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Hamburger in einer Box.

Der Weg in die Selbstständigkeit mit einer eigenen Gastronomie erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Allerdings beschränken sich die Konzepte nicht mehr nur auf klassische stationäre Angebote. Der Hype um Foodtrucks und andere mobile Gastro-Konzepte ist weiterhin ungebrochen. Wer sich mit einem Foodtruck selbstständig machen möchte, muss jedoch einige Besonderheiten beachten und diese bei der Businessplan-Erstellung beachten.

Welche Besonderheiten Existenzgründer beachten müssen

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen ortsgebundenen Gastronomie bietet die Existenzgründung mit einem Foodtruck nicht nur die Möglichkeit, deutlich mehr Kunden an verschiedenen Standorten zu erreichen, sondern dieser bringt auch durch seine Optik ein weiteres Differenzierungsmerkmal mit sich. Zudem unterscheiden sich die angebotenen Speisen und Getränke von den Angeboten der klassischen Gastronomie. Zum einen, weil alle Produkte „To-Go“ angeboten werden und zum anderen, weil sich Betreiber von Foodtrucks deutlich häufiger an neue Kreationen heranwagen.

Allerdings bringt diese Art von gastronomischem Konzept auch einige Besonderheiten mit sich. Grundsätzlich gibt es keine rechtlichen Vorgaben, wer einen Foodtruck betreiben darf. Eine Kochausbildung oder andere Erfahrungen in der Gastronomie sind allerdings von Vorteil. Darüber hinaus sollten Gründer auch ein grundsätzliches Verständnis für wirtschaftliche und organisatorische Belange mitbringen.

Neben den persönlichen Voraussetzungen benötigen Betreiber eines Foodtrucks zudem folgende Genehmigungen:

  • Gewerbeschein für Gaststätten und Imbisswägen (Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt)
  • Ggf. eine Reisegewerbekarte, wenn man mit seinem Truck außerhalb der eigenen Gemeinde arbeiten möchte (erhältlich beim Ordnungsamt)
  • Antrag auf Bewirtung im Freien (erhältlich beim Ordnungsamt)
  • Ggf. Genehmigung für das Stehen an öffentlichen Plätzen
  • Schanklizenz, sofern alkoholische Getränke verkauft werden sollen
  • Gaststättenunterrichtungsnachweis der IHK
  • Gesundheitszeugnis und Hygienebelehrung (ausgestellt durch das Gesundheitsamt)
  • Lebensmittelhygieneschulung und Schulung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (zu absolvieren beim Gesundheitsamt)
  • Genehmigung im Rahmen des Immissionsgesetzes durch das Ordnungsamt

Die Genehmigungen rund um Hygiene- und Gesundheitsvorschriften gelten für alle Gründungsideen im Lebensmittel- und Gastronomiegewerbe. Mit diesen soll sichergestellt werden, dass alle Speisen ordnungsgemäß zubereitet werden. Die Genehmigung im Rahmen des Immissionsgesetzes zielt außerdem auf die Kombination von Lebensmittelverarbeitung und Betrieb des Kraftfahrzeuges ab.

Mit einem professionellen Businessplan zum Erfolg

Neben viel Kreativität ist ein gut durchdachter Businessplan, der vor der Unternehmensgründung erstellt wird, notwendig. Dazu gehören die detaillierte Analyse des Wettbewerbs, die Darstellung von Alleinstellungsmerkmalen aber auch die Finanzierung des Vorhabens.

Dabei sollten auch rechtliche Parameter, Genehmigungspflichten, Organisation und die Wahl der Standorte erläutert werden. Auch die Frage nach der passenden Versicherung sollte beantwortet werden.

In einem professionellen Businessplan sollten folgenden Themen enthalten sein:

Vertrieb – Die richtigen Standorte finden

Zentraler Punkt der Unternehmensplanung im Bereich Vertrieb ist die Wahl geeigneter Standorte. Eine Genehmigung für einen öffentlichen Bereich wie bspw. der Fußgängerzone ist schwierig und mit langen Genehmigungsprozessen verbunden. Effektiver kann ein Privatgelände mit hoher Frequentierung sein. Je nach Konzept kann ein Standort in der Nähe von Schulen oder Universitäten oder in Gewerbegebieten in Frage kommen.

