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Umgeschüttete Tasse. Kaffeefleck auf einem Papier.

Jeder Existenzgründer setzt sich mindestens einmal in seinem Gründer-Dasein mit der Erstellung eines Businessplans auseinander. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass man viele Versionen seines Geschäftsmodells in der Unternehmenslaufbahn zu Papier bringt. Viele Fachgebiete und Methoden müssen neu gelernt werden. Doch viele Fehler bei der Konzeption und Erstellung eines Businessplans können vermieden werden. Immerhin lassen sich so effektiv Zeit und Nerven sparen.

Viele Fehlerquellen, ein Ziel: Der vollständige Businessplan

Die meisten Existenzgründer sind im Zusammenhang mit der Förderkredit-Beantragung damit konfrontiert, einen prägnanten und leicht nachvollziehbaren Businessplan zu erstellen. Dabei ist der Umfang des Businessplans meist ähnlich einschüchternd wie eine Doktorarbeit. Viel muss dazu gelernt werden, damit der Businessplan auch bei der Bank bestehen kann. Damit die gängigsten Stolperfallen gekonnt übersprungen werden können, wurden die 15 wichtigsten Fehlerquellen bei der Erstellung eines Businessplans zusammengefasst:

Vermeidbare Fehler

  1. Falsches Mindset: Wie oben beschrieben setzen sich Gründer meist mit dem Thema Businessplan auseinander, wenn eine Finanzierung ansteht. Viel wichtiger ist aber, dass man einen Businessplan in erster Linie für sich selbst schreibt und sich damit für die Zukunft als Unternehmer wappnet. Daher sollte bei der ersten Businessplan-Erstellung besonders das Geschäftsmodell auf Herz und Nieren getestet werden. Ist der Kundennutzen klar und wie sieht die Wettbewerbssituation aus? Dies sind Fragen, die man sich sehr früh stellen sollte. Bei der Businessplan-Erstellung zählt ein Mindset, welches sich nach außen richtet und bereitwillig Anpassungen an der Geschäftsidee vornehmen möchte. Wer nicht versucht, auch die Schwächen der Geschäftsidee zu berücksichtigen und diese wiederum in Anpassungen der Geschäftsstrategie münden lässt, hat es meist schwer, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.
  1. Direkt mit dem Schreiben loslegen: Die Geschäftsplan-Erstellung ist ein umfangreiches Unterfangen, daher lohnt es sich, das Geschäftsmodell zuvor weniger detailreich zu konzipieren. Denn ein Businessplan kann leicht 30 bis 50 Seiten stark sein. Hier lohnt zu Beginn eine grobe Planung in Form eines Business Model Canvas, um diesen als Ausgangslage der Businessplanerstellung zu nutzen. Dieser Canvas dient als interne Skizze des Geschäftsmodells und kann schnell angepasst und durchdacht werden.
  1. Schwammiges Executive Summary: Die Executive Summary ist das Aushängeschild eines Businessplans, wer hier nicht auf den Punkt kommt, verliert schnell das Interesse des Lesers. Diese Zusammenfassung leitet auf ein bis maximal zwei Seiten durch die wichtigsten Eckpunkte des Businessplans. Hier wird erwartet, dass der Leser Lust auf mehr bekommt und dennoch bereits nach dem Lesen des Executive Summary weiß, worum es geht.
  1. Rechtschreibfehler: Den besten Eindruck erzielt man, wenn man ein grammatikalisch einwandfreies Dokument vorlegt, denn dies ist das Minimum, welches die Lesende Person erwartet. Natürlich sind ein oder zwei marginale Rechtschreibfehler eher zu vernachlässigen als grobe Fehler im Satzbau oder auffallend viele Rechtschreibfehler. Hier sollte zur Not eine weitere Person gegenlesen.
