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Der Rentabilitätsplan, auch Rentabilitätsvorschau oder Ertragsvorschau genannt, nimmt einen wichtigen Teil in jedem Businessplan ein. In einem professionell erstellten Rentabilitätsplan werden der zu erwartende Umsatz und alle anfallenden Kosten einander gegenübergestellt. Dadurch soll ermittelt werden, ob das Unternehmen durch seine Geschäftstätigkeit in der Lage ist, ausreichend Umsatz zu generieren, um alle Kosten zu decken, und darüber hinaus Gewinne erwirtschaften kann. Der Rentabilitätsplan als Finanzplan-Teil dient in diesem Fall sowohl dem Gründer als wichtiges Bewertungskriterium für sein Vorhaben als auch dem bereits tätigen Unternehmer als Hilfsmittel zur Bewertung seiner aktuellen Geschäftstätigkeit.

In beiden Fällen sollte der Rentabilitätsplan für eine ausreichend lange Zeitspanne aufgebaut werden. Es empfiehlt sich ein Planungshorizont von drei vollen Geschäftsjahren. Dadurch ergibt sich sowohl für Gründer als auch Unternehmer die Möglichkeit, verschiedene Entwicklungsstufen des Unternehmens, äußere Einflüsse oder interne Veränderungen in die Planung einfließen zu lassen und verschiedene Szenarien durchzuspielen.

Der Rentabilitätsplan kann in 5 Teilbereiche gegliedert werden

Um ein vollständiges Bild des Unternehmens im Rentabilitätsplan abzubilden, ist es wichtig alle Teilbereiche der Geschäftstätigkeit und damit verbundene Erträge und Kosten so genau wie möglich zu ermitteln.

1. Erwarteter Umsatz

Ausgangspunkt für den Rentabilitätsplan ist eine möglichst genaue Vorhersage des zu erwarteten Umsatzes. Sowohl ein Gründer als auch ein bereits länger tätiger Unternehmer steht also vor der Herausforderung, plausible Annahmen für die erwarteten Umsätze zu treffen. Dabei sollten alle potenziellen Vertriebswege, Absatzmengen sowie beispielsweise die Kaufkraft der Zielkunden in die Bewertung einfließen.

2. Direkte Kosten

Vom erwarteten Umsatz müssen nun die direkten Kosten, beispielweise der Produktion der vertriebenen Güter oder die direkt zurechenbaren Kosten für die Erbringung einer Dienstleistung abgeleitet werden. Hilfreich dafür können konkrete Angebote von Lieferanten und Produzenten sein oder eine detaillierte Planung der benötigten Verbrauchsmittel pro erbrachter Leistung.

3. Personalkosten

Ein weiterer großer Kostenblock sind häufig anfallende Personalkosten. Im Tagesgeschäft werden diese zwar häufig für die Angebotserstellung für einzelne Aufträge herangezogen, im Rentabilitätsplan erfolgt diese Aufteilung in den meisten Fällen allerdings nicht. Für die Gesamtbetrachtung der unternehmerischen Tätigkeit werden die gesamten Personalkosten für die Mitarbeiter als Ausgaben aufgenommen.

4. Betriebskosten

Unter diesem Überbegriff werden alle Kosten eines Unternehmens zusammengefasst, welche unabhängig von der Geschäftstätigkeit im engeren Sinne anfallen. Darunter fallen beispielsweise Mieten für Büroräumlichkeiten oder Lagerstätten, betriebliche Versicherungen oder Beiträge, Aufwendungen für Steuerberater aber auch Ausgaben für das Marketing (Werbung). Viele dieser Kosten, zum Beispiel die Kaltmiete der Räumlichkeiten, können sehr genau ermittelt werden. Andere wiederum (z. B. Nebenkosten) müssen allerdings geschätzt werden.

5. Abschreibungen und Zinsen

Vor allem die Abschreibungen, die von einem Unternehmen getätigt werden müssen, stellen einen besonderen Posten in der Rentabilitätsplanung dar. Abschreibungen sollen – vereinfacht gesagt – die Abnutzung von Gütern (z. B. der Büroausstattung) im Unternehmen abbilden. Sie werden deshalb als Kosten in die Rentabilitätsplanung aufgenommen, obwohl es sich um keine tatsächlichen Auszahlungen handelt. Die Abschreibungen verringern allerdings trotzdem das Geschäftsergebnis. Ein weitere Kostenart sind Zinsen. Wenn eine klassische Finanzierung per Darlehen über eine Bank aufgenommen wird, müssen die anfallenden Zinszahlungen ebenfalls als Kosten aufgenommen werden. Die Tilgung hingegen stellt keine betrieblichen Kosten dar. Sie muss aus der freien Liquidität erbracht werden.

Das Ergebnis im Rentabilitätsplan ist das Jahresergebnis

Nach Abzug aller genannten Kosten von den erzielten Umsätzen ergibt sich das Jahresergebnis des Unternehmens. Aus diesem Jahresergebnis müssen sowohl die Lebenshaltungskosten und Versicherungen des Unternehmers, mögliche Tilgungszahlungen sowie Steuern, wie zum Beispiel die Gewerbesteuer gezahlt werden. Sollten nicht genug Gewinne für die Deckung der genannten Punkte vorhanden sein oder sogar ein negatives Geschäftsergebnis ausgewiesen werden, ist das Unternehmen in Schwierigkeiten mit der Folge der Gefahr der Zahlungsunfähigkeit und somit der Insolvenz des Unternehmens (Lesetipp: Gründe für Insolvenzen und Wege zur Sanierung der Firma).

Wozu der Rentabilitätsplan sonst noch gut ist

Durch eine umfangreiche und detaillierte Rentabilitätsplanung als Teilbereich eines Businessplans ist es somit sowohl Gründern als auch Unternehmern möglich, die eigene Geschäftstätigkeit objektiv zu bewerten. Außerdem ist eine entsprechende Ertragsvorschau essenziell für die Kapitalakquise, zum Beispiel über regionale Banken oder überregionale Förderinstitute wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Förderkredite). In Verbindung mit den anderen Teilbereichen eines Businessplans ergibt sich für Dritte der notwendige Gesamtüberblick über das Vorhaben und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

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