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Unterschiede bei Unternehmensgründungen von Frauen im Osten und im Westen

Erfreulicherweise haben Ost- und Westdeutschland mit ungefähr fünfundzwanzig Jahren seit der Wiedervereinigung 1990 mehr gemeinsam, als sie schlussendlich noch voneinander trennt. Die Kluft zwischen den zwei Anteilen Deutschlands gleicht sich menschlich wie wirtschaftlich immer weiter an, was alljährlich mit dem Tag der deutschen Einheit gefeiert wird (2014 in Hannover unter dem Motto „Einheit in Vielfalt“).

Allerdings existieren manche regionalen Unterschiede noch immer – vor allem für Gründerinnen und Unternehmerinnen. Diese spielen im erstarkenden Gewebe der deutschen Wirtschaft eine allgemein tragendere Rolle als noch vor 25 Jahren, denn sowohl im Osten wie im Westen gründen heutzutage mehr Frauen Unternehmen.

René Leicht vom Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim präsentiert in seinen Forschungsergebnissen Zahlen, die klein wirken, aber von großer Bedeutung sind: Im Osten gründen rund 0,7 Prozent aller Frauen im erwerbstätigen Alter ein Unternehmen, im Westen sind es dagegen 1,1 Prozent. Was in Prozenten wie ein unerheblicher Unterschied von 0,4 Prozentpunkten aussieht, ist in totalen Zahlen ein jährlicher Unterschied von etwa 15.000 Neugründungen, die im Westen zusätzlich stattfinden.

Dies lässt sich anhand einiger Daten und Fakten erklären, die deutlich machen, wie verschieden die Konditionen für Existenzgründung im Osten und im Westen sind. So erreicht die generelle Wirtschaftskraft Ostdeutschlands anteilig nur etwa zwei Drittel des Niveaus der westdeutschen Länder. Auch die privaten Finanzen sind im Osten schwächer als im Westen: Zuletzt betrug der mittlere Bruttomonatslohn in Westdeutschland 3.094 Euro, im Osten lediglich 2.317 Euro. Das Vermögen der Ostdeutschen steht bei einem Durchschnittswert von 41.000 Euro um mehr als die Hälfte hinter dem Vermögensvolumen von Westdeutschen (94.000 Euro) zurück. Diese insgesamt schwächere Finanzkraft macht die Finanzierung einer Existenzgründung durch Eigenkapital zu einer umso schwierigeren Hürde.

Auch in der Art der Unternehmensgründung zeichnet sich ein tendenzieller Unterschied ab: Frauen im Westen machen sich eher im Bereich der akademischen Berufe selbstständig, dazu zählen beispielsweise Steuer- und Unternehmensberaterinnen, Rechtsanwältinnen, Ingenieurinnen, Journalistinnen und Medizinerinnen (39 % in dieser Branche im Westen, 35 % im Osten). Ostdeutsche Frauen hingegen sind häufiger im Bereich der persönlichen Dienstleistungen selbstständig, zum Beispiel im Handel, im Gastgewerbe oder als Friseurin. Generell ist im Osten zur Entscheidung für die Selbstständigkeit eine akademische Bildung weniger essenziell als im Westen.

Im Kontrast dazu scheint das Unternehmertum selbstständiger Frauen in Ostdeutschland stabiler aufgestellt zu sein: Gemäß den Forschungsergebnissen von René Leicht sind 40 Prozent der selbstständigen Frauen im Osten Arbeitgeberin, wohingegen es im Westen nur 33 Prozent sind, also weniger Frauen Personalverantwortung tragen. Auch ist Selbstständigkeit in Ostdeutschland mehr darauf ausgelegt eine ganze Familie zu ernähren und wird nicht von einem weiteren, verdienenden Familienmitglied unterstützt.

Abseits dieser regionalen Unterschiede ist die Entwicklung der weiblichen Unternehmerrolle aber in ganz Deutschland zu verzeichnen und – ganz gleich ob Ost oder West – mit einem deutlichen Schub für die deutsche Wirtschaftskraft verbunden.

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