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Rechtsform

Welche Rechtsform ist die richtige für Ihr geplantes Unternehmen?

Jeder Unternehmensgründer muss eine Rechtsform für das Unternehmen festlegen, da durch diese die gesetzlichen Rahmenbedingungen bestimmt werden. Dazu gehören vor allem die Verteilung des Risikos innerhalb des Unternehmens sowie die Klärung der Eigentumsverhältnisse.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kapitalgesellschaften, dazu gehören die GmbH, die UG, die AG und die Ltd., und Personengesellschaften, dazu gehören die GbR, die OHG und die KG.

Das Statistische Bundesamt stellte fest, dass Gründer in Deutschland nach wie vor die GmbH als Rechtsform favorisieren. Aber auch die anderen Rechtsformen haben ihre Vorzüge.

Die folgende Übersicht stellt die Vor- und Nachteile der gängigsten Rechtsformen vor, dabei ist zu beachten, dass auch Mischformen möglich sind.

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Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die Gründer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) hinterlegt vor der Existenzgründung ein Stammkapital. Mit 39,3% aller Unternehmensgründungen war die GmbH im Jahr 2014 die mit Abstand beliebteste Rechtsform.

Vorteile:

  • Gesellschafter haften nicht mit ihrem Privatvermögen
  • 1-Mann-GmbH möglich -> Gesellschafter kann gleichzeitig Geschäftsführer sein
  • Vorteile bei Vererbung und Verkauf
  • eigene Geschäfte können abgeschlossen werden (z.B. Anteilerwerb an anderen Unternehmen)

Nachteile:

  • Stammkapital von 25.000 Euro muss vor der Gründung hinterlegt werden
  • Notarpflicht beim Gesellschafter-Vertrag; jede Änderung muss kostenpflichtig beurkundet werden
  • volle Bilanzierungspflicht -> Buchhaltung und Jahresabschluss sind kostspielig
  • aufwändiges Verfahren für eventuelle Auflösung
  • Eintrag ins Handelsregister ist Pflicht

GmbH & Co. KG

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Compagnie Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG) ist eine Sonderform der Kommanditgesellschaft (KG) und daher ebenfalls eine Personengesellschaft. Der Komplementär ist in dieser Rechtsform im Gegensatz zur typischen KG keine natürliche Person, sondern eine GmbH. 8% der 2014 in Deutschland gegründeten Unternehmen wurden in dieser Rechtsform realisiert.

Vorteile

  • Externe Dritt-Organschaft der Personengesellschaften, daher:
  • Die Position des persönlich haftenden Gesellschafters wird durch die GmbH erfüllt. Die hinter der GmbH stehenden Gesellschafter haften nur mittels ihrer Stammeinlagen bei der Komplementär-GmbH, bzw. ihrer Kommanditeinlagen bei der KG

Nachteile

  • Hoher Buchführungsaufwand, KG und GmbH müssen jeweils Bücher führen. Durch effektive Buchführungsgestaltung lässt sich der Aufwand jedoch merklich reduzieren
  • Eingeschränkte Kreditwürdigkeit, da aus Sicht der Bank relativ wenig Sicherheiten bestehen

Unternehmensgesellschaft (UG)

Die Unternehmensgesellschaft (UG) wird umgangssprachlich auch Mini-GmbH genannt. 8,8% der Gründer wählten im Jahr 2014 die UG als Rechtsform.

Vorteile:

  • Zur Gründung reicht ein Stammkapital von 1 Euro aus
  • Ist ein Kapital von 25.000 Euro angespart, kann dieses in Stammkapital umgewandelt und die UG zu einer GmbH abgeändert werden
  • Gesellschafter haften – wenn nicht anders festgehalten – nicht mit ihrem Privatvermögen

Nachteile:

  • Zukünftige Gewinne dürfen nicht sofort ausgeschüttet werden; die Gesellschafter müssen eine gesetzliche Rücklage bilden

Aktiengesellschaft (AG)

Die Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG) wird vor allem bei großen Unternehmen mit einem Gründungs-Grundkapital von 50.000 Euro genutzt. Nur 1,0% der Unternehmensgründungen 2014 wurden in Form einer AG getätigt.

