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Oldtimer als Foodtruck

Der Hype um Trucks lässt viele in die Selbstständigkeit starten. Wer sich jedoch mit einem Foodtruck-Unternehmen selbstständig machen möchte, muss einige Dinge beachten. In diesem Beitrag finden Sie die wichtigsten Informationen und Hinweise für eine Unternehmensgründung im Segment Foodtruck.

Was ist bei der Selbstständigkeit mit dem eigenen Foodtruck zu beachten?

Im Gegensatz zum herkömmlichen unbeweglichen Imbiss, in dem Pommes frites oder Currywurst verkauft werden, ist ein Foodtruck ein echtes Highlight. Oft sorgt das Konzept bei einem Foodtruck für Staunen bei den Besuchern. Egal ob frische Burger mit Bio-Fleisch, Spezialitäten mit Curry oder vegane Gerichte – die Trucks haben immer eine ganz individuelle und besondere Ausrichtung. Schon mit dieser Abwechslung zu den üblichen und bekannten Gerichten sind die Foodtrucks ein magischer Anziehungspunkt. Mit dem Genusserlebnis auf der Straße in Verbindung mit den meist hochwertigen Zutaten bietet der Besuch eines Foodtrucks ein ganz besonderes Flair. Die oftmals auffälligen Trucks sorgen allein schon aufgrund ihres Erscheinungsbildes für eine hohe Anziehungskraft.

Kreative Ideen für das Konzept

Vor dem Start der Existenzgründung mit einem Foodtruck ist ein gutes Geschäftskonzept essenziell. Die Überlegung, welche Gerichte angeboten werden, ist eine der ersten wesentlichen Entscheidungen. Dabei gilt die Devise: weniger ist mehr! Es sollten besser drei bis fünf individuelle Gerichte bzw. Snacks angeboten werden, die in einer guten Qualität zubereitet werden. Klasse statt Masse sorgt für eine hochwertige „Menüauswahl“. Oftmals sind Kunden von einem Überangebot eher überfordert, eine gewisse Exklusivität im Rahmen des Grundkonzeptes ist also zielführend. Insbesondere Kunden von Foodtrucks sind oft experimentierfreudig, sodass Gerichte mit hoher Seltenheit gewählt werden können.

Als Unternehmer hat ein kleines Angebot weitere Vorteile. Die Beschaffung der Zutaten gestaltet sich einfacher, diese können zudem in dem Truck gelagert werden. Der Verbrauch ist ebenfalls besser zu kalkulieren. Auch der Foodtruck selbst gehört im Rahmen der Marketingstrategie zum Konzept. Idealerweise fühlt sich der Kunde direkt angesprochen und in die Welt des jeweiligen Mottos versetzt. Der Truck sollte ein echter Blickfang werden.

Mögliche Standorte analysieren

Vor der Gründung ist eine Standortanalyse hilfreich. Dazu gehört es, Konkurrenten in der entsprechenden Region zu ermitteln und Nischen im Markt zu suchen. Das Angebot sollte von allen Seiten beleuchtet werden:

  • Sind die angebotenen Gerichte derzeit im Trend?
  • Hebt sich der Foodtruck von dem Umfeld bzw. anderen Trucks deutlich ab?
  • Wie nachhaltig ist die Herstellung der Produkte? Lässt sich Müll vermeiden?

Mit einem guten Businessplan zum langfristigen Erfolg

Neben viel Kreativität ist ein gut durchdachter Businessplan inkl. Finanzplan, der vor der Selbstständigkeit erstellt wird, notwendig. Dazu gehören die detaillierte Analyse des Wettbewerbs, die Darstellung von Alleinstellungsmerkmalen wie auch der Finanzierung.

Dabei sollten auch rechtliche Parameter wie die Gewerbeanmeldung oder die Wahl der Rechtsform berücksichtigt werden. Auch die Frage nach der passenden Versicherung sollte beantwortet werden. Je nach den angebotenen Gerichten und den dafür genutzten Küchenutensilien kommen hier verschiedene Versicherungen infrage. Bei der Buchhaltung und der Kassenführung (externer PDF-Link) gibt es seit dem 01.01.2017 neue gesetzliche Anforderungen (externer Link), die elektronische Registrierkasse des Foodtrucks muss daher gesetzeskonform abrechnen. Auch sollte man sich frühzeitig auf die Suche nach einem geeigneten Steuerberater machen, um negative Konsequenzen zu vermeiden.

Wie Zahlungen entgegennehmen?

Eine weitere wichtige Entscheidung vor der Gründung ist das Kassensystem für den Foodtruck und die POS-Software. Sie sollte funktional und günstig sein, da Gründer gerade am Anfang die Kosten im Auge behalten sollten. Allerdings sollten Sie auch den Kundenwünschen wie Kartenzahlungen und der gesteigerten Nachfrage nach kontaktlosen Bezahlformen entsprechen können.

Den Foodtruck kaufen, mieten oder eigenständig bauen?

Die Entscheidung, ob der Foodtruck erworben oder gemietet wird, hängt insbesondere von dem vorhandenen Eigenkapital ab. Grundsätzlich ist dabei zu beachten, dass die Auflagen des Lebensmittelamtes eingehalten werden. Dazu zählen bspw.:

  • hygienische Oberflächen aus Edelstahl
  • ein Spritzschutz
  • getrennte Aufbewahrungsbereiche für Reinigungsmittel, Lebensmittel, Arbeitskleidung
  • eine entsprechende Kühleinheit
  • Waschbecken mit zwei separaten Becken
  • heißes Wasser
  • mindestens drei Wassertanks für Frischwasser, Abwasser und Trinkwasser

Für handwerkliche begabte Entrepreneure kann sich der Aufbau eines komplett eigenen Foodtrucks durchaus lohnen. Somit können eigene Wünsche berücksichtigt und sich ein finanzieller Vorteil verschafft werden. Dabei sollte bedacht werden, dass ein eigenständiger Bau/Umbau zu einer längeren Vorbereitungsphase führt, da der Bau Zeit in Anspruch nimmt. Es gibt auch einschlägige Internetseiten, wo man gebrauchte Trucks kaufen kann.

Vertrieb: Wo kann mit dem Foodtruck verkauft werden?

Wurde der Truck beschafft, stellt sich die Frage nach dem Vertrieb. Eine Genehmigung für einen öffentlichen Bereich wie bspw. der Fußgängerzone ist schwierig und mit hohen Kosten verbunden. Effektiver kann ein Privatgelände mit hoher Frequentierung sein. Je nach Vertriebskonzept eignen sich Gelände in der Nähe von Schulen bzw. Universitäten oder auch großen Arbeitgebern.

Fazit: Mit reichlich Überlegung und Planung kann ein Footruck ein erfolgreiches Unternehmen werden. Wenn Themen wie Businessplan, Fördermittel, Gründerkredite, Konkurrenzanalyse, Vorbereitung des Foodtrucks und Standortwahl sorgfältig angegangen wurden, kann ein Foodtruck-Business zu einem vollen Erfolg werden. Individualität und ein schmales Angebot sind entscheidende Faktoren, die Kundschaft bringen. Da es aber gerade am Anfang auch viele Fallstricke gibt, sollte man eine Existenzgründungsberatung (Tipp: staatlich gefördert) hinzuziehen und auf Nummer sicher gehen.

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