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Ein Schild mit der Beschriftung Think outside the box steht auf einem Stuhl.

Der angesichts der Corona-Pandemie von der Bundesregierung eingeführte zweite Lockdown hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmen in Schwierigkeiten geraten und ihre Läden schließen müssen. Dies trifft vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, doch mit z. B. Adler, Douglas und Promod reihen sich auch immer mehr große Handelsketten ein. Stefan Genth, Chef des Handelsverbands Deutschland (HDE) warnt, dass bereits in den kommenden Monaten eine Insolvenzwelle im Einzelhandel drohe. Rund 50.000 Geschäfte stehen nach HDE-Schätzungen vor dem Aus. Viele Handelsunternehmen, die vom Lockdown betroffen seien, hätten ihr Eigenkapital bereits aufgezehrt und benötigten nun wirtschaftliche Unterstützung, um eine Insolvenz noch abzuwenden. Mit unserem Format “7 interessante Geschäftsideen kurz vorgestellt“ möchten wir von „Deutschland startet“ Existenzgründer und Unternehmer während dieser unsicheren Zeit unterstützen und ihnen hier eine Plattform bieten, um auf ihre Geschäftsideen aufmerksam zu machen.

Service-Tipp: Für die (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung der Geschäftsidee, die Businessplan-Erstellung oder eine Existenzgründungsberatung können Fördermittel beantragt werden:

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Unsere Geschäftsideen vom März 2021

Diesen Monat sind dabei:

  • Selfapy: Psychotherapie per App
  • Urgrow: Smarte Pflanzkübel für zu Hause
  • Fun with Balls: Eine Spielekonsole gegen den Bewegungsmangel
  • QR-Code Generator: Schneller an Informationen kommen dank QR-Codes
  • Airstier: Klimaschutz durch energieeffiziente E-Maschine
  • Voltfang: Alte E-Auto-Akkus werden zum Heimspeicher
  • Bracenet: Mit Schmuck die Meere schützen

Selfapy bietet psychologische Soforthilfe via App

Immer mehr Menschen nehmen eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch. Depressionen sind sogar laut BBK-Gesundheitsreport 2019 der zweithäufigste Grund für die Krankschreibung von Mitarbeitern (externer Link). Doch die Wartezeit für einen geeigneten Therapieplatz kann häufig mehrere Monate in Anspruch nehmen, da die Plätze begrenzt sind. Für Betroffene keine leichte Situation. Das Berliner Start-up Selfapy setzt mit seiner Geschäftsidee hier an und bietet schnelle Hilfe für Menschen mit leichten bis mittelschweren Depressionen durch Online-Kurse an. Das E-Health-Unternehmen, wurde 2016 von den Existenzgründerinnen Nora Blum, Katrin Bermbach und Farina Schurzfeld gegründet und sammelte im letzten Jahr 6 Millionen Euro Venture Capital für die Weiterentwicklung ein. Das Unternehmen, welches auch in der Schweiz aktiv ist, bezeichnet sich inzwischen als “Deutschlands führender Anbieter für Online-Therapien bei psychischen Belastungen”. Im Zuge der Corona-Pandemie entwickelten die Gründerinnen ein kostenfreies Corona-Programm, das Betroffenen eine Hilfestellung in dieser schwierigen Zeit geben soll. Immerhin legt eine aktuelle Studie der Betriebskrankenkasse Pronova offen, dass durch die Pandemie psychische Krankheiten deutlich zugenommen haben. Demnach stellten rund 82 % der Ärzte bei ihren Patienten häufiger Probleme mit Angstzuständen fest. Knapp 80 % diagnostizieren öfter als zuvor Depressionen.

Smarte Pflanzkübel sollen den Kräuter- und Gemüseanbau revolutionieren

Ein Indoor-Garten, der sich über das Smartphone steuern lässt? Klingt nach einer Erfindung aus einem Science-Fiction-Film. Ist es aber nicht. Denn das Leipziger Start-up Urgrow hat genau diese Geschäftsidee in die Tat umgesetzt. Mithilfe einer App, die auf das Smartphone oder Tablet installiert wird, kann in einem High-Tech-Indoor-Garten, in dem Petersilie und Basilikum wächst, das Wachstum der Pflanzen kontrolliert werden. Dies wird durch Sensoren ermöglicht, die sich im Inneren befinden das Wachstum der Pflanzen überwachen und anschließend die Daten an eine App weitergegeben. Der Gärtner kann so erkennen, wie viel er gießen muss oder wann die Ernte ansteht. Ziel ist es, insbesondere Kunden, die keinen Garten oder Balkon haben, die Möglichkeit zu geben, erfolgreich Pflanzen züchten zu können. Die Existenzgründer setzen bei ihrer Geschäftsidee auf einen biologischen Nährboden, der aus Erde, Kompost sowie Substrat besteht. Nach dem Säen dauert es rund 35 Tage bis der Basilikum geerntet werden kann. Das Produkt befindet sich aktuell in der Testphase. Im Mai soll das Set, welches aus Pflanzkasten, Nährboden, Samen und App besteht, auf dem Markt verfügbar sein. Bereits elf verschiedene Pflanzen haben die Gründer im Angebot, weitere sollen folgen.

