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Ein Schild mit der Beschriftung Think outside the box steht auf einem Stuhl.

Corona und kein Ende: Viele Unternehmen sind durch die Pandemie angeschlagen. Zwar können einige von ihnen durch die staatlichen Hilfen weiter existieren, stehen aber eigentlich kurz vor der Pleite. Laut Wirtschaftsforschern zählen zu diesen rund 25.000 Firmen. Darunter sind auch viele junge Unternehmen, die kurz nach ihrer Existenzgründung, die Realisierung ihrer Geschäftsidee wieder über Bord werfen mussten.

Wir von „Deutschland startet“ haben uns zum Ziel gesetzt, Existenzgründer während dieser schweren Zeit zu unterstützen, und wollen Unternehmen hier eine Plattform bieten. Daher stellen wir monatlich sieben interessante Geschäftsideen vor.

Service-Tipp: Für die (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsideen, die Businessplan-Erstellung oder eine Existenzgründungsberatung können Sie Fördermittel beantragen – Auf zu unserem Fördercheck-Service

Unsere Geschäftsideen vom April 2021

Diesen Monat sind dabei:

  • Jurafuchs: Juristendeutsch besser verstehen dank dieser App
  • Getsteps: Maßgefertigte Schuheinlagen aus dem Online-Shop
  • Magaloop: Eine Bestell-App für Kioske
  • Ororatech: Nano-Satelliten für Waldbrandüberwachung
  • The Floox: Mit Online-Kunstkursen gegen den Corona-Blues
  • Parasitol: Dank diesem Spray haben Milben keine Chance mehr
  • Talking Hands: Mit Daumenkinos Gebärdensprache leichter lernen

Diese App hilft Juristendeutsch besser zu verstehen

Wer kennt es nicht: Man möchte sich über die Rechtslage einer bestimmten Sache informieren, doch selbst das mehrmalige Lesen eines Rechtsbuches gibt keinen Aufschluss, da die Formulierungen viel zu kompliziert sind. Das verstaubte Image von komplexen Gesetzestexten wirkt daher häufig abschreckend. Ein Gründer aus Berlin möchte dies ändern und durch eine App juristische Bildung für alle gewährleisten. Mit seiner Geschäftsidee unterstützt er die Nummer 16 der United Nations Sustainable Development Goals (externer Link). Diese beabsichtigt, den Zugang zum Recht für alle bis 2030 zu ermöglichen. Seine App Jurafuchs soll hier ein erster Schritt in diese Richtung sein. Mithilfe von einfachen Formulierungen, einem spielerischen Charakter und einem Community-Teil für Fragen soll die Anwendung die Angst vor dem Paragraphen-Dschungel abschaffen. Die einzelnen Lektionen sind dabei in einzelne Rechtsbereiche und Untergruppen aufgeteilt. Zudem gibt es eine Suchfunktion für einzelne Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Bei der Konstruktion der App hat sich der Gründer an Sprachlern-Apps wie Duolingo und Babbel orientiert. Wie bei diesen sollen Nutzer auch bei der Jurafuchs-App durch kleine Belohnungen motiviert werden. (Service-Tipp: Marke & Patent: Anwalt finden)

Maßgefertigte orthopädische Einlagen aus dem Online-Shop

Ein Besuch beim Orthopäden und im Sanitätshaus dürfte in Zukunft überflüssig sein, denn zwei Existenzgründer aus Berlin bieten mit ihrem Online-Shop Getsteps maßgefertigte Schuheinlagen an, die bequem nach Hause geliefert werden. Damit die Einlagen auch passen, verschickt das Start-up ein Abdruckset für die Füße per Post, welches die Kunden zuhause nach Anleitung anwenden und zusammen mit einem ausgefüllten Fragebogen zurücksenden. Anschließend werden die Einlagen in der Werkstatt der Gründer handgefertigt und an den Kunden versendet. Kunden können aus drei verschiedenen Bezügen für ihre Einlagen wählen: Kunstleder, Wildleder oder geruchsneutralisierend.

Diese App erleichtert Bestellungen für Kioske

Kioske, die Produkte für ihr Sortiment bestellen wollen, müssen häufig auf Papierlisten und Anrufe zurückgreifen. Dieser Prozess ist jedoch viel zu aufwendig und nicht mehr zeitgemäß. Das Start-up Magaloop will dies nun mit einem digitalen Marktplatz ändern. Das Besondere: Per App lassen sich dort Produkte aus dem typischen Kiosk-Sortiment bestellen. Darunter z. B. Tabakwaren, Eis, Getränke oder Kaugummis. Für Nachbestellungen wird mithilfe der Smartphone-Kamera der Barcode des Produktes gescannt. Die App erkennt diesen und zeigt das Produkt an, sodass anschließend nur noch auf dem Display die gewünschte Menge bestimmt werden muss. Erst kürzlich erhielt das Start-up eine Finanzspritze mit Venture Capital in Höhe von sechs Millionen Euro durch Bestandsinvestoren. Das mittlerweile 30-köpfige Start-up will den Vertrieb damit ausbauen.

