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Urlaub und Erholung in der Selbstständigkeit

Selbstständig zu sein bedeutet vor allem in der Gründungsphase und den ersten Jahren viel Arbeit. Jedoch muss man Phasen der Erholung einbauen. Wir sagen Ihnen, wieso diese Auszeiten so wichtig sind und wie man sich am besten darauf vorbereitet.

„Urlaub? Das kann ich gerade nicht verantworten, das muss warten.“

Diesen Satz haben die meisten Selbstständigen schon mal ausgesprochen, oder zumindest in ihrem Kopf gehabt. Man muss dauerhaft erreichbar sein, feste Arbeitszeiten gibt es nicht, die eigenen vier Wände sind oftmals das Büro und Wochenenden nimmt man häufig nicht als Zeit zur Erholung wahr.

Das ist für die Anfangsphase der Selbstständigkeit in Ordnung. Es gibt einfach vieles, um das man sich kümmern muss und es dauert bis die Abläufe sich automatisieren. Irgendwann aber muss man abschalten, um Körper und Geist die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Schließlich ist Work-Life-Balance nicht nur für Arbeitnehmer ein Thema. Auch wenn es Ihnen derzeit noch sehr gut geht und Sie sich fit fühlen – jeder Mensch hat Leistungsbatterien, die irgendwann leer sind. Und das sollten Sie unbedingt vermeiden. Denn viele Studien haben schon bewiesen, dass sowohl die psychische und physische Leistungsfähigkeit als auch die Kreativität sinken, wenn man nicht regeneriert.

Zwar ist der Körper in Stresssituationen zu enormen Anstrengungen fähig, aber wenn die Stressphase vorbei ist, fällt er jedoch in ein Leistungsloch – je länger die Phase, desto größer das Loch. Bei immer mehr Menschen führt das zu der Volkskrankheit Burn-Out-Syndrom. Das hat zur Folge, dass man für lange Zeit ausfällt und damit als Selbstständiger in den meisten Fällen vor den Scherben seiner Existenz steht. Umso wichtiger ist es daher, sich selbst regelmäßige Erholungsphasen einzuplanen.

Wie Sie sich kurze Pausen einrichten können

Wer zu Hause arbeitet, genießt oft den Vorteil, dass man schnell ins Private wechseln kann. Mittags kurz etwas kochen, Kinderbetreuung, Einkäufe oder Arzttermine – das alles ist kein Problem. Der Nachteil ist allerdings, dass sich unbemerkt das Büro auch immer mehr ins Privatleben schleicht.

Man checkt abends noch seine E-Mails, liest sich kurz einen Auftrag durch oder schreibt am Wochenende mal eben noch schnell ein paar Rechnungen. So geraten mehr und mehr Kleinigkeiten langsam aber sicher in den Zeitraum, der eigentlich für Freizeit gedacht ist.

Um diese Vermischung von Arbeit und Freizeit zu vermeiden, sollten Sie eine klare Trennlinie ziehen.

  • Beginnen Sie damit, dass Sie für sich selbst feste Bürozeiten festlegen. Diese müssen nicht zwanghaft eingehalten werden, aber sie sollten Ihnen einen Rahmen geben, in dem Sie normalerweise arbeiten wollen. Automatisch legen Sie dadurch auch fest, wann Sie frei haben wollen. In dieser Freizeit sollten Sie das Büro nicht betreten und vorher auch schon die zu erledigenden Aufgaben abschließen, damit Sie den Kopf frei haben.
  • Sie sollten pro Woche eineinhalb Tage festlegen, in denen Sie außer für Notfälle nicht zu erreichen sind. Das Nächstliegende wäre es, sich dafür den Samstagnachmittag und den Sonntag auszusuchen. Aber auch normale Wochentage haben ihre Vorteile, z.B. als Gelegenheit für Arzttermine oder für Einkäufe ohne den Wochenendtrubel.

Aus Feier- und Brückentagen Kurzurlaube machen

Feiertage sind für Angestellte immer eine willkommene Möglichkeit zur Erholung. Mit ein oder zwei Brückentagen wird daraus ein langes Wochenende, das sich ideal für Kurzurlaube eignet. Selbstständige sollten diese Tage genauso nutzen. Zum einen sind an diesen Tagen die Kunden oder Auftraggeber meistens selber nicht zu erreichen, warum müssen Sie also erreichbar sein? Zum anderen bringt ein solcher Kurzurlaub – wenn er konsequent geplant ist – mehr als ein wochenlanger Urlaub, bei dem man mit Smartphone und Laptop dauerhaft erreichbar ist und somit nicht entspannen und abschalten kann.

Für solche Kurzurlaube eignen sich vor allem die Tage, an denen in deutschen Betrieben traditionell kaum gearbeitet wird:

  • Je nach Region in der Zeit um Karneval/ Fastnacht (Rheinland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg)
  • Um Ostern und Pfingsten herum
  • An den christlichen Feiertagen im Mai
  • Zwischen Weihnachten und Neujahr

In dieser Zeit machen viele Arbeitnehmer Urlaub und Unternehmen bzw. Kunden haben das meiste Verständnis, wenn auch Sie im Urlaub sind.

Ansonsten bietet es sich an, dass Sie je nach Ihrer saisonalen Auftragslage Urlaub machen. Schauen Sie sich dafür Ihre Auftragsbücher vom letzten Jahr an, dort können Sie herausfinden, wann die Auftragslage niedrig war und Sie daher in dieser Zeit beruhigt in einen Urlaub gehen können.

Jahresurlaub organisieren

Auch Selbstständige können guten Gewissens einen mehrwöchigen Urlaub machen, wenn Sie ihn vorher sehr gut organisiert haben. Er bietet sogar eine gute Gelegenheit, um mit den Kunden wieder in Kontakt zu kommen.

Um in diesen Wochen wirklich entspannen zu können, sollten Sie vorher einige wichtige organisatorische Punkte beachten:

  • Ihre Projekte sollten abgeschlossen oder zumindest an einem Punkt sein, der nicht kritisch ist
  • Um sicherzugehen sollten Sie ein paar Tage zwischen ihrem letzten Arbeitstag und dem Urlaubsbeginn einplanen. Oft kommt in die Planung noch kurzfristig etwas dazwischen und so hat man an diesen Tagen noch die Gelegenheit, sich darum zu kümmern.
  • Persönlich sollen Sie nicht erreichbar sein, aber man muss Ihnen Nachrichten hinterlassen können. Idealerweise kennen Sie jemanden, der für Sie in Ihrer Abwesenheit Anrufe entgegennimmt und diese notiert. Diese Person würde Sie nur in absoluten Notfällen kontaktieren. Es muss aber nicht zwingend eine Person sein, es ist auch ausreichend, wenn Sie auf Ihrem Anrufbeantworter oder Ihrer Mailbox eine Nachricht hinterlassen, die Anrufer über Ihre Abwesenheit informiert. Zudem sollten Sie eine Standardantwort in Ihrem E-Mail-Programm festlegen, die als automatisierte Rückmeldung an alle Anfragen geht.

Sie sollten Ihre Kunden einige Wochen vor Ihrem Urlaubsbeginn informieren. Sie haben damit einen neuen Kontaktanlass und rufen sich bei den Kunden wieder ins Gedächtnis. Ebenso können Sie nach Ihrer Rückkehr wieder eine Meldung versenden, die den Kunden mitteilt, dass sie wieder verfügbar sind.

Mit einer vorausschauenden Organisation sollte Ihrer notwendigen Erholung nichts mehr im Weg stehen.

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