  1. Das Gründerteam/Gründer schwach darstellen: Gerade in der frühen Phase eines Unternehmens steht und fällt der Erfolg eines Unternehmens mit den Existenzgründern. Daher sollte sich das Gründerteam bzw. der Gründer früh über persönliche Stärken, Schwächen und Fachkenntnisse bewusst werden. Wo gibt es Weiterbildungsbedarf? Wo macht es Sinn, sich externe Dienstleistungen an Bord zu holen? Eine gute Status-quo-Analyse des Gründer Know-hows ist essentiell für einen möglichst reibungslosen Unternehmensaufbau.
  1. Keine Zeitplanung: Da sich der Businessplan in viele Themengebiete gliedert, ist es ratsam, eine genaue Zeitplanung vorzunehmen. Denn bei der ersten Version eines Businessplans wird nicht nur das Schreiben und Korrigieren recht viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern auch die vorgelagerte Recherche. Besonders die gewissenhafte Recherche zu den Mitbewerbern und der Branchenzahlen setzen einiges an Denkarbeit voraus. Hier sollte in Etappen geplant werden, welche in Themenblöcke unterteilt sind. Dennoch sollte man sich ebenfalls ein Zeitlimit für die Recherche setzen, da man bei Recherchearbeiten auch viel Zeit vertrödeln kann. Beispielsweise können der Wettbewerb und Branchendaten gemeinsam recherchiert werden und somit sollten diese Kapitel des Businessplans gegebenenfalls nacheinander bearbeitet werden. Ein anderes Beispiel ist, dass das Kapitel über den Kapitalbedarf und Finanzplanung erst sinnhaft erstellt werden kann, wenn das Tabellenwerk erstellt und auf Fehler überprüft wurde. Ein allgemeiner Tipp bei der Planung eines Businessplans ist, dass die Zusammenfassung, also das Executive Summary ganz zum Schluss erstellt wird.
  1. Kein Sparring: Besonders bei Einzelgründungen, aber auch bei Gruppengründungen, ist es wichtig, einen oder mehrere Partner zu haben, die das Geschäftsmodell kritisch reflektieren und hinterfragen. Dies greift Punkt Eins nochmal aus, denn es braucht außenstehende, am besten fachkundige, Sparringpartner, die auf Stolpersteine und Chancen hinweisen.
  1. Risiken unterschätzen: Gerade die Risiken, welche von jungen Unternehmen nicht identifiziert wurden, sind aufzuspüren. Wurden jegliche Risikofelder eingehend betrachtet? Gibt es gesetzliche Einschränkungen oder große Markteintrittsbarrieren? Hier bietet sich besonders gut die Methodik der SWOT-Analyse an. Diese Analysemethodik identifiziert die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Geschäftsmodells in Bezug auf Recht, Markt und Wettbewerb, sowie Gründungsteam.
  1. Kundennutzen ist nicht klar: Die Person, die den Businessplan liest, ebenso auch die Gründer selbst, sollten klar verstehen, wo der Kundennutzen des Produkts/der Dienstleitung liegt. Wird jedem klar, warum Kunden das Produkt kaufen sollten?
  1. Kein USP: Anknüpfend an Punkt 7 sollte neben dem Kundennutzen das Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet werden. Im englischen unter “Unique-Selling-Proposition” bekannt, beschreibt der USP das Merkmal des Produkts, welches sich von anderen Produkten abhebt. Je alltäglicher ein Produkt ist und je geringer die grundlegende Innovation, desto genauer sollte der USP herausgearbeitet werden. Gründer sollten sich fragen: Was hebt das Produkt bzw. die Dienstleistung im restlichen Wettbewerb ab?
  1. Der Wettbewerb wird unterschätzt: Eine harte Wahrheit zuerst: Es gibt so gut wie kein Geschäftsmodell oder Konzept, welches keine Wettbewerber hat. Eine gute Nachricht hinterher: Das ist überhaupt nicht schlimm, denn wenn es bereits einen bestehenden Markt gibt, in welchen man eintreten möchte, sind die Eintrittsbarrieren bedeutend geringer als wenn man einen gänzlich neuen Markt schaffen möchte. Es ist unumgänglich für einen vollständigen Businessplan die Arten und Anzahl der Wettbewerber zu recherchieren und darzustellen. Hier bietet sich besonders gut neben der schriftlichen Erläuterung, eine grafische Darstellung in Form einer Wettbewerbs-Matrix an.