Markt und Wettbewerb

In diesem Kapitel des Businessplans geht es um das Thema Marketingstrategie, hier muss erläutert werden, welche Wettbewerber es in der direkten Umgebung vorhanden sind. Dazu zählt beispielweise wie viele andere gastronomische Angebote sich im näheren Umfeld der gewählten Standorte befinden. Trotzdem muss auch bedacht werden, dass der Fokus auf das To-Go-Geschäft auch ein gewisses Abgrenzungspotenzial zu anderen Restaurants oder Cafés mit sich bringt.

Organisation/ Mitarbeiter

Die Organisation und die mögliche Einstellung von Mitarbeitern hängen maßgeblich von den angebotenen Produkten, den Verkaufstagen pro Woche oder Monat sowie dem Vorbereitungsaufwand pro Verkaufstag ab. Der Gründer sollte in diesem Kapitel glaubhaft darstellen, wie viel Zeit neben den tatsächlichen Öffnungszeiten des Trucks abgedeckt werden muss und welchen Anteil er eigenständig abbilden kann. Dabei muss bedacht werden, dass auch ausreichend Zeit für administrative Tätigkeiten oder Marketingaktivitäten eingeplant werden müssen. Zumeist müssen auch diese Aufgaben vom Gründer allein abgebildet werden, wodurch sich seine Zeit die er aktiv im Foodtruck verbingen kann, verringert. Auch über weitere unternehmerische Bereiche wie etwa die Beratung in steuerlichen oder buchhalterischen Fragestellungen sollte ausführlich Auskunft gegeben werden. Die Qualifikationen, über die der angehende Unternehmer nicht selbst verfügt, sollten von externen Spezialisten abgedeckt werden.

Foodtruck kaufen, mieten oder eigenständig bauen?

Die Entscheidung, ob der Foodtruck erworben oder gemietet wird, hängt insbesondere von dem vorhandenen Eigenkapital ab. Grundsätzlich ist dabei zu beachten, dass die Auflagen des Lebensmittelamtes eingehalten werden. Für handwerklich begabte Gründer kann sich der Aufbau eines komplett eigenen Foodtrucks durchaus lohnen. Somit können eigene Wünsche berücksichtigt und sich ein finanzieller Vorteil verschafft werden.

Kapitalbedarf und Finanzplanung für die Gründungsfinanzierung

Ein sehr wichtiger Bestandteil bei dem Thema „Businessplan erstellen“ ist ein detailliert und professionell ausgearbeiteter Finanzplan für den Gastrobetrieb. Insbesondere für Banken muss folgendes Zahlenwerk sehr genau ausgearbeitet sein:

  • Kapitalbedarf, unterteilt in Investitionen und Betriebsmittel
  • Rentabilitätsplan für mindestens drei Geschäftsjahre
  • geplante Gewinn- und Verlustrechnung für mindestens drei Geschäftsjahre
  • Liquiditätsplanung für mindestens drei Geschäftsjahre
  • Tilgungsplan mit der Laufzeit und Verzinsung des gewünschten Darlehens

Wer diese Punkte bei der Businessplan-Erstellung beachtet, kann seine Chancen auf einen Kredit (auch Gründerkredite) erheblich erhöhen.

Mit einer Existenzgründungsberatung auf Nummer sicher gehen

Möchten Sie ein Unternehmen gründen oder Ihre selbstständige Tätigkeit ausbauen? Dann können Sie eine staatlich geförderte Unternehmensberatung in Anspruch nehmen und sich bei diesem wichtigen Prozess und der Erstellung eines Business- und Finanzplans professionell begleiten lassen. Füllen Sie hierfür einfach unseren kostenfreien Fördercheck aus und erfahren Sie, welche Fördermittel für Sie passend sind.

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