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Wer sich selbstständig machen möchte, hat die Wahl: eine Unternehmensgründung mit einer eigenen Geschäftsidee oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs im Rahmen einer Unternehmensnachfolge. Für beide Optionen benötigen Existenzgründer Kapital. Insbesondere Gründer, die eine Geschäftsübernahme planen, sollten ihren Kapitalbedarf nicht unterschätzen. Der aktuelle DIHK-Report Unternehmensnachfolge (externer Link) legt die Hürden bei der Finanzierung der Existenzgründung offen. Ein Ergebnis: Besonders bei Bankkrediten sehen die Industrie- und Handelskammern (IHK) einen eingeschränkteren Zugang im Vergleich zur Vorkrisenzeit.

Rund 41 % der potenziellen Unternehmensnachfolger gaben an, Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Unternehmensübernahme zu haben. Insbesondere beim Bankkredit wird der Zugang seit 2019 schwieriger. Dies zeigen die Rückmeldungen der IHK-Experten, welche auf über 18.000 Gesprächen mit Senior-Unternehmern und potenziellen Unternehmensnachfolgern basieren.

Herausforderungen bei der Finanzierung der Unternehmensnachfolge durch steigende Fremdkapitalzinsen

Um das Gründungsvorhaben zu realisieren, müssen Existenzgründer zunächst investieren. Hierfür benötigen viele Gründer meist zusätzliches Geld neben dem Eigenkapital: Fremdkapital. Die Möglichkeiten, dieses zu erhalten, sind dabei laut der IHK zuletzt deutlich schwieriger geworden. Der klassische Finanzierungsweg bei der Unternehmensnachfolge im Mittelstand ist nach wie vor der Bankkredit. Hier berichten über ein Viertel der IHK von Verschlechterungen und nur 6 % von Verbesserungen.

Gestiegene Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, auch bei den Investoren, führen zu steigenden Fremdkapitalzinsen, was weitere Herausforderungen bei der Fremdfinanzierung der Unternehmensnachfolge nach sich zieht.

Gründer bringen nur wenig Eigenkapital für die Unternehmensgründung auf

Zudem wurde der Einsatz von Eigenkapital untersucht. Hier stellt die Studie fest, dass besonders in klassischen Nachfolgebranchen wie im Handel und in der Gastronomie die Eigenkapitalrücklagen häufig aufgebraucht sind.

Auch beim Einsatz von Darlehen der Alt-Inhaber als Finanzierungsbaustein sehen 17 % der IHK Verschlechterungen.

Zudem ist der Einsatz von Mezzanine-Kapital als Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital schwieriger geworden. Dies äußerten rund 14 % der Industrie- und Handelskammern.

Lichtblicke bei der Finanzierung der Unternehmensnachfolge

Neben den oben genannten Verschlechterungen beim Zugang zu Krediten und dem Einsatz von Eigenkapital, gab es auch Lichtblicke im Bereich Finanzierung der Unternehmensnachfolge. Und zwar bei Bürgschaften. Diese haben sich laut IHK um 9 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2019 verbessert. Zudem gaben 25 % an, dass es eine Verbesserung bei der Nachfolgefinanzierung durch Venture Capital gab.

Insgesamt hat sich das Marktklima in den vergangenen Jahren für Venture Capital zunehmend verbessert. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage, die steigende Zinsen und unsichere Geschäftsaussichten hervorbringt, hat sich dies in den letzten Monaten nun jedoch geändert. So sind Venture-Capital-Investoren insgesamt deutlich zurückhaltender als noch vor einigen Monaten und prüfen genauer, in welche Start-ups sie welche Summen investieren.

(Lesetipp: Wie Gründer an Venture Capital kommen – die besten Tipps für den Pitch)

Businessplan erstellen nicht vergessen

Ob Kredite oder Venture-Capital: Voraussetzung für die Finanzierung einer Geschäftsübernahme ist ein perfekt ausgearbeiteter und professioneller Businessplan. Mit diesem zeigen Existenzgründer, dass ihre Geschäftsidee profitabel ist.

Neben dem schriftlichen Teil, in dem die Existenzgründung vorgestellt wird, muss ein Finanzplan erstellt werden. Dieser gilt als Herzstück des Businessplans und stellt dar, welchen Kapitalbedarf Gründer haben. Bei einer Unternehmensnachfolge sollten Gründer ein besonderes Augenmerk auf den Zahlenteil legen. Denn bei der Geschäftsübernahme werden in der Regel noch detailliertere Zahlen und Fakten erwartet, da man aus einem laufenden Geschäftsbetrieb besonders detaillierte Angaben ableiten kann. Folgende Punkte sollten im Businessplan enthalten sein:

  • Stichtag für die Unternehmensübergabe
  • Kaufpreis
  • Rechtsform
  • Notfallplan für die Geschäftsführung bei kurzfristigem Ausfall
  • Kapitalbedarfsplanung
  • Liquiditätsplanung

Wichtig ist, dass Entrepreneure eine möglichst genaue Abschätzung treffen, bis wann sich die Kosten der Geschäftsübernahme aus dem laufenden Betrieb amortisiert haben werden.

Mit einer Existenzgründungsberatung sicher eine Unternehmensnachfolge angehen

Wer sich mit einer Geschäftsübernahme selbstständig machen möchte, muss sich der Finanzierungsfrage stellen. Ein Geschäftsplan ist hier ein wichtiges Dokument, das nicht fehlen darf, wenn es um die Beantragung von Krediten oder die Finanzierung mit Venture Capital geht. Immerhin wollen Banken und Investoren wissen, ob die Geschäftsidee ausreichend Gewinne abwirft. Die Businessplan-Erstellung sollte jedoch mit professioneller Hilfe angegangen werden – beispielsweise im Rahmen einer Existenzgründungsberatung.

Eine solche Beratung wird sogar je nach Bundesland mit bis zu 70 % der Kosten vom Staat gefördert. Welche Fördermittel speziell für Sie geeignet sind, können Sie mit unserem kostenfreien Fördercheck herausfinden.

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