Dieses Start-up verbindet Gaming mit körperlicher Aktivität

Die Welt wird immer digitaler und die Möglichkeiten, sich unterhalten zu lassen nehmen immer weiter zu. Bewegungsmangel ist die Folge. Dies trifft vor allem die Jüngeren. Denn laut WHO bewegt sich nur jeder fünfte Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren rund eine Stunde täglich (externer Link). Die aktuelle Corona-Pandemie verstärkt diese Entwicklung durch z. B. die Schließung sämtlicher Sportstätten und die Einführung von Home-Office für Arbeitnehmer. Das Start-up Fun With Balls aus München will hier Abhilfe schaffen und verfolgt das Ziel, körperliche Aktivität mit Hilfe von Gaming attraktiver zu machen. Dazu werden die zwei Welten in einer Spielekonsole verbunden. Diese wird an der Wand montiert und verfolgt mithilfe von Sensoren und Kameras den Körper des Spielers sowie Bälle oder Bewegungen mit Schlägern. So kann z. B. ein echtes Squash-Spiel simuliert werden. Nutzer benötigen hierfür eine zwei Meter große freie Wand und einen handelsüblichen Projektor. Die Bandbreite der Spiele reicht dabei von einfachen Spielen für Kinder bis zu professionellen Trainings für Erwachsene. Künftig sollen klassische Fitness- oder Yogakurse hinzukommen.

QR-Code-Generator erleichtert den Zugriff auf Informationen

Man sieht ihn häufig auf Plakaten, Speisekarten und Verpackungen: den QR-Code. Dieser lässt sich mit der Smartphone-Kamera einscannen und leitet den Nutzer anschließend z. B. auf eine Website oder ein PDF-Dokument weiter. Das große Potential der kleinen rechteckigen Codes haben die beiden Gründer Nils Drescher und Nils bereits 2009 erkannt und entwickelten demnach einen QR-Code-Generator, mit dem QR-Codes erzeugt werden können. Heute zählen zu ihren Kunden nicht nur Privatpersonen, Selbständige, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sondern auch Dax-Konzerne und große Unternehmen wie Adidas, Netflix, Daimler und Bosch. Ihr Geschäftsmodell beruht auf zwei Hauptsäulen: Zum einen gibt einen kostenfreien QR-Code-Generator, mit dem jeder einen QR-Code kreieren lassen kann. Zum anderen können Unternehmen mithilfe eines Softwarepakets aufwendigere, individuelle Codes – beispielsweise in besonderer Optik oder mit erweiterten Funktionen – erstellen und verwalten. Während viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie an ihre Grenzen gelangten, sorgt diese dagegen bei den beiden QR-Code-Generator-Gründern für einen Aufschwung. Denn immerhin nutzen z. B. Restaurants die Codes für digitale Speisekarten. Auch kommen diese bei Corona-Tests oder der Vergabe eines Impftermins zum Einsatz. Mittlerweile verzeichnet die Plattform mehr als 10 Millionen Nutzer in über 190 Ländern.

Diese E-Maschine soll zum Klimaschutz beitragen

Viele elektrische Motoren und Antriebe verbrauchen mehr Strom als nötig. Grund dafür ist, dass diese nicht im optimalen Wirkungsbereich arbeiten. Drei Gründer aus Aachen haben dies erkannt und eine E-Maschine entwickelt, die durch einen neuartigen technischen Ansatz energieeffizient arbeitet und so zum Klimaschutz beitragen soll. So kann je nach Einsatzgebiet bis zu 50 % Energieersparnis verzeichnet werden. Die E-Maschine ist sowohl mobil für den Einsatz in Autos als auch für stationäre Anwendungen wie Produktionsstraßen in der Industrie einsetzbar. Das fertige, marktfähige Produkt soll dieses Jahr in den Verkauf gehen.

Nachhaltiger Strom für Zuhause durch alte E-Auto-Akkus

Laut einer aktuellen Studie “Elektrofahrzeuge und Nachhaltigkeit” ziehen immer mehr Befragte den Umstieg auf Elektromobilität in Betracht. Doch noch ist nicht abzusehen, was mit den ganzen Akkus dieser Autos zukünftig passieren wird, wenn sie ausgedient haben und nicht mehr die gewünschte Leistung erbringen. Obwohl sie nach dem Gebrauch noch einsatzfähig wären, werden sie derzeit noch überwiegend verbrannt. Nachhaltig ist dies nicht. Daher hat sich das Start-up Voltfang aus Aachen zur Aufgabe gemacht, die alten Akkus für Heimspeicher wiederzuverwenden. Diese werden mit den gebrauchten E-Auto-Akkus und Solaranlagen betrieben. Das Ziel der Gründer ist es, eine autarke Stromversorgung für zuhause zu entwickeln, die günstiger sein soll als das, was die Konkurrenz wie z. B. Teslas Powerwall anbietet. Die Energie wird tagsüber durch die Solaranlage gewonnen und lässt sich dann beispielsweise abends nutzen. Rentieren soll sich diese besondere Energienutzung nach etwa sieben Jahren. Der eigentliche Mehrwert liege jedoch in der nachhaltigen Stromnutzung. Das Start-up bewarb sich mit seinem Businessplan für ein Gründerstipendiums beim Land Nordrhein-Westfalen und bekam einen Monat später die Förderung.

Nachhaltiger Schmuck aus Fischernetzen

Ein Großteil des Plastikmülls in den Meeren kommt laut WWF von der Fischerei. Besonders für Tiere sind herrenlose Fischernetze besonders gefährlich. Die Existenzgründer von Bracenet setzen hier mit ihrer Geschäftsidee an und wollen auf diese Umweltverschmutzung aufmerksam machen, indem sie die Netze gemeinsam mit Meeresschutzorganisationen bergen und zu Schmuck und Schlüsselanhänger verarbeiten. Zudem werden die Netze zu Plättchen eingeschmolzen und in Flugzeugteile oder Tauchflaschen, Brillen oder Schuhe eingearbeitet. Ihr Unternehmen wurde im letzten Jahr mit dem KfW Award Gründen Sonderpreis Social Entrepreneurship ausgezeichnet.

Auf zu unseren 7 Februar-Geschäftsideen!

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