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Gründer lebt seinen Traum und nimmt Menschen die Flugangst

In unserer Rubrik „Erfolgsgeschichten“ berichten wir über Menschen, die ihren Traum verwirklicht und den Weg in die Selbstständigkeit erfolgreich gemeistert haben.

Ron Cherian hat diesen großen Schritt gewagt – und führt nun seit 2013 ein erfolgreiches Unternehmen. Das „Team Flugvertrauen“ bietet Seminare zur Bewältigung von Flugangst an. Gemeinsam mit Piloten und Psychologen entwickelte Cherian ein zeitgemäßes audiovisuelles Seminarkonzept. Die Besonderheit dabei: In einem originalgetreu nachgebauten B737-Cockpit können die Seminarteilnehmer dem Piloten bei einem simulierten Flug über die Schulter schauen. Dies ermöglicht den Teilnehmern einen völlig neuen Blickwinkel und ein tiefergehendes Verständnis vom Fliegen.

Herr Cherian, Sie haben das Unternehmen „Flugvertrauen“ im Jahre 2013 gegründet. Wie läuft es seither?

Nachdem der Plan des Vorhabens „Flugvertrauen“ stand, war im Vorlauf einiges zu erledigen, bis wir mit unseren Flugangstseminaren beginnen konnten. Gemeint sind damit Dinge wie die Errichtung des Flugsimulators, die Einrichtung unserer Räumlichkeiten sowie die Schaltung von Werbung, um auf uns aufmerksam zu machen. Seit unseren ersten Seminaren im Februar 2014 haben wir das Glück, dass unsere Idee bisweilen auf reges Interesse trifft und die Seminare gut gefüllt sind. Dazu muss man sagen, dass wir gezielt kleine Seminare mit nur bis zu vier Teilnehmern anbieten, um auf die individuellen Bedürfnisse besser und intensiver eingehen zu können. Ein durchweg positives Feedback zu erhalten ist einfach toll und bestätigt mich darin, dass sich die ganze harte Arbeit bisher gelohnt hat. Außerdem füllen sich unsere Seminare zunehmend durch gegenseitige Empfehlungen und unsere Zahlen steigen stetig an.

Ron Cherian im Flugzeug

Angst vor dem Fliegen? Das „Team Flugvertrauen“ hilft.

Was macht Ihr Unternehmen „Flugvertrauen“ so einzigartig?

Unser Konzept beruht auf dem Alleinstellungsmerkmal unseres Simulators. Dabei ist uns wichtig, dass der Teilnehmer sich fühlt, als würde er im Cockpit sitzen und den Piloten über die Schulter schauen, um zu sehen, was diese während eines Fluges überhaupt machen. Dies ist wirklich einmalig, obwohl es noch andere Anbieter von Simulatoren gibt. Bei denen dürfen die Teilnehmer jedoch meist selbst ans Steuer. Dies kann schnell zur Überforderung führen. Bei unserem Konzept legen wir Wert darauf, dass die Situation in unseren Seminaren möglichst originalgetreu nachgestellt wird. Vielfach fühlen sich Menschen mit Flugangst einem unbekannten Gerät und unbekannten Menschen ausgeliefert, erleben einen Kontrollverlust, können Geräusche und Flugmanöver nicht einschätzen. Wir lüften den Schleier und zeigen hautnah, dass Fliegen heutzutage sehr sicher und routiniert abläuft.

Im Rahmen einiger Studien zum Thema Neugründung stellt sich häufig die Frage, ob Menschen eher aus tiefer Überzeugung und aufgrund einer selbst kreierten Idee gründen, oder ob sie aus einer Situation wie z.B. Arbeitslosigkeit dazu getrieben werden. Was war Ihre Motivation, sich selbstständig zu machen?