Vorteile:

  • Splitting des Grundkapitals in einzelne Aktien -> Beteiligung an dieser Unternehmensform bereits ab kleinen Beträgen möglich
  • finanziell begrenztes Risiko bei Aktienvergabe; gleichzeitig gute Möglichkeit, um mehr Eigenkapital zu beschaffen
  • Haftung nur mit Gesellschaftsvermögen
  • dauerhaftere Existenz, da Unternehmensbestand von Eigentümern unabhängig ist
  • Zugang zur Börse möglich
  • Familienunternehmen können sich durch Stammkapital dauerhaften Einfluss sichern

Nachteile:

  • aufwendig in Planung, Finanzierung, Gründung und Organisation
  • mindestens 50.000 Euro Startkapital
  • mindestens drei Gründer erforderlich
  • hoher Rechtsanteil -> unternehmerischer Gestaltungsraum sehr eingeschränkt

Private Limited Company by Shares (Ltd.)

Die Rechtsform Private Limited Company by Shares (Ltd.) wird sehr oft in Großbritannien verwendet. Auch viele  Staaten und Regionen, die einst dem British Commonwealth zugehörten, gründen häufig Ltd.s, weltweit zählt die Ltd. zur verbreitetsten Form einer Kapitalgesellschaft. Für eine Verwendung in Deutschland muss die Ltd. in Deutschland ein Gewerbe anmelden und im Handelsregister eine Zweitniederlassung eintragen. 0,7% der Gründungen in Deutschland fallen unter diese Rechtsform.

Vorteile:

  • eingeschränkte Haftung für Geschäftsführer und Gesellschafter (grundsätzlich mit GmbH vergleichbar)
  • Gründung innerhalb weniger Tage möglich
  • vorgeschriebenes Mindeststammkapital extrem gering (1 Anteil egal welcher Währung mit beliebigen Nennwert)

Nachteile:

  • Verwaltungskosten durch registered office in England
  • teure Rechtsberatung bei Anwendung von englischem Recht
  • Anwendung von deutschem und englischem Recht: Für eine in Deutschland ansässige Ltd. gilt generell deutsches Recht im Außenverhältnis, im Innverhältnis gilt englisches Recht

Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR)

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) kann von Gewerbetreibenden und Freiberuflern gegründet werden. Eine GbR wird immer dann automatisch gebildet, wenn der Zusammenschluss zweier oder mehrerer Partner stattfindet. Mit 11,8% ist die GbR die drittbeliebteste Rechtsform der Deutschen.

Vorteile:

  • kein Erfordernis besonderer Formalitäten
  • eine mündliche Vereinbarung zwischen Geschäftspartnern ist ausreichend (dennoch Empfehlung eines schriftlichen Vertrags)
  • kein vorgeschriebenes Mindestkapital

Nachteile:

  • nicht geeignet für Unternehmensvorhaben, deren Zweck sich ausschließlich im Handelsgewerbe, d.h. im kaufmännischen Bereich, befindet; bei eventueller Entwicklung erfolgt eine automatische Umwandlung in OHG
  • persönliche und uneingeschränkte Haftung jedes Gesellschafter-Mitgliedes -> Einsatz von Gesellschafts- und Privatvermögen; abweichende Regelungen sind im Vertrag festzuhalten
  • Eintrag ins Handelsregister nicht möglich

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Die offene Handelsgesellschaft (OHG oder auch oHG) wird als Rechtsform verwendet, wenn ein Handelsgewerbe betrieben wird. 0,8% der Existenzgründer in Deutschland entschieden sich 2014 für diese Rechtsform.

Vorteile:

  • kein Mindestkapital erforderlich
  • hat bei Kreditinstituten höheres Ansehen als Einzelunternehmungen

Nachteile:

  • Gesellschafter haften uneingeschränkt und persönlich mit Privatvermögen
  • bei Ausstieg fünf Jahre weitere Haftung für bis dahin entstandene Verbindlichkeiten
  • Eintrag ins Handelsregister ist Pflicht
  • kein schriftlicher Gesellschaftsvertrag erforderlich
  • Gesellschafter dürfen nicht gleichzeitig in ähnlichen Firmen beteiligt sein

Kommanditgesellschaft (KG)

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Sonderform der OHG. Sie wird ebenso häufig gewählt wie die OHG (0,8%). Für die Gründung werden zwei Arten von Gesellschaftern benötigt: Kommanditist und Komplementär

Vorteile:

  • für Kommanditisten keine Haftung mit Privatvermögen, sondern mit jeweils eingezahlter Kapitaleinlage
  • kein Mindestkapital erforderlich
  • Eigenkapital kann durch Aufnahme weiterer Kommanditisten erhöht werden

Nachteile:

  • Komplementär haftet uneingeschränkt; notfalls mit seinem Privatvermögen

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