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Neue Studie schätzt die Entwicklung in den nächsten vier Jahren ein

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn hat in einer neuen Studie die Entwicklung der Geschäftsübernahmen im Zeitraum 2014 – 2018 untersucht. Allerdings konnte sich das Institut dabei nur auf eigene Schätzungen stützen, die seit Mitte der 90er durchgeführt werden, denn es gibt keine amtlichen Statistiken über Unternehmensnachfolgen in Deutschland.

In der nun veröffentlichten Untersuchung geht das IfM davon aus, dass in den nächsten vier Jahren bei rund 135.000 Unternehmen eine Übergabe ansteht, der bisherige Eigentümer scheidet also aus Alters- oder anderen persönlichen Gründen aus. Das bedeutet gegenüber dem Zeitraum 2010 – 2014 eine Steigerung um 25.000 Übernahmen. Auch die Zahl der dadurch betroffenen Angestellten steigt erheblich, von 1,4 Millionen auf knapp 2 Millionen.

Die Ursache für die steigende Anzahl von Geschäftsübernahmen sehen die Forscher hauptsächlich im demografischen Wandel. Die Gesellschaft wird durchschnittlich immer älter, und so werden auch die Geschäftsführer immer älter – derzeit steigt das durchschnittliche Alter um einen Monat pro Jahr. Daher ziehen sich mehr Firmengründer und Geschäftsführer in den Ruhestand zurück und überlassen ihre Firma einem anderen Geschäftsführer. In 54 % der Fälle wird das Unternehmen an ein Familienmitglied übergeben, bei 17 % der Übergaben wird die Führung einer Person überlassen, die sich bereits länger im Unternehmen befindet. Knapp ein Drittel (29 %) der Unternehmen wird an eine externe Führungskraft abgegeben, also verkauft.

Ebenfalls wurde untersucht, in welchen Branchen und welchen Bundesländern die meisten Übergaben stattfinden werden. Zu circa gleichen Anteilen werden Geschäftsübernahmen in den Branchen Produzierendes Gewerbe (~ 41.000), unternehmensbezogene Dienstleistungen (~ 38.500) und Handel (~ 38.000) stattfinden, weit abgeschlagen folgen personenbezogene Dienstleistungen (~ 14.000) sowie die Land- und Forstwirtschaft (~ 3.500). Auch bei den Bundesländern gibt es eine relativ deutliche Verteilung: Mehr als die Hälfte der Übergaben wird in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg stattfinden, insgesamt werden es 84 % in den alten und nur 16 % in den neuen Bundesländern sein.

Bei den zu übergebenen Unternehmen wird es sich nicht nur um kleine Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 500.000 Euro handeln – diese machen gerade einmal knapp ein Drittel aus –, sondern weitere 30 % mit Umsätzen zwischen 500.000 Euro und 1 Millionen Euro und das übrige Drittel mit Jahresumsätzen über einer Millionen Euro.

Die genauen Zahlen und weitere Details der Studie können sie auf der Homepage des Instituts für Mittelstandforschung Bonn nachlesen.

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