Bei mir stand auf jeden Fall die Idee im Vordergrund und nicht die Neugründung an sich. Fliegen fand ich schon immer faszinierend! Bereits als kleines Kind flog ich zwischen meinen beiden „Heimaten“ Deutschland und Indien hin und her (mein Vater stammt aus Indien, meine Mutter aus Norddeutschland). Später ließ ich keine Gelegenheit aus, im Cockpit mitzufliegen, um den Pilotenberuf so gut es geht kennenzulernen. Einige Freunde von mir sind aktive Linienpiloten. Beruflich konnte ich nicht fliegen, da ich eine leichte Rot-Grün-Augenschwäche habe – Ausscheidungskriterium in Deutschland.

So galt es, über ein Hobby – die Flugsimulation – diesem außergewöhnlichen Beruf näher zu kommen. Begonnen hat das schon mit 14 Jahren, ausgehend von meinem ersten Computer, auf dem ich zu programmieren begann. Als die Technik dann besser wurde, war es mein Ziel, einen Simulator mit einem authentischen Zweier-Cockpit und mehreren Bildschirmen zu bauen und diesen zu Hause aufzustellen. Mir sagten damals sogar Piloten, dass der Simulator wahnsinnig realitätsgetreu ist und unterstützten mich mit notwendigem Fach- und Hintergrundwissen. Man kann also sagen, dass sich die Idee des heutigen Konzeptes wirklich über Jahre entwickelt hat und die Neugründung somit nur eine logische Konsequenz dieser Entwicklung war. Ich bekam schon im Vorlauf die Chance, meine Idee an Freunden und Verwandten zu testen.

Da diese Versuche sofort von Erfolg gekrönt waren, wusste ich: Das muss jetzt an die große Öffentlichkeit, mit dieser Idee kann ich helfen, Menschen die Flugangst zu nehmen. Denn: Über 30% der Deutschen leiden darunter, was wiederum bedeuten könnte, dass es einen großen Markt für Seminare gibt, insbesondere mit dem innovativen Element Flugsimulation.

Ich bin seit vielen Jahren als selbstständiger Jazz-Pianist unterwegs und gebe vor allem Unterricht in diesem Bereich. Dadurch wusste ich schon, wie es ist, sein eigener (kreativer) Chef zu sein. Schon immer habe ich mich in der Rolle des „Wissensvermittlers“ und „Pädagogen“ wohlgefühlt und wollte mein gesammeltes Knowhow mit anderen teilen. Diesen Ansatz verfolge ich auch bei dem Projekt „Flugvertrauen“.

Vor allem aber wirkte auch das Team, das ich für das Projekt gewinnen konnte, sehr motivierend. Besonders zu nennen sind da zwei gute Freunde, die jetzt mitwirken: Wilfried Recht als Pilot und Referent und Christa Metzdorf als Therapeutin. Die ersten Gäste, die dann in den heimischen Wänden „mitflogen“, waren von diesem Projekt völlig angetan, was sehr motivierend wirkte. Doch nicht nur das: Vielen konnten wir mit unseren virtuellen Flügen, unseren Erklärungen und allem was dazugehört (von der Geräuschkulisse bis zum Catering vom Bordtrolley) helfen, ihre Flugangst zu überwinden.

Welche Hürden hatten Sie bei der Unternehmensgründung zu überwinden? Wie ist es Ihnen gelungen?

Als größte Hürde hat sich im Nachhinein die Raumsuche dargestellt, die sich über ein Jahr hinzog. Eine weitere Hürde war natürlich die Geldbeschaffung. Es ging darum, eine Bank zu finden, die das Vorhaben als unterstützenswert erachten würde. Mit drei Instituten hatte ich Kontakt, zwei waren sogar zum virtuellen Flug bei mir (anschaulicher ging es nicht) und eines hat mir dann die Zusage gegeben.

Bei einem originalgetreuen Cockpit-Nachbau, einer notwendigen Aufwertung meines bisherigen „Hobby-Cockpits“ fallen hohe Investitionskosten an, die ich nicht aus eigener Hand tragen konnte. Die Unterstützung der Familie half dabei sehr und schließlich auch Fördermittel des Landes NRW, die einen günstigen Kreditzinssatz ermöglichten.

