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Eine Frau mit VR-Brille steht vor einer digitalen Wand.

Wer sein Geld in der IT-Branche verdienen möchte, entscheidet sich für eine innovationsgeprägte, zukunftsweisende und wachsende Branche. Doch aller Anfang ist schwer und nur die Existenzgründer, die sich ausführlich mit der Vorbereitung und der Planung ihrer Geschäftsidee auseinandersetzen, können im Wettbewerb bestehen und ein erfolgreiches Start-up aufbauen. Diese Tipps helfen potenziellen IT-Start-up-Gründern dabei, von den Anfangsüberlegungen in die Planungsphase und zur Umsetzung zu gelangen.

Am Anfang steht eine Idee

Die IT-Branche boomt. Spezialisten werden händeringend gesucht (externer Link) und haben die Chance, sich ihre Aufträge selbst auszusuchen und gutes Geld mit ihrer Fachkompetenz zu verdienen. Der Wunsch, sein eigener Chef zu sein und die Richtung der eigenen Tätigkeit selbst zu bestimmen, umtreibt viele IT-Spezialisten und ist das Fundament, auf dem ein Start-up aufbaut. Bis aus Geschäftsideen ein Geschäftskonzept und später ein Business wird, sind noch einige Überlegungen anzustellen und Vorbereitungen zu treffen.

An erster Stelle stehen Überlegungen zum Gründungsziel, zur Zielgruppe, zum Geschäftsmodell und zur Gründungsform. Die folgenden 6 Schritte, ausgeführt in der richtigen Reihenfolge, können eine IT-Start-up-Gründung erfolgreich machen.

1. Die Idee ausformen und Feedbacks einholen

Sicherlich besteht das Risiko, dass eine Idee gestohlen und von einem anderen potenziellen Gründer umgesetzt wird. Doch wer nicht über seine Gedanken spricht, erhält keine Feedbacks und geht ein hohes Risiko ein, am Bedarf des Marktes vorbeizugründen. Um mit dem IT-Start-up von Anfang an erfolgreich durchzustarten, sollte die Idee nicht im Stillen zur Reife geführt, sondern einem breit gefächerten Zielpublikum vorgestellt werden. Kommen das Geschäftsmodell und das Produkt gut an? Dann steht der Unternehmensgründung nichts im Weg. Wenn die Geschäftsidee schon ausgereift ist, kann durchaus über deren Schutz, Stichwort Gewerbliche Schutzrechte (externer Link), nachgedacht werden.

2. Zielgruppenforschung – welche Kunden werden angesprochen?

Kein Unternehmen trifft den Geschmack und Anspruch jedes möglichen Kunden. Wer ist die Zielgruppe und welche Bedürfnisse hat sie? Ein wenig Feldforschung zahlt sich aus und verhindert, dass man das wichtigste Glied im Unternehmen, den Kunden, in seiner Geschäftsplanung übersieht. Konkrete Definitionen und umfassende Kenntnisse zum beruflichen Status, zu Hobbys und zu Präferenzen der Zielkunden sind eine stabile Basis für die Existenzgründung und für den nächsten Schritt auf dem Weg zum IT-Start-up.

3. Die Problemstellung – Perspektive aus Kundensicht einnehmen

Fakt ist, dass ein Großteil aller Entscheidungen auf emotionaler Basis getroffen werden. Das gilt auch für die Inanspruchnahme einer Dienstleistung oder für den Kauf eines Produkts. Welches Problem hat der potenzielle Kunde und wie lässt es sich lösen? Wie wird sich sein Leben nach der Problemlösung verändern, von welchem Mehrwert profitiert er? Letztendlich ist es die Aufgabe des IT-Start-ups, sich in den Kunden hineinzuversetzen und auf diesem Weg die passenden Worte zu finden und die emotionale Entscheidung zu fördern.

4. Das eigentliche Produkt und welchen Mehrwert es in der Problemlösung bringt

Sicherlich liegt es dem Gründer am Herzen, sein Start-up ins Augenmerk zu bringen und die Vorteile seines Unternehmens zu betonen. Doch für den Kunden zählt das Produkt hinter der Firmengründung. Löst es das Problem? Mit einer klaren Beschreibung der einzelnen Leistungsbereiche weiß der potenzielle Kunde, warum – aus welchem Grund und mit welchem Mehrwert für ihn – er sich für ein Angebot entscheidet.

5. Ein geeignetes Preismodell finden

Die plausible Darstellung des Preises ist ein wichtiger Erfolgsmultiplikator. Vielen Gründern ist die Preisnennung allerdings unangenehm. Doch hier gilt es zu bedenken, dass die Kostenangabe für den potenziellen Kunden durchaus ein wichtiges Entscheidungskriterium ist. Um ein liquides Start-up zu führen und gleichzeitig ein kundenfreundliches Preismodell zu wählen, gibt es eine ganze Bandbreite an Methoden zur Preisbestimmung (externer PDF-Link).

