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Portrai-Foto der Existenzgründerin Nicole Gerecht.

Einen Intelligenzquotienten (IQ) von 130 oder mehr haben Hochbegabte nach anerkannter Definition. Immerhin 2 % der deutschen Bevölkerung zählen zu diesen. Viele kennen ihr Potenzial und kommen gut durchs Leben. Andere gehen einen Leidensweg und wissen nichts von ihrer Hochbegabung. Die Existenzgründerin Nicole Gerecht ist selber hochbegabt und möchte mit einer Plattform Hochbegabten ein Forum bieten, in dem sich diese austauschen und z. B. Expertentipps zum Erkennen und Nutzen ihrer Potenziale erhalten können. Im Interview erzählt sie von ihrer Selbstständigkeit und welche Basiszutat für die Existenzgründung nötig ist.

Hallo Frau Gerecht, können Sie sich und Ihre Geschäftsidee kurz vorstellen?

Mein Name ist Nicole Gerecht und ich habe Anfang 2018 „unIQate“ ins Leben gerufen. Dies ist eine Potenzial- und Karriereplattform für hochbegabte Erwachsene.

Drei Säulen kennzeichnen meine Geschäftsidee: Community, Experten und Unternehmen. Wir bieten hochbegabten Erwachsenen und Unternehmen ein Forum zum Austausch, zur Weiterbildung, zur Arbeitsvermittlung, zur Expertenvermittlung und zum Erkennen und Nutzen der Potentiale von Hochbegabten.

Wer ist die Zielgruppe von „unIQate“?

Grundsätzlich wollen wir mit unserer Arbeit allen Hochbegabten das Leben leichter machen. Zudem gewinnen durch die Aufklärung zur Thematik alle Parteien. Konkret können alle Personen, die einen IQ von 130 oder mehr nachweisen können, Mitglied auf der Plattform werden. Unseren Schwerpunkt legen wir jedoch auf die Identifizierung, Förderung und Vernetzung hochbegabter Frauen.

Wie sind Sie auf diese Geschäftsidee gekommen?

Zunächst entstand eine Initiative aus dem Wunsch heraus, einen geschützten Raum für hochbegabte Frauen und jene die noch forschen (die Zahl unerkannter Hochbegabter ist sehr hoch) schaffen zu wollen. Ich selbst bin spätentdeckte Hochbegabte und habe durch Unwissenheit oft den Leidensweg einer Hochbegabung gehen müssen.

Wie sah Ihr Alltag vor der Unternehmensgründung aus?

Hier zeigen sich die beiden Seiten der Medaille: Mein Alltag vor der Existenzgründung war geordneter, aber auch weniger selbstbestimmt. Auch gab es häufig Berg- und Talfahrten.

Wie lange hat die Planung und Umsetzung von „unIQate“ gedauert?

Mir dauert prinzipiell immer alles zu lange, aber von außen war es sicher ein fließender und schneller Prozess. Tatsächlich wuchs aus der Initiative schnell der Wunsch, sich dem Thema ganz zu widmen, und so stellte sich für mich die Frage: Ganz oder gar nicht?

Ende 2017 habe ich die Domain gekauft und anschließend eine Facebook-Gruppe gegründet, um ein Forum bieten zu können. Mitte bzw. Ende 2018 habe ich mir Unterstützung durch einen Fördermittelberater geholt. Da ich Sologründerin bin, war dies auch rückblickend ein wichtiger und richtiger Schritt. Im März 2019 konnte ich dann die GmbH gründen, seit Juni 2019 ist die Plattform „unIQate“ online und ich freue mich über stetiges Wachstum der Website.

Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen bzw. Stolpersteine bei der Existenzgründung?

Allein zu gründen. bietet viele Vorteile, aber es kostet vielleicht auch doppelt so viel Kraft. So wie du freudige Momente still für dich feierst, so hart können dich schwere Zeiten treffen, aus denen du dich dann allein herausziehen musst, um weitermachen zu können. Aber die Mitglieder geben mir bereits sehr viel und ich weiß, wofür ich hier kämpfe. Schwierig wird es zudem, wenn man als junge Frau mit Kind bei der Unternehmensgründung häufig in die „Mutter mit Hobby-Schublade“ gesteckt wird.

Haben Sie an Gründerwettbewerben teilgenommen?

Ich habe „unIQate“ bei wenigen Initiativen beworben, um die Plattform bekannter zu machen. Es war immer auch ein Abwägen, ob ich Zeit und Energie in die Recherche und Bewerbung von Gründerwettbewerben stecke oder diese vielleicht doch zielgerichteter nutze – ich habe mich meist für Letzteres entschieden.

Haben Sie einen Businessplan erstellt?

Ich habe die schlanke Variante einer Präsentation (Mischung aus Modell-Canvas und Businessplan) erstellt. Zudem habe ich eine Liquiditätsplanung für drei Jahre angefertigt.

Wenn ja, haben Sie dafür eine Förderung beansprucht?

Ich hatte die Sparring-Unterstützung (externer Link) durch einen Fördermittelberater. Staatliche Fördermittel habe ich keine beantragt.

Haben Sie Fremdkapital für die Existenzgründung beansprucht?

Nein, Fremdkapital habe ich nicht genutzt, ich habe mein Eigenkapital durch eine stille Beteiligung (externer Link) aufstocken können.

Welche Pläne haben Sie für das neue Jahr?

Mein Plan ist es, „unIQate“ bei Unternehmen und interessierten Personen bekannter zu machen. Wir wollen durch weitere IQ-Messungen bei Einzelpersonen mehr Klarheit schaffen und für mehr Aufklärung, Entstigmatisierung und Potenzialförderung in den Unternehmen sorgen. Zudem arbeiten wir immer an weiteren Mehrwerten für unsere Mitglieder.

Welche Vorbilder aus der Gründerszene haben Sie?

Vorbilder fehlen mir tatsächlich. Mehr als diese würde ich mir jedoch einen Mentor bzw. eine Mentorin wünschen, um Sparrings auf Augenhöhe genießen zu können.

Ihre Tipps für Existenzgründer

Eine Basiszutat für die Existenzgründung ist Mut. Ebenso wichtig ist ein unterstützendes Netzwerk. Auch sollte man nicht nur gründen, weil man sich selbstständig machen möchte. Ich vergleiche es gern mit dem Zustand der Verliebtheit: Sobald das erste Hochgefühl verflogen ist, muss Substanz und Sinnhaftigkeit vorhanden sein, damit es etwas Längerfristiges und Ernstzunehmendes werden kann.

Zur Website von „unIQate“ (externer Link).

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