Auf dem Weg hin zur Neugründung stößt man immer wieder auf Hindernisse. Was sind die Gründe, wieso Sie anderen potenziellen Neugründern dennoch raten würden, an ihrer Idee festzuhalten?

Mir persönlich macht es jeden Tag aufs Neue unheimlich viel Spaß zu sehen, was wir hier auf die Beine gestellt haben. Hinzu kommt bei mir der Spaß bei der Arbeit mit den Teilnehmern unserer Seminare. Diese Art Erfüllung, wenn man gegründet hat und dann merkt: „Toll, das funktioniert“, ist meiner Meinung nach schwer zu toppen. Ich genieße es, mein eigener Chef zu sein, mich kreativ auszulassen, Dinge einzubringen oder zu verändern. Ich bin schon seit circa 13 Jahren freiberuflich tätig und weiß, wie es sich anfühlt, eigenverantwortlich zu arbeiten. Natürlich gibt es diesbezüglich auch Nachteile, für mich überwiegen die Vorteile jedoch ohne Zweifel. Darum würde ich jedem potenziellen Gründer raten, an seiner Idee festzuhalten, auch wenn hier und da mal Schwierigkeiten auf dem Weg zur Neugründung auftauchen. Am Ende des Tages ist man stolz auf sich und kann das Ergebnis genießen.

Neben der eigenen Motivation, dem Verwandten- und Bekanntenkreis haben Sie auf ihrem Weg hin zur Neugründung vor allem auch auf unsere fachliche Beratung gesetzt. Welchen Stellenwert würden Sie dieser zusprechen?

Ich würde sagen, dass jede einzelne Phase des Weges zur Selbständigkeit eine gezielte Unterstützung gebrauchen kann. Im Anfangsstadium der Ideenentwicklung ist sicherlich die Unterstützung aus dem privaten Umfeld die Wichtigste. Der private Kreis ist zumeist natürlich sehr wohlwollend und gibt überwiegend positives Feedback.

Die Idee im zweiten Schritt allerdings jemandem vorzustellen, der eine distanzierte Sichtweise und zudem Ahnung vom Thema „Neugründung“ hat, halte ich für außerordentlich wichtig. Das angebotene Erstgespräch der Initiative Deutschland startet bietet sich für ein erstes Feedback „von außen“ daher super an. Es ist gerade am Anfang sicherlich so, dass einen eine gewisse Unsicherheit begleitet, weil man nicht weiß wie die eigene Idee bei Außenstehenden ankommt. Die Initiative konnte mir diese aber mit ihrem Feedback sofort nehmen. Abgesehen von der reinen Meinung zu meiner Idee, war die fachliche Beratung natürlich unheimlich zielführend. Besonders wichtig für die Beschaffung eines Kredits von der Bank war der Finanzplan, der gemeinsam ausgearbeitet wurde. Wenn man diesen Zahlenwald einmal verstanden hat, macht er viel Sinn und hilft beim Controlling, wenn das Geschäft schon läuft.

Dann gibt es noch die kleinen Dinge, die eine Rolle spielen: Wie schreibe ich einen Businessplan? Wie gestalte ich die Website, schalte Werbung und mache mich bekannt? Oder was passiert, wenn ein Teilnehmer anruft? Soll ein Anrufbeantworter ran gehen oder doch ein Mitarbeiter? Und und und … Auch die Einbeziehung der neuen Medien und Netzwerke, beispielsweise die Schaltung von Anzeigen bei Google, habe ich durch das Beraterteam besser verstanden und dann auch erfolgreich genutzt. Über all diese kleinen Dinge, die aber eine Rolle spielen, erhält man während einer fachlichen Beratung Informationen, was mir viel Last von den Schultern genommen hat. Ich würde also sagen, dass die Beratung einen sehr hohen Stellenwert auf meinem Weg der Neugründung eingenommen hat.

Ron Cherian im Cockpit

Zufriedener Gründer: Ron Cherian hat sich seinen Traum erfüllt.

