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Ein Mann erklärt vier anderen Männern etwas an einem Whiteboard.

Seminare für Gründer informieren über die wesentlichsten Themen zur Gründung eines Unternehmens. Allen voran wird auf die Rechtsform mit den Fragen zur Haftung eingegangen, der Businessplan besprochen und auf die gezielten Fragen der Gründungswilligen eingegangen.

Der Ablauf eines Gründerseminars

Der Ablauf richtet sich nach der Dauer des Seminars. Je länger es dauert, desto mehr Zeit wird der Vorstellung der eigenen Person und der Geschäftsidee gewidmet. In einigen Seminare sind auch Coachinggespräche integriert, die für die meisten wohl am effektivsten sind (Gründercoaching).

Gruppenangebote beziehen sich meist auf die Themen Steuern, unternehmerisches Risiko, Marktforschung, Marketing und Businessplan.

Bildungsträger sind in ihren Existenzgründerseminaren (externer Link) auf mehr Individualität ausgerichtet und ermöglichen in Einzelcoachings eine gezieltere Information und Beratung, die deutlich mehr bringt und eventuell auch die gemeinsame Erarbeitung eines guten Businessplans erlaubt.

Der Businessplan

Das wesentlichste Thema ist der Businessplan. Lange war die Meinung verbreitet, dass dieser nur für die Fördermittel-Beantragung gebraucht wird, doch es zeigt sich immer wieder, dass der Businessplan auch dann wichtig ist, wenn keine Zuschüsse oder Kredite benötigt werden. Er zwingt dazu, genau über die Geschäftsidee nachzudenken und sich mit der Konkurrenz auseinander zu setzen, seine eigenen Skills zu hinterfragen und Probleme zu identifizieren, die auftreten können und werden. Das soll keineswegs entmutigen, sondern anspornen, im Vorfeld bereits Lösungen zu suchen, wie mit diesen Problemen umgegangen wird.

Der Zahlenteil im Businessplan (Finanzplan) kann für den Gründer eventuell die erste große Überraschung sein. Vor allem wenn Dienstleistungen angeboten werden, die scheinbar keinen großen Einsatz erfordern, sind viele überrascht, was sich doch an Eigenkapital mit vorhandener Technik ansammelt oder wie sich „kleine Anschaffungen“ doch summieren.

Natürlich sind Entrepreneure von ihrem Geschäftsmodell überzeugt und erst einmal enthusiastisch, dass ihre Existenzgründung laufen wird. Sich darüber Gedanken zu machen, wie es im schlimmsten Fall kommen kann (Worst-Case-Szenario, externer Link), kann Angst schüren, aber auch die Aufmerksamkeit schärfen und den Blick auf Schwachstellen schärfen.

Die Gestaltung des Businessplans sollte nicht als Last gesehen werden, sondern Spaß machen. Denn dieses Papier macht das Unternehmen ja erstmals sichtbar. Wer aus dem Bauch heraus gründet und keine Unternehmensziele setzt, wird langfristig vielleicht überleben, aber nicht den durchbrechenden Erfolg haben.

Die Konkurrenz

Existenzgründerseminare weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, den Markt und seine größten Konkurrenten zu kennen. Die Konkurrenz zu kennen, muss nicht bedeuten, nicht am selben Markt bestehen zu können. Ein sehr gutes Beispiel sind die beiden größten amerikanischen Burgerketten, die oft in Sichtweite zueinander ihre Filialen eröffnen und beide laufen. Das liegt daran, dass sie sich kennen, ihre Angebote geprüft und verglichen haben und sich voneinander abgrenzen, indem sie ihre Angebote anders machen. Das hat dazu geführt, dass beide Ketten ihre Fans haben und beide am Markt bestehen können.

Konkurrenz belebt das Geschäft“ (externer Link) ist ein bekanntes Sprichwort. Ein Gründer muss sich jedoch erst einmal den Status des Kontrahenten erarbeiten. Dazu nutzen viele Gründer, aber auch bestehende Unternehmen kleine Tricks, die dabei helfen, das eigene Geschäft anzukurbeln. Gleiche Firmenfarben, die dem Kunden suggerieren, dass es sich um ein und dasselbe Unternehmen handelt, ähnliche Werbeauftritte etc.