6. Der erste Auftrag: Ein Meilenstein für jeden Gründer

Nachdem alle Hürden überwunden sind und die Website online ist, geht es um die Sichtbarkeit. Wer nicht gefunden wird, kann keine Leistung verkaufen und keine Kunden gewinnen. Schon vor dem eigentlichen Start sollten Gründer ins zielgerichtete Marketing investieren und ein ausgeklügelte Marketingstrategie entwickeln. Ein gutes Ranking bei Google und in anderen Suchmaschinen sorgt dafür, dass der erste Auftrag nicht lange auf sich warten lässt.

Die Gründung eines IT-Start-ups – Eine bewusste Entscheidung

Wer ein Start-up in der Zukunftsbranche gründen möchte, kann sein Projekt auf verschiedenen Wegen umsetzen. Ein Guide zum Thema IT-Unternehmen starten (externer Link) kann hier in der Anfangsphase hilfreich sein. Doch woher weiß man als Gründer, ob die Branche die optimale Wahl ist? Es gibt einige Faktoren, die nicht unbedingt mit einem IT-Studienabschluss im Zusammenhang stehen müssen. Wichtiger als der Universitätsbesuch ist die Passion, die ein gutes Start-up von einem mittelmäßigen IT-Dienstleister unterscheidet.

Um seinen Lebensunterhalt in der hart umkämpften IT-Branche zu verdienen, sollten einige persönliche Eigenschaften vorhanden sein. Die Passion zur Entwicklung eigener Ideen und Experimentierfreude sind Grundlagen, die in der IT unabdingbar sind. Für die Gründung eines eigenen Start-ups sollte der Wunsch, Entscheidungen zu treffen, eine Herzensangelegenheit sein. Auch der Wunsch nach Freiheit und die Bereitschaft zur Mehrarbeit sind Basics, ohne die das selbstständig machen nicht von Erfolg gekrönt sein kann. Kommt dazu noch ein hohes Maß an Eigenverantwortung und die Gabe, in Fehlern keinen Rückschritt, sondern die Motivation für einen neuen Anlauf zu sehen, steht der Gründung eines IT-Start-ups nichts entgegen.

Die Entscheidung für eine Unternehmensgründung trifft man nicht „nebenbei“ oder aus einer Laune heraus. Erfolgreiche Start-ups haben sich ganz bewusst gegen ein Angestelltenverhältnis und für die Eigenverantwortung im Business entschieden.

Welche Rechtsform, welche steuerliche Veranlagung?

Diese beiden Fragen gehören zu den Themen, die deutlich weniger Begeisterung auslösen als die Businessplan-Erstellung und die Ausarbeitung der Geschäftsidee. Doch es handelt sich um wichtige Fragen, für deren Beantwortung sich Entrepreneure besser fachkundige Unterstützung einholen. Die Wahl der falschen Rechtsform kann eine steuerliche Mehrbelastung nach sich ziehen. Vorab: Die perfekte Unternehmensform gibt es nicht. Ein Steuerberater oder eine Unternehmensberatung unterstützt dabei, die beste Wahl zu treffen und eine zu hohe Komplexität auszuschließen. Für eine derartige Beratung können auch Fördermittel beantragt werden, die einen Teil der Kosten abdecken (Service-Tipp: Fördercheck)

In der IT-Branche sollte eine beschränkte Haftung bevorzugt werden (z.B. UG oder GmbH). Bezüglich der Versteuerung spielen neben der Steuerklasse des Gründers auch andere Faktoren eine nicht unwichtige Rolle. Selbst erfahrene Unternehmen überlassen diesen Bereich einem Steuerbüro, das sich tagtäglich mit Rechtsformen und steuerlichen Veranlagungen beschäftigt. Im Endeffekt ist darauf zu achten, dass vom Brutto ausreichend Netto übrigbleibt, um den eigenen Lebensunterhalt bestreiten und eventuell beschäftigte Mitarbeiter entlohnen zu können.

Wie viel Marketing ist nötig?

Die beste Leistung kann nur Erfolg bringen, wenn das IT-Start-up sichtbar und damit für den Kunden auffindbar ist. Ohne Marketing verschenken Gründer wertvolles Potenzial und haben kaum eine Chance, sich im Wettbewerb gegen bereits etablierte Player zu behaupten. Daher sollte genau überlegt und nachprüfbar anhand von Kennzahlen festgelegt werden, welche Marketingmaßnahmen wann und zu welchen Kosten durchgeführt werden sollten. Für deren Finanzierung können übrigens auch geförderte Gründerkredite genutzt werden.

Wer die aufgeführten Tipps beherzigt, kann sein Start-up ohne vermeidbare Risiken gründen. Die IT-Branche bietet viele Chancen, gehört aber auch zu den Branchen, in denen ein sehr starker Wettbewerb herrscht. Wer auf Nummer sicher gehen, sollte prüfen, ob eine staatlich geförderte Beratung möglich ist (Service: Beratersuche).

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