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Ein Schild mit der Beschriftung Think outside the box steht auf einem Stuhl.

Noch bis mindestens zum 14. Februar befindet sich Deutschland im zweiten Lockdown. Restaurants, Kulturbetriebe und viele Geschäfte bleiben weiterhin geschlossen. Dies geht natürlich nicht spurlos an den Betrieben vorbei. Als Folge sind viele Unternehmen in Schwierigkeiten, für 2021 wird eine weltweite Welle an Insolvenzen erwartet. Wir von „Deutschland startet“ haben uns daher zum Ziel gesetzt, Gründer und Unternehmer während dieser unsicheren Zeit zu unterstützen und ihnen hier eine Plattform zu bieten. Daher stellen wir monatlich sieben interessante Geschäftsideen vor.

Service-Tipp: Für die (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung der Geschäftsidee, die Businessplan-Erstellung oder eine Existenzgründungsberatung können Fördermittel beantragt werden:

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Unsere Geschäftsideen vom Februar 2021

Diesen Monat sind dabei:

  • Skateboard-Recycling: Dieses Start-up sammelt alte Skateboards und fertigt aus ihnen Schmuck an.
  • Actio: Diese App bietet Live-Kurse rund um Yoga und Fitness.
  • Mobilstall: Mobile Ställe bieten ein neuartiges Konzept bei der Viehhaltung.
  • Levy & Frey: Umweltfreundliches Shampoo und Duschgel zum selber mischen.
  • Tresor One: Übersichtliches Tool für Aktienfans.
  • German Bionic: Roboter-Rucksack entlastet den Rücken bei der Arbeit.
  • Insha: Islamkonformes Online-Banking

Aus beschädigten Skateboards werden hochwertige Schmuckstücke

Ob Ohrringe, Armreife oder Topfuntersetzer – das Hamburger Start-up Skateboard-Recycling hat es sich zur Aufgabe gemacht, zerbrochene Skateboards zu sammeln und aus dem recycelten Material unterschiedliche Produkte anzufertigen. Diese werden anschließend in einem Online-Shop verkauft. Ziel der Existenzgründer Dennis Schnelting und Carsten Trill ist es, Gewöhnliches in einen ungewohnten Kontext zu stellen, um so etwas Neues zu schaffen, das beständig ist.

Das Unternehmen arbeitet mit rund 35 Partnern aus der Skater-Branche in Deutschland und Holland zusammen. Diese Unternehmen sammeln eine gewisse Menge an kaputten Skateboards und lassen diese von den Gründern abholen. Anschließend werden aus den kaputten Skateboards Gebrauchsgegenstände und Accessoires hergestellt. Der Händler, der die meisten Skateboards sammelt und der Unternehmensgründung zur Verfügung stellt, erhält sogar einen Preis.

Mental-App erinnert Teilnehmer per Telefonanruf an Kurs

Wer körperlich und geistig fit bleiben will, sollte sich regelmäßig bewegen. Doch zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden Fitnessstudios, Sportvereine und Schwimmbäder geschlossen. Für viele Menschen fällt daher die regelmäßige Sporteinheit weg. Dabei zeigen alarmierende Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), warum gerade jetzt gezieltes körperliches Training so wichtig ist, um sich vor dem Coronavirus und diversen Zivilisationskrankheiten gezielt und effektiv zu schützen. Diese Problematik brachte die beiden Entrepreneure Nikita Fahrenholz und Daniel Stahlkopf auf ihre Geschäftsidee, eine App zur Unterstützung der körperlichen und geistigen Gesundheit zu entwickeln. Mit dieser Anwendung kann aus über 100 Live-Kursen das passende Angebot gewählt werden. Das Besondere an Actio: Die Teilnehmer werden angerufen und daran erinnert, dass ihr Kurs startet.

Mobile Ställe revolutionieren die Viehhaltung

Das Konzept hinter der herkömmlichen Tierhaltung wird bereits seit Jahren kritisiert. Kritikpunkt Nummer eins: Zu wenig Auslauf für das Vieh. Jungbauer Peer Sachteleben aus Osnabrück setzt mit seiner Geschäftsidee hier an, indem er mobile Ställe auf den Markt bringt, die den Tieren genügend Auslauf bieten. Interessant ist auch, dass die Ställe ohne Strom betrieben und für eine Dauer von vier Wochen auf einem beliebigen Acker abgestellt werden können. Bauern haben so die Möglichkeit, ihrem Vieh auf einem Feld, das derzeit nicht genutzt wird, eine Mischung aus Schutz und genügend Freilauf zu bieten. Für seine Geschäftsidee erhielt Sachteleben 2019 den Innovationspreis der Initiative Tierwohl.