Das Produkt oder die Dienstleistung

Wer kennt sie nicht, die vielen Dinge, die die Welt nicht braucht. Und doch gibt es sie und sie werden gewinnbringend verkauft. In den kuriosesten Alltagssituationen entstehen die besten Geschäftsideen. Unter Zeitdruck oder in speziellen Situationen, fallen einem all die Dienstleistungen ein, die die aktuelle Situation entschärfen könnten, wenn sie verfügbar gewesen wären. Wäschetaxis sind so entstanden oder der Papestack, der aus einem TV einen scheinbar echten Kamin macht.

Das eigene Angebot will vermarktet werden und das ist oft kostenintensiv. Die Vernachlässigung der Werbung oder Werbemittel der Marke Eigenbau, die unprofessionell wirken, sind ein Grund dafür, warum Unternehmen es nicht schaffen. Daher ist das Marketing ein ganz wichtiger Inhaltspunkt in den Existenzgründerseminaren. Viele Agenturen bieten übrigens für Gründer Sonderpreise an, weil sie wissen, dass Unternehmen, die den Start gut bewältigen, oft langfristig gut zahlende Kunden bleiben.

Förderung und Zuschüsse für Existenzgründer

Jeder, der sich mit dem Gedanken „selbstständig machen“ befasst, muss sich vielen Fragen stellen. Die Wichtigste ist die persönliche und fachliche Eignung für die Unternehmensführung. Spätestens, wenn der Gründungszuschuss bei der Arbeitsagentur beantragt wird oder die KfW-Bank (externer Link) Kredite gewähren soll, muss diese Frage zufriedenstellend beantwortet werden können. Im Businessplan ist hierfür ein gesonderter Bereich vorgesehen, der sich mit den Gründerpersonen beschäftigt und über den beruflichen Werdegang und die persönliche Situation informiert.

Die Existenzgründungsberatung kann mit öffentlichen Geldern gefördert werden. Die Bundesländer haben hier verschiedene Förderprogramme. Diese Förderung hilft Gründern den Fokus auf ihre Idee zu richten und sich nicht zu verzetteln. Außerdem haben die Unternehmensberater sehr viele Erfahrungen und geben ihre Tipps gerne weiter, um aussagekräftige Businesspläne zu erstellen und die Anträge auf Förderungen und Zuschüsse so zu stellen, dass sie schnell bearbeitet werden können und beste Chancen auf Bewilligungen haben, was auch im Interesse der Berater ist.

Netzwerken ist wichtig

Berufsverbände oder die örtlichen Gewerbevereine können eine große Hilfe für Jungunternehmer sein. Die Mitgliedschaft kostet meist nicht sehr viel, dafür gibt es berufs- oder branchenspezifische Informationen, viel Zuspruch und Unterstützung und in den Vereinen vor Ort einen regen Austausch über die regionalen Besonderheiten. Diese Investition lohnt sich, weil Mitstreiter gefunden werden können und sich ein Netzwerk gegenseitig hilft. Das beginnt damit, dass gemachte Erfahrungen ausgetauscht werden oder bei Problemen, die auftreten, geholfen wird. Bei aller Konkurrenz, die das Geschäft belebt, ist Kooperation und Partnerschaft doch auch wichtig und eine treibende Kraft.

In jeder Region gibt es auch Netzwerke für Unternehmer, die sich an bestimmte Zielgruppen (Frauen, spezielle Berufsgruppen, Handwerk, Wirtschaft etc.) richten. Sich hier zu engagieren, kann für das eigene Unternehmen auch hilfreich sein. Denn oft sind die Netzwerker auch gleichzeitig Kunden, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Die Kosten für Existenzgründerseminare können von der Arbeitsagentur (z. B. AVGS) oder den Rentenkassen übernommen werden. Die Informationen hierzu geben die Seminaranbieter gern heraus und unterstützen beim Antrag.

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