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Fünf Mitglieder aus dem Foodji-Team stehen nebeneinander.

Viele Reisende kennen es: Der Lieblingsbäcker oder das Lieblingsrestaurant hat geschlossen. Also wird vor der Fahrt noch schnell ein Schokoriegel oder eine kleine Tüte Chips aus dem Snackautomaten am Bahnhof oder Flughafen geholt, um den Hunger zu stillen. Das geht schnell, aber gesund ist dies nicht. Vier Existenzgründer aus München haben nun mit ihren High-Tech-Automaten die Lösung gefunden. Frische Snacks und Mahlzeiten unabhängig von Öffnungszeiten – bezahlt wird hier via App oder Touchscreen. Im Interview erklärt uns einer der Gründer, wie das Konzept genau funktioniert und wie eine Existenzgründung gelingen kann.

Hallo liebes Foodji-Team, könnt ihr euch und eure Geschäftsidee kurz vorstellen?

Mit unserer Geschäftsidee „foodji“ haben wir einen digitalisierten Verkaufsautomaten (Vending Machine) erfunden, der sich auf den Verkauf von ultra-frischen hochqualitativen Essensprodukten spezialisiert hat. Das Sortiment reicht von Wraps, Bagels, Sandwiches oder Salaten nationaler Marktführer bis hin zu vollwertigen Lunch-Bowls und Suppen regionaler Anbieter. Die Bestellung und Bezahlung erfolgt über den Touchscreen oder die „foodji-App“, mit der Kunden die Produkte für bis zu 12 Stunden reservieren können.

Alle Point of Sales (PoS) (externer Link) sind konstant mit einer Cloud verbunden. Diese übernimmt die intelligente Planung des Sortiments pro Essensautomat, die Steuerung der Lieferketten, die Anpassung von Preisen und die dynamische Ansteuerung von Screens und App. Machine-Learning-Algorithmen (externer Link) helfen dabei, die Nachfrage möglichst genau zu bestimmen und so jeden Standort mit den idealen Mengen zu befüllen.

Dabei achten wir mit Hilfe unserer Cloud-Lösung besonders auf einen nachhaltigen Betrieb der PoS – die richtigen Mengen, um Foodwaste zu minimieren, optimierte Lieferzyklen, um CO2 und mittelfristig auch Produktverpackungen ohne Plastikmüll zu vermeiden.

Wie seid ihr auf diese Geschäftsidee gekommen?

Wir haben uns gefragt, wie man die Nachfrage nach hochwertigen und frischen Produkten dort bedienen kann, wo sie heute bereits besteht, aber bisher nicht ausreichend bedient werden kann wie z. B. in Büros, Universitäten, Krankenhäusern oder Fitnessstudios. Dabei ist das Konzept einer Vending Machine genial, denn man schafft einen PoS bzw. Mini-Shop auf nur einem Quadratmeter, der sich schnell und flexibel aufstellen lässt.

Wie sah euer Alltag vor der Unternehmensgründung aus?

Wir waren alle in sehr soliden Jobs in Bereichen wie Unternehmensberatung, Private Equity oder Fintech. Mittlerweile arbeiten wir alle zu 100 % für „foodji“. Wir arbeiten zwar mehr als vorher, aber eine eigene Existenzgründung zu starten ist etwas Besonderes und zudem ein Privileg.

Wie lange hat die Planung und Umsetzung von „Foodji“ gedauert?

Die initiale Idee hatten wir schon 2014, aber wir haben diese lange nicht ernsthaft weiterverfolgt. Mit der Konzeption und der Unternehmensgründung haben wir 2016 angefangen. Die erste Ausführung von „foodji“ haben wir Mitte 2017 in Betrieb genommen. Mittlerweile sind wir bei unserer dritten Version.

Was waren bisher eure größten Herausforderungen bzw. Stolpersteine bei der Existenzgründung?

Eine Unternehmensgründung ist immer eine Herausforderung, bei welcher täglich Schwierigkeiten auftauchen. Wichtig dabei ist, Lösungen zu finden. Dafür benötigt es ein gutes (internes) Team und die richtigen (externen) Partner. Lösungen umzusetzen, darum geht es in erster Linie bei der Existenzgründung.

Ein konkretes Thema, was wir hier in Deutschland sehen, ist die Ängstlichkeit der Finanzdienstleister bei der Unterstützung junger Unternehmen. Diese Institute orientieren sich häufig an einem sogenannten CREFO-Rating (Creditreform Rating). Maßgebliche Einflussfaktoren sind z. B. Umsatz, Alter und Anzahl der Mitarbeiter – der Natur eines Start-ups geschuldet sind diese Kriterien natürlich mäßig gut und brauchbar.

Vielmehr müssten sich solche Dienstleister jedoch mit dem Geschäftsmodell, dem Team und dem Marktpotenzial beschäftigen. Die deutsche Angst und Bürokratie werden es uns daher immer schwerer machen, mit den großen Nationen mitspielen zu können.

Habt ihr an Gründerwettbewerben teilgenommen?

Nein, an Gründerwettbewerben haben wir nicht teilgenommen. Jedoch haben wir unsere Geschäftsidee im Accelerator des LMU Entrepreneurship Center entwickelt.

Habt ihr einen Businessplan erstellt?

Ja, die Aufgabe Businessplan erstellen haben wir erledigt.

Wenn ja, habt ihr dafür eine Förderung beansprucht?

Für die Businessplan-Erstellung haben wir keine Fördermittel beansprucht. Wir haben jedoch die WIPANO-Förderung und den Digitalbonus erhalten.

Habt ihr Fremdkapital für die Existenzgründung genutzt?

Fremdkapital haben wir nicht genutzt, wir haben uns bis vor Kurzem komplett durch Eigenkapital finanziert. Ende 2019 haben wir einen privaten Investor mit an Bord geholt.

Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?

Unser Ziel ist es, unseren Service in ganz Deutschland auszurollen und zu gegebener Zeit den ein oder anderen internationalen Markt anzugreifen.

Habt ihr Vorbilder aus der Gründerszene?

Da fällt uns keine spezielle Person ein. Alle, die erfolgreich eine Existenzgründung gestartet haben.

Eure Tipps für Existenzgründer:

Erfolgreich selbstständig machen = 5 % reden, 95 % umsetzen.

Zur Website von Foodji (externer Link).

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