Mithilfe von Nano-Satelliten Waldbrände schneller entdecken

Insbesondere in entlegenen Gebieten bleiben Waldbrände lange unentdeckt. Dies hat zur Folge, dass Lösch- und Rettungsmaßnahmen viel zu spät eingeleitet werden. Vier Existenzgründer aus München knüpfen hier mit ihrer Geschäftsidee an. Mit einer Kombination aus Satelliten und Infrarotsensoren können Waldbrände weltweit aus dem Erdorbit erkannt und observiert werden. Zudem können die Daten für die Erforschung des Klimawandels und die Optimierung von Wettervorhersagen genutzt werden. Was die Unternehmensgründung besonders macht, ist die Kombination aus kleinen, sehr kosteneffizienten Satelliten, die in großer Zahl (100 Stück) auf verschiedenen Umlaufbahnen in niedriger Höhe jeden Punkt auf der Erde spätestens nach 30 Minuten abdecken. Dadurch entsteht ein aktueller Datensatz mit hoher Auflösung im Infrarotspektrum, der weltweit einzigartig ist. Das Ziel des Start-ups ist es, alle Flächenbrände weltweit innerhalb von 15 Minuten erkennen zu können und dadurch Ökosysteme und Menschen zu schützen.

Mit Online-Kunstkursen gegen den Corona-Blues

Mit Langeweile während des Lockdowns soll dank drei Existenzgründerinnen aus Stuttgart Schluss sein. Ihre Geschäftsmodell: Online-Kurse in den unterschiedlichsten Kunstrichtungen sollen die Kreativität während der Pandemie ankurbeln. Ein Teil der Workshops findet in einer Live-Version statt, ein anderer Teil wird den Nutzern orts- und zeitunabhängig zur Verfügung gestellt und kann 365 Tage lang online abgerufen werden. Die für die Kurse notwendigen Materialien werden den Teilnehmern vor Beginn der Schulungen per Post zugesendet. Seit neuestem bieten die drei Gründerinnen auch Kurse von Künstlerinnen aus anderen Ländern an, beispielsweise aus Singapur. Auch ein Special mit Berliner Künstlern ist in Planung. Diese Innovation ist ihnen durch die Unterstützung mit dem Förderprogramm Start-up BW Pre-Seed möglich, durch welches sie 200.000 Euro finanzielle Förderung erhielten.

Dank diesem Spray haben Milben keine Chance

Man kann sie mit bloßem Auge kaum erkennen und trotzdem befinden sie sich häufig auf vielen unserer Textilien. Die Rede ist von Bakterien, Pilzen, Viren und Milben. Insbesondere letztere können eine große Gefahr für unsere Gesundheit sein. Denn der Kot der Milben enthält ein Allergen, welches hinter 40 % aller uns bekannten Allergieerkrankungen steckt. Textilien, die wir nicht waschen können, sind daher mögliche Infektionsquellen. Allergien verlaufen chronisch und wir werden sie nie wieder los, sie können unsere Gene verändern, womit es möglich ist, dass unsere Nachkommen bereits mit diesen Krankheiten geboren werden. Das Infektionsrisiko bei Matratzen und Kopfkissen ist besonders hoch, da wir uns dort lange und wenig bekleidet aufhalten. Die frisch gewaschene Bettwäsche ist kein Schutz vor möglichen Infektionen aus diesen Textilien. Nicht nur Privathaushalte sind von diesen betroffen, sondern auch das Übernachtungsgewerbe, wo die Erreger von verschiedenen Nutzern zurückgelassen werden. Ein besonderes Spray soll hier Abhilfe schaffen und die Parasiten schnell und sicher abtöten. Mit dem Produkt werden Matratze und Kopfkissen eingesprüht. Anschließend können diese mit frisch gewaschener Bettwäsche bezogen werden. Parasitol ist 100 % biologisch und wurde speziell für die Textilhygiene entwickelt. Das Spray bietet nicht nur Schutz vor dem Befall der Textilien mit Parasiten und Insekten aller Art, sondern kann auch die Hausstaub-Entwicklung stark vermindern.

Mit Daumenkinos Gebärdensprache besser lernen

Insbesondere Kinder mit Lernschwierigkeiten haben es schwer, nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Zum einen weil sie vermeintlich “anders” sind. Zum anderen weil sich einige in den ersten Jahren schwer oder gar nicht verbal ausdrücken können. Die zwei Existenzgründerinnen des Start-ups “Talking Hands” wollen mit ihrer Geschäftsidee Kindern bei der Sprachentwicklung helfen. Dafür setzen sie auf zwei Bausteine: Daumenkinos und eine App. Mit ersteren können Kinder Wörter als Gebärden lernen. Mithilfe der App soll die Gebärdensprache spielerisch erlernbar werden. Über ein Abo-Modell oder Zukäufe sollen Kunden, darunter auch Jugendliche und Erwachsene, regelmäßig mit neuen Gebärden versorgt werden.

Auf zu unseren 7 Geschäftsideen vom März 2021.

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