichen Unternehmern inspirieren und bestärken zu lassen, ist etwas anderes, jedoch unabdingbares. Alle anderen wissen nämlich nicht, was man hierbei durchlebt.

Eure Tipps für Existenzgründer

  • Arbeitet an etwas, das euch so wichtig ist, dass ihr euer Leben geben würdet, um es realisiert zu sehen. Denn über kurz oder lang wird von eurem sonstigen Leben nicht viel übrig bleiben. Wenn dieser hohe Preis sich am Ende jedoch als ein sinnvolles Leben auszahlt, ist es dies wert.
  • Wartet nicht auf bessere Gelegenheiten, sondern fangt sofort an, das zu entwickeln, was ihr realisiert sehen wollt. Nutzt hierfür die Kapazitäten, die ihr habt. Ich war damals allein, aber ich konnte schreiben. Mein Buch hat mich zu meinem Mitgründer geführt. Wir hatten keinen CTO – nun sind wir selbst Entwickler. Nichts läuft jemals nach Plan, aber wenn ihr niemals aufhört, Dinge ins Leben zu rufen, läuft es auf jeden Fall weiter.

Zur Website von Yolife (externer Link)

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