Shampoo und Duschgel zum selber mischen

Laut dem Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft liegt Deutschland mit einem Plastikverpackungsabfall (externer Link) je Einwohner von rund 37 Kilogramm mehr als 6 Kilogramm über dem EU-Durchschnitt. Unter diesen Plastikmüll fallen auch Duschgel- und Shampooverpackungen. Die Existenzgründerin Jo-Maren Witte aus Berlin möchte mit ihrem Geschäftsmodell gegen den hohen Verbrauch gegensteuern und die Umwelt schützen, indem sie nachhaltige Pflegeprodukte entwickelt, mit denen Plastik eingespart werden kann. Kunden erwerben zunächst ein Starterset bestehend aus Pulver und Wasser, welche zusammen als Shampoo oder Duschgel angemischt werden können. Ist das Produkt aufgebraucht, muss keine neue Plastikflasche erworben werden, sondern lediglich das Gemisch. Mit diesem Einfall der nachhaltigen Pflegeprodukte ist sie nicht die einzige, denn der Trend zu plastikfreien und nachhaltig produzierten Produkten steht hoch im Kurs.

Übersichtliches Tool für Aktienfans

Aktienfan Sumit Kumar suchte nach einem praktischen Tool, um seine Aktien und ETF (externer Link) anschaulich darzustellen. Da er keines fand, kam er auf die Idee selber eine Anwendung zu programmieren. Mit Tresor One entwickelte Kumar einen übersichtlichen Aktien-Portfoliomanager, mit dem Aktien, ETF oder sonstige börsengehandelte Wertpapiere eingepflegt und visualisiert werden können. Beispielsweise kann ein PFD-Dokument eingefügt werden, welches anschließend ausgelesen wird. Aus diesem werden automatisch wesentliche Informationen wie Art und Preis der Aktie übernommen und für den Nutzer übersichtlich dargestellt. Inzwischen interessieren sich sogar Investoren für sein Projekt.

Dieser Rucksack entlastet den Rücken bei der Arbeit

Häufig müssen Arbeiter täglich schwere Lasten heben. Dazu gehört das Tragen von Kisten und Paketen wie auch das Heben und Stützen von Menschen in der Pflegebranche. Früher oder später sind Rückenleiden wie Kreuzschmerzen, Hexenschuss oder sogar Bandscheibenvorfall vorprogrammiert. Immerhin sind Muskel- und Skeletterkrankungen (externer Link) für rund ein Viertel aller Krankentage in Deutschland verantwortlich. Das Tech-Start-up German Bionic will Arbeitern mit dem Exoskelett „Cray X“ helfen, gesund zu bleiben. Dieses ist ein Gestell, welches am Rücken befestigt wird und mit Sensoren ausgestattet ist. Diese erkennen eine Hebebewegung, woraufhin Motoren auf Hüfthöhe den Oberkörper an den Schultern hochziehen. Das Gerät entlastet die untere Wirbelsäule und soll vor Bandscheibenvorfällen schützen, indem es aktiv bis zu 30 Kilogramm pro Hebebewegung kompensieren kann. Das Exoskelett kann in zwei Größen erworben werden und kostet 40.000 Euro.

Islamkonformes Banking

Neobanken wie N26 oder Monzo haben die Finanzwelt fest im Griff. Einen moralischen Ansatz sucht man bei diesen jedoch vergeblich. Yakup Sezer will mit seiner Geschäftsidee die Bankenwelt revolutionieren und gründete das Start-up Insha, welches als das erste Fintech gilt, das den Prinzipien des islamischen Bankwesen folgt. Laut Sezer sei ein großer Kritikpunkt bei allgemeinen Banken, dass diese keine klaren Ansagen machen, wie sie das Geld der Nutzer investieren. Insha möchte hier transparenter sein. Insgesamt verfolgt das Start-up zwei Grundsätze: Zum einen sei man sehr darauf bedacht, in was die Bank und die Kunden ihr Geld investieren. Investitionen in z. B. Waffen, Glücksspiel, Drogen oder Prostitution sind laut Sezer somit verboten. Der zweite Grundsatz betrifft das Zinssystem. Die Ansicht, dass Geld nicht einfach mehr Geld erzeugen kann, steht hier im Vordergrund. Daher werden bei Insha z. B. für Kredite keine Zinsen berechnet. Trotzdem besteht die Möglichkeit, sich Geld zu leihen. Bei der Kreditaufnahme z. B. wird das Objekt gekauft und der Kunde zahlt den Betrag in Raten zu einem vorab festgelegten Preis und ohne schwankende Zinskosten zurück. Zielgruppe von Insha sollen nicht nur muslimische Nutzer sein. Vielmehr wolle man alle Kunden adressieren, die besonderen Wert auf moralische Grundsätze legen.

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