Was würden Sie sagen: Woran liegt es, dass viele Gründer keine Hilfe bei Ihrer Neugründung in Anspruch nehmen? Und warum würden Sie diese unbedingt empfehlen?

Im Gegensatz zur kostenlosen Erstberatung Ihrer Initiative ist es im Normalfall so, das jegliche Beratungen erst einmal Geld kosten, welches einem Gründer oftmals am Anfang nicht in großen Mengen zur Verfügung steht. Aus diesem Grund denken viele, dass sie sich die Informationen in Zeiten von Google auch selbst beschaffen können. Ich sehe das ein wenig als ein generelles Problem der Beraterbranche in der heutigen Informationsgesellschaft. Ich habe jedoch mit euch die Erfahrung gemacht, dass es sein Geld wert ist, jemanden aus „Fleisch und Blut“ gegenüber sitzen zu haben, der weiß was man braucht und der aus langjähriger Erfahrung sprechen kann. Was nützen mir Informationen z.B. aus dem Internet, wenn ich nicht weiß, welche ich davon gewinnbringend nutzen kann? Gerade aufgrund zahlreicher Fördermittel, die einem eine gewisse finanzielle Sicherheit geben, würde ich jedem eine fachliche Beratung empfehlen – selbst wenn diese mit Kosten verbunden ist. Besonders bei der Erstellung des Finanzplans war ich für die umfassende Beratung dankbar. Ich hatte nämlich vorher von Themen wie beispielsweise Excel keine Ahnung. Man vergisst dann doch, wie viele Kleinigkeiten man beachten muss. Daher bin ich froh, die Beratung in Anspruch genommen und immer wieder ein offenes Ohr für Rückfragen gehabt zu haben. Das Ergebnis meiner Neugründung gibt dem Recht.

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Unser Ziel ist es, während des Erstgespräches anfängliche Unsicherheiten bezüglich allgemeiner Inhalte zu nehmen und nützliche Informationen zu Fördermitteln etc. zu geben. Wie sehen Sie unser Vorhaben?

Ich kann sagen, dass ich mich von Anfang an sehr gut aufgehoben und beraten gefühlt habe. Ich denke, dass ein produktiv und ehrlich geführtes Erstgespräch Menschen helfen kann, endgültig gründen zu wollen und sehe das Konzept der Initiative daher sehr positiv.

Auch die Atmosphäre vor Ort in eurer Unternehmensberatung war sehr ansprechend und seriös, was ich gerade in der Beratungsbranche äußerst wichtig finde, um eine gewisse Ehrlichkeit und Authentizität aufzubauen, auf Basis derer sich der Gründer wohl fühlen kann. Ich habe sofort eine Wellenlänge gespürt, auf der man sehr gut arbeiten konnte. Von daher hatte ich bei euch das Gefühl, an die richtige Beratung geraten zu sein, die mir wirklich weiterhelfen wollte. Ich würde euch daher immer weiterempfehlen, wenn es um das Thema „Neugründung“ geht.

Welchen Tipp haben Sie für eine erfolgreiche Unternehmensgründung?

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass eine Idee, die lange reift und auf persönlicher Leidenschaft beruht, sicher schneller erfolgreich ist, als wenn das nicht der Fall ist. Durststrecken sind dann auch leichter zu überwinden.

Einen Businessplan zu schreiben ist wohl nicht jedermanns Sache, in meinem Falle machte mir das sogar Spaß und war sehr hilfreich zum Fokussieren auf das Wesentliche und das „In-Form-bringen“. Den Finanzplan in Form einer riesigen Excel-Tabelle sollte man ruhig den Fachleuten überlassen, die etwas von Zahlen verstehen.

Am allerwichtigsten ist es aber wohl, den Markt abzuklären – im Falle von Flugangstseminaren ist er zum Glück recht überschaubar. Das besondere Merkmal, die Flugsimulation, ist wiederum fast ein Alleinstellungsmerkmal. Danach könnte man gezielt suchen, anstatt etwas Etabliertes nur neu aufzuziehen.

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