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Frau sitzt an einem Schreibtisch mit ihrem Laptop.

Chefinnen im Mittelstand sind selten. Insbesondere die Corona-Krise sorgte für einen starken Rückgang der Frauenquote in mittelständischen Unternehmen. Laut einer aktuellen Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels sank der Anteil der Frauen an der Spitze kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) im Jahr 2020 von 16,8 auf 16 % (externer Link). Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und mehr Chefinnen in mittelständische Unternehmen zu holen, sehen die Experten nur eine Lösung: mehr Existenzgründerinnen – insbesondere im Zuge einer Unternehmensnachfolge.

Was sich in den Chefetagen mittelständischer Unternehmen zeigt, spiegelt sich auch in den von Frauen geführten Unternehmen insgesamt wieder. Denn auch deren Anzahl sank im letzten Jahr erheblich – und zwar um 30.000 auf rund 608.000.

Allgemeiner Gründungsrückgang lässt Zahl von Existenzgründerinnen sinken

Die Autoren der Studie sehen den Grund für das Ausbleiben eines starken Anstiegs des Frauenanteils an der Spitze von KMU zu einem großen Teil in der allgemein seit Jahren sinkenden Gründungstätigkeit in Deutschland. Immerhin ist die Anzahl der Existenzgründungen insgesamt von ca. 1.500.000 im Jahr 2002 auf ca. 540.000 im Jahr 2020 gesunken.

Zwar blieb die Anzahl von Existenzgründerinnen über die Jahre mit 36 % in 2019 und 38 % in 2020 weitestgehend stabil (externer Link), doch der allgemeine Rückgang von Unternehmensgründungen lässt auch die absoluten Zahlen von weiblichen Unternehmensgründungen sinken. Die Chancen, dass die Chefetagen in naher Zukunft weiblicher werden, schwinden somit erheblich.

Geschäftsübernahme als Chance für Existenzgründerinnen

Die Sonderauswertung zeigt, dass der Anteil der von Frauen geführten mittelständischen Unternehmen wohl auch in Zukunft nicht steigen wird, wenn der Anteil an Existenzgründerinnen nicht steigt. Die Macher der Studie geben daher zum Schluss Vorschläge, wie die Zahl der Existenzgründerinnen erhöht werden kann.

Chancen hierfür bietet beispielsweise die demografische Entwicklung im Mittelstand. Denn immerhin sind aktuell rund 40 % der Inhaber mittelständischer Betriebe älter als 55 Jahre. Für diese stellt sich in absehbarer Zeit die Frage nach dem Renteneintritt und damit auch die nach dem Fortbestand ihrer Existenzgründung (externer Link). Sinnvoll sei daher in erster Linie eine stärkere Mobilisierung von Frauen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge.

Existenzgründerinnen müssen mehr Hürden nehmen als Gründer

Doch die Forderung nach mehr Existenzgründerinnen bleibt eine langfristige Herausforderung, denn bei Frauen hat das Thema „selbstständig machen“ seltener Platz in ihrer Lebensplanung als bei Männern.

Grund für die geringe Gründungsaffinität bei Frauen können laut dem KfW-Start-up-Report 2021 in erster Linie kulturelle Aspekte sein wie geschlechterstereotypen Erziehungsmuster. Erschwerend hinzu kommen klassische Gründungshemmnisse bei Existenzgründerinnen wie die Doppelbelastung Familie und Karriere.

Um Existenzgründerinnen zu fördern, geben die Macher der Studie Handlungsvorschläge wie beispielsweise die Stärkung der „Entrepreneurship Education“ in Schulen. Diese trage beispielsweise zur Verbesserung des Finanz-Know-hows bei, wodurch das finanzielle Risiko einer Existenzgründung reduziert werden kann.

Eine weitere Möglichkeit, Existenzgründerinnen auf dem Weg zur Selbstständigkeit zu unterstützen, können spezielle staatliche Förderungen für Gründerinnen sein. Welche Fördermittel hier im Einzelfall passend sind, kann mit unserem kostenfreien Fördercheck herausgefunden werden.

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