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Aktuelle Daten und Fakten zum Thema Unternehmensnachfolge

Ein Mann hält ein Handy auf dem dein Diagramm abgebildet ist. Auf dem Schreibtisch liegt zudem ein Tablet mit Diagrammen.

Die Unternehmensnachfolge ist im Mittelstand aktuell eines der wichtigsten Themen. Grund hierfür ist der demographische Wandel: Der Anteil älterer Inhaber von kleinen und mittleren Betrieben (KMU) wächst stetig, sodass immer mehr Unternehmen zur Geschäftsübergabe bereit stehen.

Laut einer KfW-Studie aus dem vorletzten Jahr werden 842.000 Inhaber mittelständischer Unternehmen ihre Tätigkeit bis 2025 aufgeben. 61 % von diesen wollen den Betrieb an einen Unternehmensnachfolger übergeben. 300.000 rechnen sogar damit, den Betrieb zu schließen.

Betrachtet man die Anzahl der Unternehmensnachfolgen nach Bundesländern, so lassen sich Unterschiede erkennen: Laut IfM stehen in Nordrhein Westfalen mit 32.300 die meisten Unternehmen bis 2022 zur Nachfolge bereit. Die wenigsten gibt es dagegen in Bremen (1.200).

Weitere Unterschiede gibt es auch in der Art der Übergabe. Denn hierbei bevorzugen Unternehmer mit rund 53 % die familieninterne Unternehmensnachfolge, 29 % dagegen suchen nach einem externen Nachfolger und 18 % planen die Übergabe an einen internen Mitarbeiter.

Wenn es um die Differenzierung der Übernahmen nach Wirtschaftszweigen geht, sind laut IfM Bonn insbesondere vier Branchen hiervon betroffen:

  • Gastronomie
  • Beherbergung
  • Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln
  • Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden

Was die Geschäftsübergabe angeht, kann es den „Noch-Chefs“ nicht schnell genug gehen, denn laut einer Umfrage von Epigos, einem Onlineportal zur Unternehmensnachfolge, wollen über die Hälfte der 800 befragten Firmenchefs ihren Betrieb innerhalb eines Jahres in fremde Hände geben, jeder vierte sogar am liebsten sofort und 28,7 % innerhalb der kommenden zwölf Monate. 24,9 % planen, ihre Firma innerhalb der kommenden fünf Jahre zu veräußern. Rund 24,3 % informieren sich allgemein z. B. über den Firmenwert, planen jedoch derzeit keinen Verkauf.

Insbesondere ältere Unternehmer suchen schnell einen Nachfolger für ihre Firma, da sie diese alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr weiterführen können. Doch Vorsicht ist hier geboten: Durch die Dringlichkeit der Übergabe geraten die Unternehmer jedoch in eine schlechte Verhandlungsposition.

Unternehmensnachfolge durch Frauen ist selten

Ein weiterer wichtiger Punkt im Rahmen der Unternehmensnachfolge ist die Geschäftsübernahme durch Frauen. Insgesamt wird rund jedes dritte Unternehmen in Deutschland bereits von einer Frau geführt. Bei der Unternehmensnachfolge ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Nur etwa jedes zehnte Unternehmen wird von einer Nachfolgerin aus der Familie weitergeführt und insgesamt sind deutschlandweit nur rund 15 % der Unternehmensnachfolger weiblich.

Um diese Zahl zu erhöhen und Frauen für eine Unternehmensnachfolge zu motivieren, werden bestimmte Veranstaltungen wie z. B. der „Nationale Aktionstag zur Unternehmensnachfolge durch Frauen“ des BMWi und der bundesweiten Gründerinnenagentur (bga) veranstaltet. Ein weiteres Projekt, welches Frauen zu einer Geschäftsübernahme ermutigen möchte, ist die Wanderausstellung „Unternehmensnachfolgerinnen in Deutschland“. Diese portraitiert sechzehn erfolgreiche Nachfolgerinnen aus allen Bundesländern in Bild und Text.

Problematik bei der Suche nach einem Unternehmensnachfolger

Existenzgründer, die ihr Unternehmen an einen externen Nachfolger geben wollen, müssen bei der Suche viel Zeit einplanen, denn laut einer Umfrage der DIHK fanden 2016 rund 3.000 Chefs von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) keinen Nachfolger für ihr Unternehmen. Dies ist ein Rekordwert. Doch nicht nur Betriebsinhaber haben Schwierigkeiten bei der Suche, auch bei den potentiellen Nachfolgern ist die Situation besorgniserregend: Rund die Hälfte von diesen konnten kein passendes Unternehmen für die Geschäftsübernahme finden.

Hier sind nun Nachfolgelösungen gefragt. Diese sind jedoch nicht nur ein komplexer Prozess für die involvierten Parteien im Einzelfall, sondern stellen auch eine der größten Herausforderungen für den deutschen Mittelstand im kommenden Jahrzehnt dar. Einen wesentlichen Beitrag zur Lösungsfindung leisten Nachfolgebörsen.

Nachfolgebörsen bringen Existenzgründer und Unternehmer zusammen

Hier stellt sich nun die Frage, wie Unternehmensnachfolger und Firmenchefs zusammenfinden. Nachfolgebörsen wie z. B. „nexxt change“ des BMWi können die Lösung sein und dabei helfen, die Unternehmensnachfolge zu sichern, indem Käufer und Unternehmer miteinander verbunden werden. Diese Plattformen haben zwei Funktionen: Zum einen haben Unternehmen die Möglichkeit, durch spezielle Suchfunktionen einen passenden Nachfolger zu finden. Zum anderen können Existenzgründer im Rahmen der Unternehmensnachfolge anhand eines Filters nach Betrieben suchen, die für eine Übernahme bereit stehen.


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