  1. Rechtliches wird nicht beachtet: Wer ein Unternehmen aufbauen möchte, ist an viele Gesetze und vor allem steuerliche Regelungen gebunden. Wer sich nicht bereits vor der Unternehmensgründung mit den gesetzlichen Voraussetzungen auseinandersetzt, kann später böse und meist teure Überraschungen erleben. Daher lohnt es sich im Zweifel eine Rechtsberatung oder eine Steuerberatung in Anspruch zu nehmen.
  1. Die Finanzplanung wird vernachlässigt: Neben dem Geschäftsmodell und dem Kundennutzen ist der Finanzplan das Herzstück eines Businessplans. Wenn hier die Planung nicht gewissenhaft erarbeitet wird, wir Gefahr gelaufen, dass insbesondere bei den Fixkosten zu wenig angesetzt und somit schnell unwirtschaftlich gearbeitet wird. Natürlich ist es schwer den Blick in die Glaskugel zu werfen und zu prognostizieren, wie viel Umsatz erwirtschaftet wird. An allen Stellen, wo man sich nicht sicher ist, welche Kosten auf einen zukommen, sollte die Schätzung immer einen Risikopuffer beinhalten.
  1. Überoptimistische Finanzplanung: Oft gehen Gründer von recht niedrigen Kosten bei hohen Umsätzen aus. Ganz klar, dies ist jedem Unternehmen zu wünschen, doch ist dies meist nicht realitätsnah. Es ist wichtig, möglichst realistisch und konservativ bei den Umsatzzahlen zu planen. Es bietet sich an, in verschiedenen Szenarien zu rechnen. Ein Best- und Worst-Case-Szenario bieten sich hier besonders gut an. Oft sind es Kosten für Versicherungen oder externe Dienstleister, die in der Kostenplanung nicht berücksichtigt werden. Es gibt einige Checklisten, welche hier durch die Kostenplanung führen und helfen, keine Posten zu übersehen. Bankberater achten besonders auf die Kostenplanung, daher sollten hier keine Posten vergessen werden.
  1. Keine Beratung an den relevanten Stellen: Wer besonders zu Beginn des Geschäftsaufbaus auf fachkundige Beratung verzichtet, muss im schlechtesten Fall mit rechtlichen Konsequenzen oder hohen Kosten rechnen. Wer sich selbstständig machen will oder vorhat, eine Finanzierung zu akquirieren, kann sich an einigen Stellen beraten lassen. Die Beratungsthemen können von der Optimierung des vorhandenen Businessplans über die Hilfestellung bei der Erstellung eines Finanzplans bis hin zur Rechtsberatung z. B. bei dem Thema Rechtsform reichen. Wichtig ist, sich so früh wie möglich mit dem Thema “externe Beratung” auseinanderzusetzen (Service-Tipp: Coach- und Beratersuche).

Businessplan-Erstellung staatlich fördern lassen

Zusammenfassend kann man davon ausgehen, dass die Arbeit vor der Businessplan-Erstellung einen Großteil des Arbeitsvolumens vereinnahmen wird. Wer hier bereits sein Geschäftsmodell verstanden und sich bereits mit den Kosten des Unterfangens auseinandergesetzt hat, hat gute Vorarbeit geleistet. Dazu ist die Zeitplanung bei der Erstellung eines Businessplans ebenso wichtig. Es ist immer ratsam, fachkundige Beratung einzuholen, da Fehler in der Planung des Geschäftsausbaus, nicht selten teuer und mit viel Kummer enden können. Daher ist es stets lohnenswert, professionellen Rat im Rahmen einer Existenzgründungsberatung oder eines Gründercoaching einzuholen. Gründer können hierfür staatliche Fördergelder beantragen. Unser kostenfreier Fördercheck klärt auf, welche Förderungen speziell für Sie geeignet sind.

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